Künstler 2018

Karl-Heinz Jeiter

1953 geboren in Aachen, begann seine berufliche Laufbahn mit einer Buchdruckerlehre, daran schloss sich ein Studium an der Fachhochschule Aachen, Fachbereich Design, an. 1988 erhielt er den Förderpreis der Stadt Aachen für bildende Kunst und im selben Jahr einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Aachen im Fachbereich Design. Seit 1991 leitet er die Gestaltungswerkstatt im Ludwigforum für Internationale Kunst, Aachen.

Mit Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ist Karl-Heinz Jeiter in Deutschland ebenso vertreten wie im Europäischen Ausland, im Asiatischen Raum und auf Kuba.

Karl-Heinz Jeiter über seine Kunst:

In der modernen Kunst gibt es eine Tradition der Selbstreflexion des gemalten Bildes, dabei ist die flächig aufgetragene Farbe selbst in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten Thema des Gemäldes. - Hier möchte ich anknüpfen - und mache in meinen Arbeiten die Linie selbst in all ihren Ausdrucksmöglichkeiten zum Thema meiner Zeichnungen.

Mit Graphitstiften in verschiedenen Härtegraden und mit Farbstiften zeichne ich auf glattem, weißem Papier. Linienschraffuren bilden farbige Flächen. Darüber verdichten sich einzelne Linien zu kristallinen oder amorphen Gestalten, die eine Komposition aus Formen und Farbklängen bilden. Im weiteren zeichnerischen Prozess mutieren diese Gestalten zu Linienkörpern, die mit Licht und Schatten Raumillusionen erzeugen. Dieses Gefüge überarbeite ich immer wieder mit Radiergummi und Schmirgelpapier, so dass Partien des Bildes sich zurückentwickeln. Neue Linien lassen hiernach weitere Schichten entstehen, unter denen alte hervorblitzen. So ist ein komplexes Gebilde entstanden aus sich verdichtenden und einzelnen Linien, die auf den Betrachter zukommen oder von ihm weg, tief in den Zeichenraum eintauchen.

Vita:

1985
Kunstbetrieb, Aachen

1986
Deutsche Angestellten Akademie, Aachen

1987
Galerie der Burg Stolberg (Katalog)

1988
Atrium, Neue Galerie - Sammlung Ludwig, Aachen

1991
Rathaus der Stadt Alsdorf

1991
Kunstverein Heinsberg, Ausst. im Museum Geilenkirchen

1992

Galerie Hexagone (mit Chuck Collings), Aachen

1998
Künstler Forum Schloß Zweibrüggen, Übach-Palenberg

1999
Bock-Galerie, Aachen (Katalog)

2000
Galerie Clermont, Clermont, Belgien

2003
Kulturzentrum Templo de San Morcos, Toledo, Spanien (Katalog)

2004
Galerie Art Engert, Eschweiler

2005
BKK Essanelle / Galerie Art Engert (mit Anke Landschreiber), Düsseldorf
Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (Katalog)

2007
BBK-Galerie, Aachen +

2008
Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath, im Eurode-Bahnhof, Herzogenrath
BBK-Galerie, (mit Kathrin Philipp), Aachen

2009

Canthe Kunstverein, altes Rathaus in Ratheim, Hückelhoven

2010
Kleppart – Räume für Textil u. Kultur, Uni Paderborn (mit Alexandra Knie),
Paderborn

2011

Galerie Art Engert, (mit Marion Menzel), Eschweiler

2012
Amtssitz des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Eupen, Belgien
Galerie Altes Küsterhaus St.Mauritius, "Das Tondo", (mit Viorel Chirea), Meerbusch

2013
"Kunst in der MozARTstraße" Beigeordneter für Bildung u. Kultur, Aachen
Europäisches Parlament bei Parlamentspräsident Martin Schulz, Brüssel, Belgien

2014
"Auf Linie", Zeichnungen, Radierungen, Siebdrucke, AUF-Galerie, Essen

2015
"Linien", Zeichnungen u. Radierungen, GK Kulturgut e.V., Altes Museum, Geilenkirchen

2017
"Malerei, Zeichnung, Grafik" (mit Kathrin Philipp), Galerie Espacio Abierto, Havanna, Kuba



Gruppenausstellungen

1980+1981
Winterausstellung, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen

1982-1989

Große Kunstausstellung München, Haus der Kunst, München

1983
Grafik der Gegenwart, Arbeiterwohlfahrt Bdv., Marie-Juchacz-Haus, Bonn

1984
Künstler in Aachen heute III, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen

1984-1990
Große Kunstausstellung NRW Düsseldort, Kunstpalast Düsseldorf

1985
Forum Junger Kunst, Museum Bochum und Städt. Galerie Wolfsburg
Kunstpreis Zweibrücken - Handzeichnung -, Kunstverein Zweibrücken

1986+1987
Die anderen Zehn, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen

1986
Dynamik beherrschen, Kunstverein Frankfurt

1987

Wilhelm-Morgner-Preis für junge Künstler, W.-Morgner-Haus, Soest
Kunstpreis Junger Westen - Handzeichnung -, Kunsthalle Recklinghausen

1987-1995
Ausstellung zur Kunstauktion im Neuen Aachener Kunstverein, Aachen

1998
Jeune Peinture - 39e Salon, Grand Palais, Paris, Frankreich

1990
Sieben Aachener Künstler, Palazzo Crepadona, Belluno, Italien

1991
Eine Kiste in die Provinz, Kunstverein Heinsberg

1992
Veiling Borgloon, Borgloon, Belgien
Artisti Pentura Romania, Muzeul National de Arte, Bukarest, Rumänien

1992+1994
Avantiere, Aula Carolina, Aachen

1992-2004
EVBK aus Eifel und Ardennen, Prüm

1999
Offene Ateliers, BBK AC/Euregio u. Eschweiler Kunstverein, Eschweiler
Energie, Ausstellung 100 Jahre ASEAG, Herzogenrath-Kohlschei
Kunstmeile Euregio, Forum für Kunst und Kultur i. d. Euregio, Herzogenrath
Aachen 2000 - Künstler in Aachen heute -, Ludwig Forum f. Internationale Kunst, Aachen

2002+2003
Salon d`Art, Eupen, Belgien

2004
Bortfeldt, Jeiter, Pohlentz, Willems in Schloß Burgau, Düren-Kreuzau

2005
Städtische Galerie Fujisawa, Japan

2005
Galerie Art Engert, Eschweiler

2007
Der BBK AC/Euregio im Forum f. Kunst u. Kultur in der Euregio e.V., Herzogenrath
"Artibus", Eugenie Bongs-Beer, Albert Borchardt, K.-H.Jeiter, Galerie der Burg Stolberg

2007+2008
Ausst. zur Jahresversteigerung im Neuen Aachener Kunstverein (NAK)

2008
Der BBK-Aachen/Euregio beim BBK-OWL, Ravensburger Spinnerei, Bielefeld
Ausstellung zum Kunstkalender "Künstler der Euregio", der STAWAG Aachen
Galerie Freitag 18.30, "Miniaturen", Aachen

2009
„Carte Blanche III“
St. Fronleichnams - Kirche, Aachen
Galerie „compARTiment“, Aachen

2009/10
ARTCO-Galerie, Weihnachtsausstellung, Herzognrath

2010
Made in Germany, Künstler aus Deutschland, Galerie HennArt, Maastricht, Niederlande
Fa. IQWIG, Köln
BBK-Galerie in den Aachen Arkaden u. Ladenlokal Adalbertsteinweg mit Hans Peter Kohlhaas, Aachen

2011
Galerie Art Engert mit Motoko Aoki, Karl-Heinz Jeiter und Marion Menzel, Eschweiler
"West-Südwest", 7 Künstler des BBK-Aachen/Euregio
beim Künstlerbund Heilbronn, Heilbronn
ARTCO-Galerie, Sommerausstellung, Herzogenrath

2012
Galerie HennArt, Pilar de la Horadada, Spanien

2013
"Parallel", Aachener Künstler zu Gast im Forum Kunst und Architektur, Essen
"Realitäten, 4 Künstler - 4 Ansichten" Geistl. u. Kulturelles Zentr.,
Kloster Kamp, Kamp-Lintfort

"Cologne Paper Art" in der Galerie Klepp-Art-Uni Paderborn, Köln
"Ulf Hegewald und Freunde" Museum Xylon, Schwetzingen

2014

"BBK-7" in der BBK-Galerie-Aachen-Arkaden, Aachen
"Cologne Paper Art" in der Galerie ArtCo Aachen, Köln
"5 plus" 5 Künstlerpositionen plus Druckgrafik, Museum Xylon, Schwetzingen
"Gastkünstler" Ausst. zu den Offnen Ateliers, Werkplaats, Kerkrade, Niederlande

2016
"Carte Blance VII", im Kunstwechsel, Aachen

2017
"Künstler aus dem Aachener Raum, Slg. Josef Gülpers" ,Forum für Kunst und Kultur im Eurodebahnhof, Herzogenrath

Antonio Nuñes

geboren 1971 in Camagüey/Kuba, vertritt eine außergewöhnliche Formensprache, die sich inhaltlich mit Natur- und Architekturmotiven, mit Themen aus Gesellschaft und Alltag befasst. Von 1993 bis 1998 hat er am Instituto Superior de Arte in Havanna/Kuba Malerei und Grafik studiert. Mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, setzte er seine Studien in der Schweiz, in Kanada und in Deutschland fort.

Seit 1998 ist er international regelmäßig mit Einzelausstellungen vertreten und nimmt an Gruppenausstellungen in vielen Ländern der Welt teil. Der Künstler pflegt eine autonome Stilsprache zwischen Realismus und Abstraktion. Seine Handschrift und Formenwelt sind unabhängig und unverwechselbar.

Neben der ständigen Auseinandersetzung mit dem Thema Mensch und Raum liebt er das Sujet der Architektur. In Gebäuden und Straßenzügen verschiedener Epochen und Länder entdeckt er eigenwillige Strukturen, Farben- und Lichtspiel sowie ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu geradezu poetischen Bildern zu inszenieren. Diese bis ins Großformat reichenden Werke sprechen von Zeiten und Geschichte, von Zivilisation, Kultur und Vergänglichkeit. In ihnen setzt er eine Balance zwischen Stille und Bewegung, zwischen Ordnung und Störung, Beunruhigung und Kontemplation. Seine Kunst setzt sich mit der realen Welt auseinander, abstrahiert aber Gesehenes maßvoll. Sie berührt Magisches ebenso wie Vorgestelltes, sie arbeitet mit Illusion und Präzision. Er entwickelt seine Bilder in starker oder gedämpfter Farbigkeit ebenso wie in schwarz/weiß. Oft überziehen viele flüchtige Farbhiebe die Bildflächen, sie vermitteln damit Dynamik und steigern die Räumlichkeit.

Seine Kunst ist geheimnisvoll und zugleich frisch, sie vermittelt sich sehr direkt. – Markante Holzschnitte und in jüngster Zeit hintergründige, in Plexiglasblöcke eingelassene Collagen erweitern das Arbeitsfeld des Künstlers um sehr interessante Nuancen.

Antonio Nuñes lebt und arbeitet in Aachen.

Klaus Kaufmann

Klaus Kaufmann
Objekte und Assemblagen

Vita


Geboren 1957 in Erkelenz
1980 - 1984 Kunststudium bei Prof. Joachim Bandau, Aachen
1986 - 1995 Ausstellungen/ -beteiligungen im In- und Ausland
1995 - 2014 „Kunstpause“ aus familiären und beruflichen Gründen
2014 Mitglied Atelierhaus Aachen e.V., Atelierbezug
2016 Mitglied im BBK Aachen / Euregio e.V.
2016 Teilnahme Kunstautomat
2014 - 2017 Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Kontakt
Atelier: Atelierhaus Aachen, Depot, Talstraße 2, 52062 Aachen
T: 0172-5821324
kaufmann.klaus@web.de
www.kaufmann-klaus.de
www.facebook.com/kaufmann.klaus.kunstpause



Klaus Kaufmann setzt sich bei seinen Objekten und Assemblagen mit verschiedenen Materialien auseinander wie Holz, Metallschrott, Fundstücken und vor allem mit Nägeln. Die seit 2014 immer wiederkehrenden rostigen, verformten Nägel symbolisieren in seinen Arbeiten Menschen.

Inhaltlich sind es gesellschaftliche oder zwischenmenschliche Themen. Er sieht die Welt nicht in bunten Farben, er schaut hinter die Kulissen und scheut sich nicht davor, auch mal das Böse oder Hässliche aufzudecken. Wichtig ist ihm dabei die Verbindung zwischen dem eigentlichen Werk und dem jeweiligen Titel. Die Titel erhalten eine tiefere Bedeutung, die über die rein faktische Benennung des Werkes hinausgeht. So können Objekt und der zugehörige Titel der Arbeit den Betrachter durchaus auch mal in unterschiedliche Richtungen der Interpretation lenken. Entweder mit einem humorvollen Augenzwinkern oder auch mit durchaus ernstem, sozialkritischen Blick.


















Ausstellungen (Auswahl 2018 -2014)

2018
03/2018 "Künstler gegen Tihange", Gruppenausstellung, Haus der Städteregion, Aachen
02/2018 Objekte + Assemblagen, Einzelausstellung, Café Galerie de Gau, Vaals
02/2018 "Maskerade", Gruppenausstellung, Galerie ProArte, Erkelenz
02/2018 "Wir Künstler tanzen aus der Reihe", Gruppenausstellung, Galerie Hartung, Köln
01/2018 "Spiegel der Gesellschaft", Einzelausstellung, Haus Spiess, Erkelenz

2017
10/2017 "DENKMAL! KUNST - KUNST DENKMAL", Hann Münden
09/2017 "betucht", Jurierte BBK-Gruppenausstellung, Aachen, Tuchwerk
09/2017 "ANSICHTSSACHE", Annahalle, Aachen
05/2017 „SEITENSPRÜNGE“, Produzentengalerie Artikel 5, Aachen
03/2017 "Neue Positionen", AHA Atelierhaus Aachen

2016
12/2016 BBK Aachen / Euregio e.V. - Jahresausstellung 2016, Aachen
10/2016 "HERBSTZEITLOS", Kunstverein Jülich
09/2016 "PATRIARCHART - männer Kunst", Atelier 21, Aachen
09/2016 "perspective", Atelierhaus Aachen, Aachen
09/2016 "Miniaturen", BBK Schaufenster Galerie, Aachen
09/2016 "Poebelei - Back to the Art", Hotel Total, Aachen
09/2016 Auktion "100 Künstler - 100 Kacheln", Verschiedene Orte, Aachen
06/2016 "Wenn das mal gut geht", Einzelausstellung, BBK-Galerie, Aachen
05/2016 "5 x 8 x 2 - KUNST AUS DER SCHACHTEL", Ateliersozietät & Zeigeraum Prozitron, Aachen
04/2016  "ALSDORF / ART / TRANS / FAIR 2016", Alsdorf 

2015
12/2015 Jahresausstellung 2015 des AHA Atelierhauses Aachen, Offene Ateliers
11/2015 „art meets music“, Einzelausstellung Café Couleur, Aachen
09/2015 Klaus Kaufmann + Bernadette Keller, Annahalle, Aachen
06/2015 „Über Grenzen – hinweg“, Gruppenausstellung Kunstraum Körrenzig
05/2015 Kunsttour Maastricht, Maastricht
04/2015 „Kunst tut gut“ Kunstauktion von terre des hommes, Aachen
03/2015 „NEU x DREI“ – Drei neue Künstler des Atelierhauses stellen sich vor  

2014
12/2014 Jahresausstellung 2014 des AHA Atelierhauses Aachen
07/2014 Beteiligung an der Kunstauktion „100 Künstler - 100 Kacheln“, Aachen 

Ulla Ströhmann


Ulla Ströhmann / Malerei


Kunsthaus Rhenania
Rheinauhafen
Bayenstr. 28, 50678 Köln
Telefon: 0221 – 29 16 374
Mobil: 0176 -242 239 74
www.ulla-stroehmann.de
u.stroehmann@t-online.de







Biografie

geboren in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Köln

1978-1984 Studium Freie Kunst/Bildhauerei, Fachhochschule Kunst und Design, Köln, bei Sir Eduardo Paolozzi und Prof. Peter Skubic

1984-1992 Installationen, Objekte

1992 Hinwendung zur Fläche
Bilder, Enkaustik mit Blattmetall auf Holz

1994 Konzentration auf die Farbe
Bilder, Enkaustik mit Blattmetall auf Holz

1996 Entwicklung einer geometrischen Formensprache
Bilder, Enkaustik mit Blattmetall auf Holz, Glas, Metall

1986-2017 Ausstellungen im In- und Ausland

2012 Artist in Residence–Stipendium, Okayama/Japan
Die Aktivitäten sind filmisch dokumentiert und wurden in Japan und Deutschland veröffentlicht.





Über meine Bilder

Seit Anfang der 90er Jahre befasse ich mich mit der Entwicklung und Wirkung von Farben und verwende die antike Technik der Enkaustik in Kombination mit Blattmetallen (Silber, Aluminium, Gold) auf Holz, um die Intensität der Farben zu steigern. Die monochromen Bildflächen aus organischem Wachs und kühl glänzende Metallflächen bilden gegensätzliche Energiefelder.

Ausstellungen (Auswahl ab 2000)



2017 „Kunst aus der Stille“, Galerie Flowfineart, Leverkusen
Jubiläumsausstellung, GaleriaB2 espai d’art, Sóller, Mallorca
„Monochrom, minimal, konkret“, KunstforumEifel, Schleiden
„Therhineartprize“, Katharinenhof, Bonn

2016 „Klarheit, Konzentration: Farbe“, Kirche St. Agnes, Köln (E)
„Mensch und Struktur“, Kunsthaus Rhenania, Photoszene Köln

2015 Stromfestival, Kunsthaus Rhenania, Köln
Teilnahme Lange Nacht der Museen, Köln

2014 „Close to distance“, Hochschule für Tanz und Musik, Köln (E)
„peu à peu“,Technologiepark Bergisch-Gladbach (mit Wolfgang Peters)

2013 Raum für Kunst, M. und J. Lindlar-Stiftung, Köln (mit Kalle Paltzer)
Teilnahme Lange Nacht der Museen, Köln

2012 „Begegnungen“, Japan/Deutschland, Okayama/Japan
„Kontrast und Transparenz“, Museum Zündorfer Wehrturm, Köln (E)
St. Galler Kantonalbank Deutschland AG, München (E)
2011 „Begegnungen“ Tenri, Jap.-Deutsche Kulturwerkstatt, Köln messmerfoundation, Kunsthalle Riegel, Riegel
„Begegnungen, Japan/Deutschland“ Galerie Mai, Düsseldorf
2010 “Opposites attract”, Gallery Lau, München (E)
Lange Nacht der Museen, Köln
„Transparenzen“, Schloss Gebesee bei Erfurt (E)
2009 “Poesie und Strenge”, Kunstverein Nümbrecht (E)
„Equilibrium“, Gallery Lau, München (E)
„Horizon“, Het Kruithuis, s-Hertogenbosch/NL
“Forum 2009” Münsterlandmuseum Burg Vischering, Lüdinghausen
2008 “Timeless Contemporary,” Gallery Lau, London (E)
“Geheimnis und Klarheit”, Städtische Galerie Siegen (E)
„ L’art germanique »,  Centre Culturel Christiane Peugeot, Paris
2007 „Leuchtende Farbfelder“, Stiftung für Konkrete Kunst, Freiburg (E)
„Lichtungen“, Schloss Gebesee, bei Erfurt (E)
„Spiegelungen“, Museum Kahnweiler, Rockenhausen (E)
EuropART, Genf
Art International, Zürich
2006 Camera artis, Dr. Kaske Stiftung, München
„Farbe und Licht“ K.A. Forster-Museum, Neu-Ulm (E)
Lange Nacht der Museen, München
2005 „SOC“, Trinitatiskirche, Köln
2004 „Poetische Konstruktionen“, Oberlandesgericht Köln (E)
2002 Passagen, Köln
2001 Kartause. Evangelischer Stadtkirchenverband, Köln (E)
Passagen, Köln
2000 „Nahtstellen“ Städtisches Museum, Blankenheim

Jhemp Bastin



In Jhemp Bastins kraftvollen und ausdrucksstarken Skulpturen, in denen sich Natur und Kunst eindrücklich verbinden, haben sich Natur und Kultur aufs Beste gefunden. In ihnen werden Baum und Natur als ästhetisches Ereignis zur zeitlosen Idee. Gleichermaßen umgibt sie die Aura des Natürlichen wie des Künstlerischen. Als Augenschein gewordene Idee weisen sie über ihre materielle Präsenz hinaus in den weiten Raum der Imagination. Der öffnet sich auch dem aufmerksamen Betrachter. Wenn er sich nur darauf einlässt, wird ihm widerfahren, was Rainer Maria Rilkes feinsinniger Malte Laurids Brigge vom Anblick eines Kunstwerks festhielt: „ Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war“.

Eva-Maria Reuther



Jhemp Bastin

1963 geboren in Ettelbruck, (L) lebt und arbeitet in Bitscht (Büderscheid, (L)



Studium

1995
Stipendium an der Cité Internationale des Arts, Paris (F)

1986-88 École nationale supérieure des Beaux-Arts, Paris (F)

1984-85 Académie Royale des Beaux-Arts, Bruxelles (B)



www.jhemp-bastin.com




Einzelausstellungen


2018 Vlask Art Gallery,
Gent, (B)

2017 Galerie Augarde, Daun (D) (Mario Reis, Jhemp Bastin)

Galerie Elsa, Bargème, Provence (F) (Elsa Sculpteur invite Jhemp Bastin)

2016 Galerie Simoncini, Luxemburg

Kunsthaus Zendscheid, (D / Eifel) (Martin Schöneich, Jhemp Bastin)

2015 Art Forum, Antwerpen (B) (Patricia Erbelding, Jhemp Bastin)

2014 Galerie Chantal Bamberger, Strasbourg (F)

2013 Galerie Simoncini, Luxemburg

2012 Galerie Chantal Bamberger, Strasbourg (F) (Richard Serra, Jhemp Bastin)

2010 Galerie Simoncini, Luxemburg

2009 Galerie Schlassgoart “sculpture for a quiet landscape” (Pavillon du Centenaire Arcelor / Mittal), Esch/Alzette (L)

2007 Galerie du Château de Bourglinster, Luxemburg (Manfred Freitag, Jhemp Bastin)

2005 Galerie Simoncini, Luxemburg

2004 Galeria d'art contemporani Maria Villalba i Badia, Barcelona (E)

2002 Galerie Simoncini, Luxemburg

2001 Galerie du Théâtre, Esch / Alzette (L)




Gruppenausstellungen (Auswahl)


2018 Art2Cure, Ronald Feldman Gallery, New York (USA)

2017 St’Art Strasbourg (F) vertreten durch die Galerie Augarde

2015
Galerie op der Kap, Capellen (L) (Françoise Bande, Jean-Paul Laixhay, Jhemp Bastin)


2013 Art Karlsruhe (D) und St’Art Strasbourg (F) vertreten durch die Galerie Chantal Bamberger

2012 Art Karlsruhe (D) vertreten durch die Galerie Chantal Bamberger (Strasbourg, F)

Skulpturenweg am Erbeskopf, Rheinland-Pfalz (D)

2011 Bgl BNP Paribas et CAL, Luxemburg (Danielle Grosbusch, Pascal Piron, Jhemp Bastin)

2009 International sculpture triennial Poznań (Pl)

2008 Biennale d’art contemporain de Marcigny, (F)

Green’Art, Golf de Rougemont, Namur (B)

2007 « hArt an der Grenze – art sur la frontière », Gmünd (D) – Eisenbach (L)

2006 Galerie « les Vergers de l’Art », Paris (Doris Sander, Frank Jons, Jhemp Bastin)

2003 Quinquennale d’art contemporain, Galerie du Théâtre, Esch-sur-Alzette (L)

Toyamura International Sculpture Biennale, Hokkaido, Japan

2002 Atelier Cézanne, Aix-en-Provence (F)

2001 Galerie et Centre de Création B/C2, Bettembourg (L)

Europäische Zentralbank, Frankfurt (D)

2000 Internationales Bildhauersymposium in Beaufort (L)




Bibliographie


2016 Jhemp Bastin – Skulpturen und Objekte, Kunsthaus Zendscheid (D)

2010 Jhemp Bastin - sculptures, édition Art Saint Paul

2009 Jhemp Bastin – sculpture for a quiet landscape,
Katalog zu der Ausstellung in der Galerie Schlassgoart, Esch-Alzette

2005 Jhemp Bastin: sculptures 2000-2004



Preise

2017
Erster Preis Ausschreibung Monumentalskulptur „Straße des Friedens“, Eschdorf (L)
2008 Publikumspreis der vierten Biennale für zeitgenössische Kunst, Marcigny (F)

2001 Preis Raville der Dresdner Bank, Salon du CAL (L) Preis des Club 51 Bassin Minier (L)


1995 Preis der Biennale Junge Kunst, Esch-sur-Alzette (L)
Förderpreis für Junge Künstler, Salon du CAL (L)



Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

Ministère de la culture (L)

Elvinger New York (USA)

Banque et Caisse d´Epargne de l´Etat (L)

Fondation Chomé Luxemburg

Zentralbank Luxemburg

Chambre de Commerce (L)

Goodyear Technical Center Colmar-Berg (L)

KPMG Consulting (L)

Ministère des affaires étrangères (L)

Ministère des bâtiments publiques und SISPOLO: Skulptur für die gemeindeübergreifende Schule im Park Hosingen (L)

Odine Lang

Odine Lang assoziiert in ihrer Kunst Formen aus der Natur. Strukturen aus der Biologie wie Schalen, Panzer, Blüten, Zellkörper oder Kerngehäuse finden sich in den Zeichnungen und Objekten.
Die Strukturen scheint die Künstlerin aus der Beobachtung und dem Studium der Pflanzen- und Tierwelt zu extrahieren. Auf einfachste Formen reduziert, destilliert die Künstlerin eine allgemeingültige Formensprache, die Basis für die Entwicklung neuer Ansätze und Figuren ist. Formen durchlaufen eine Metamorphose und entwickeln ein Eigenleben, wobei neuartige Gebilde entstehen, die wesenhaft, fast beseelt zu sein scheinen. Odine Lang transformiert das Formengerüst in verschiedene Medien: Zeichnungen von zarter Transparenz, plakativ gehaltene Holzschnitte sowie filigrane Objekte aus Draht und Papier. Die Objekte entwickelt Odine Lang aus der Linie, die sie in die Dreidimensionalität holt. Bei manchen Arbeiten muten die entstandenen bizarren Gebilde wie Blüten oder Mäuler an, die sich dem Betrachter öffnen und entgegenrecken. Eine Räumlichkeit entsteht, die Leere umschließt und zur Plastik macht. In der Beschaffenheit ihrer Form sind die Körper von beeindruckend detailgetreuer Realitätsnähe. Organische und anorganische Strukturen verwachsen und verbinden sich zu einer vielschichtigen Formensprache, aus welcher immer neue Figuren entspringen, in einer fortwährenden Metamorphose der Formen und Linien. Nadya Bascha

http://www.odinelang.de/


Vita

Geb. 1072 in Göttingen

1992-1997 Grafik-Design-Studium in Hannover (Diplom)
Aufbaustudium Kunst und Design, Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig (Magister)

2002-2006 Lehrauftrag für das Fach „Kunst als Buch, Künstlerbücher“, HBK Braunschweig

2004-2005 Lehrauftrag für zeichnerisches Naturstudium, Ev. Fachhochschule Hannover

Seit 2005 jährliche Leitung „Werkstatt: Künstlerbücher“, Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel

2006 Vorträge beim Artist´s Book Forum 3, Mackay, Australien

Seit 2011 Dozentin Lehrgang KUNSTgeragogik, Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel


Preise und Stipendien

2012 Kunstpreis Ökologie der Stadt Güstrow, Thema „Strömungen“

2010 Stipendium Künstlergut Prösitz

2009 Monjoie – Stipendium des Kreises Aachen

2006 Artist in residence, James Cook University, Townsville, Australien

2004 Kunstpreis Ökologie der Stadt Güstrow, Thema „Artenvielfalt“

2002/2003 1. Preis beim „Kunstpreis Gifhorn“/Stipendium Künstlerhaus Meinersen

1998 Stipendium Deutsch-Französisches Jugendwerk, Gastaufenthalt an der École des Beaux Arts, Brest, Frankreich



Einzelausstellungen/Personal Shows (Auswahl)

2018
Herzogenrath, Forum für Kunst und Kultur: „Scales“

2016
Havanna, Kuba, Galeria Espacio abierto: „Botánico” (mit A. Nuñes)
Köln, plus Raum für Bilder: “Erdsterne”

2015
Raeren/B, KuKuK: „-webbed“

Schöningen, Kunstförderverein: „überhaupt nirgendwo“ (mit S. Maurer u. G. Zantis)
Aachen, Aha Kunstlabor: „Botánico” (mit A. Nuñes u. M.-J. Comello)

2013
Braunschweig, Allgemeiner Konsuverein: „Wie es wächst“
Wiesloch, EEB: „Bücher bekommen Flügel“
Rödingen, Galerie Alte Weberei
Sittard, Galerie 3G

2011
Morbach, Kunst im Gewächshaus e.V.: „Sup(H)erba“ (mit V. Hahn)
Aachen, Couven-Museum: „Das geheime Leben der Ornamente“
Aachen, KuKuK: „Nigella“

2010
Stolberg, Museum Zinkhütter Hof: „MM Bellenger trifft Odine Lang“

2009
Monschau, KuK: „In der Schwebe“
Aachen, IHM: „Kleiner Kosmos“

2008
Aachen, Atelierhaus: „Zwischenspiel“ (mit D. Goeden)

2007
Braunschweig, BBK Torhaus-Galerie: „Fahne Flügel Schiffchen“

2005/2006
Hannover, Forum für junge Kunst, Hypo Vereinsbank: „Odine Lang-Grafik“

2005
Trier, Kunstverein Junge Kunst: „Formsachen“

2004
Meinersen, Künstlerhaus: Stipendiatenausstellung
Saarbrücken, Saarländisches Künstlerhaus: „Odine Lang – Grafik und Papierobjekte“
Röderhof, Kunstverein: „Huy“ (mit D. Beer)

2003
Gifhorn, Kunstverein: „Navalia. Druckgrafik + Objekte“
Göttingen, Künstlerhaus: „Reflexionen“ Fotogramme
Braunschweig, Allgemeiner Konsuverein: „Reflexionen #2“
Quedlinburg, Imago Kunstagentur: „Odine Lang“

2002
Bad Gandersheim, Kloster Brunshausen: „Formen“

2001/2002
Braunschweig, Galerie auf Zeit: „Odine Lang – Arbeiten 1998-2001

2002
Braunschweig, Staatstheater: „Formsamlung“



Ausstellungsbeteiligungen seit 2004 (Auswahl)

2017
Bielefeld, projektgalerie: „Öcher Melange“
Düren, Schloss Burgau: „Geheimnis Papier“
Köln, Steff Adams: „Kommen Sie nach Hause 17“

2016
Buchprojekt „Metropolis“, Ausstellungen in Sao Paulo/BR, Porto Allegre/BR, Bremen, Venedig/I
Düren, Schloss Burgau: „Geheimnis Papier“

2015
Minnesota Center for Book Arts, USA: „The contained narrative“
Leipzig, Buchmesse: 7th International Artist´s Book Triennial, Ausstellungen in Litauen
Buchprojekt „Metropolis“, Ausstellungen in Palermo/I, Berlin, Halle, München, Rom/I
7th International Artist´s Book Triennial Vilnius, Ausstellungen in Vercelli/I, Leipzig, Hamburg, Vilnius/LT
Projekt Anonyme Zeichner: Ausstellungen in Berlin, Rom/I, Braunschweig

2014
Abcoude/NL und Landshut: „global village“
Gata de Gorgos/E: „Art al vent“
Düren, Schillingspark: „Parkraum“, internationale Skulpturenmesse
Aachen, Aula Carolina: „Statements“
Aachen, Atelierhaus: „Ecce Homo“, internationales Ausstellungsprojekt
Stichting White Cube

2013
Düsseldorf, d-52: Parizipia Kunstpreis
Idaho/US, Moscow und 11 weitere Stationen: „Idaho Booker´s Dozen”
Maastricht/NL, Theater aan eht Vrijthof: „Art on stage“
Düren, Schillingspark: „Parkraum“, internationale Skulpturenmesse
Gata de Gorgos/E: „Art al vent“
Javea/E: „Intercambio. Aachen in Xàbia“
Düsseldorf, d-52: Preisträgerausstellung „Parizipia“- Kunstpreis

2012
Dresden, Ostragelände: „Ostrale“
Northampton, The University of Northampton/GB: „minute“ Artist´s Books
Güstrow, Wollhalle: “Kunst und Umwelt”
Vilnius/LT: “6th International Artist´s Book Triennial”
Maastricht/NL, Intro in situ: CArtfocus Euregio. Neue Positionen… „der Fortschritt“
Northampton, The University of Northampton/GB: „crop“ Artist´s Books
Seoul/Süd-Korea, Samwon Paper Gallery: “Artist Book Show – Between You and me
Bairnsdale, Victoria/Australien: “Books….beyond words”
Aachen, Atelierhaus: “Module 1”
Seoul/Süd-Korea, Messe “Seoul International BookArt” und Samwon Paper Gallery: “MiniatureBooks”
Düren, Schillingspark: „Parkraum“, internationale Skulpturenmesse
Maastricht/NL, Theater aan eht Vrijthof: „Artfocus Euregio“
Holzminden, Schloss Bevern: „Niedersächsische Grafiktriennale“
Aachen, Galerie Artikel 5: „April, April“
Leipzig, Vorort Galerie: Stipendiatenausstellung Bildhauersymposium Prösitz

2010
Köln, Kunstwerk: „Gastspiel invasiver Arten“
Braunschweig, Galerie auf Zeit: „10 Jahre Galerie auf Zeit“
Braunschweig, Stadtbibliothek: „Künstlerbücher“
Aachen, Galerie Artikel 5: „April, April“
Bristol, University oft he West of England: „Postal Art Project“
Heerlen/NL: “Tag der Architektur”
Edingburgh/GB, Schottish Library: „small“
Venedig/I, Galeria Venezia Viva: “libro della note”

2009
Aachen, Institut culturel Frnaco-Allemand: Moments magiques. Land am Meer
Deggendorf, Stadtmuseum : « Papier global – paper global »
Milton Keynes/GW, artworks mk : “Closure” Artists´books (auch: Northampton/GB, University)
Berlin, Kunstraum Bethanien: “Anonyme Zeichner No. 10

2008
Eckernförde, Museum Eckernförde: „Paper-Clay: Paperclay“
Berlin, meinblau e.V.: „Anonyme Zeichner No. 8“
Northampton, England, Univertsity: „Re:“ Künstlerbücher
Bevern, Schloss: „Niedersächsische Grafiktriennale“
Braunschweig, BBK Torhaus-Galerie: „Sommergäste“
Monschau, KuK: „Mon Schau Plätze“
Aachen, Ludwig Forum: „Parasiten 08“ (Anl. Kunstroute)

2007
Leipzig, Buchmesse: Internationale Ausstellung für Künstlerbücher und Handpressendrucke
Lüttich/B, MAMAC: „Biennale internationale de gravure“
Aachen, Atelierhaus Aachen : « International Edible Book Festival »
Maastricht/NL, Henn Art Exhibition : « Kunsttour »
Audresselles/F: „Fête de la culture“
Noosa/Australien, Noosa Regional Gallery : « Books07 works of imagination”
Aachen, Burg Frankenberg: “Parasiten 07”
Bremen, GaDeWe: “TT-Textile Texturen”

2006/2007
Bristol, England, Faculty of Art, Medie and Design: “Bookmarks IV”
(weitere Stationen Connecticut/USA, Rhode Island/USA, London/GB, Oakland, California/USA, Brighton/GB, Brisbane/Australien)

2006
Padua/I, Associazione Culturale Xearte: “Libro della notte”
Noosa/Australien, Noosa Regional Gallery: “10+ Books06”
Aachen, Aachen Fenster: “Kunstroute”
Shanghai/China, Zendai Museum of Modern Art: “Lovely Shanghai Music”
Brunssum/NL: “Ilse Frankenthal Euregionale Grafiekprijs”
Vilnius/LT, Contemporayr Art Centre: “4th International Artist´s Book Triennial”

2005
Bevern, Schloss: „Niedersächsische Grafiktriennale“,
Wolfenbüttel: “kunsthierundjetzt”
Salzgitter-Salder: “Salon Salder – Neues aus Niedersächsischen Ateliers”
Braunschweig, Galerie auf Zeit: „Die üblichen Verdächtigen“

2004
Güstrow: Kunst und Umwelt „Artenvielfalt“
Bietigheim-Bissingen, Städt. Galerie: „Linolschnitt heute VI“
Vilnius/LT, Kunsthochschule: „Künstlerbücher der HBK Braunschweig“
Braunschweig Innenstadt: „Kunst“
Lahti/Finnland, Lahti Art Museum: „Miniprint Finland 2004“
Vilnius/LT, Galerie Kaire Desine: „1th International Collage Exhibition“

Hans-Dieter Ahlert

1941 geboren in Troisdorf

1961 – 1967 Studium des Bauingenieurwesens an der RWTH Aachen
1967 – 2002 tätig als Bauingenieur (Wasserwirtschaft, Umweltschutz)
Seit 1981 künstlerisch tätig
1981 – 1995 Aquarell- und Pastellmalerei, Landschaften, Figuratives, Abstraktes
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
Seit 1996 Malerei in Mischtechnik und Pastell, abstrakte bis informelle Malerei, Farbkompositionen
Seit 2012 Assemblagen
Mitglied des Bundes Bildender Künstler (BBK) Aachen-Euregio
Lebt und arbeitet in Herzogenrath

Hans-Dieter Ahlert zeigt in der aktuellen Ausstellung vor allem Werke, die sich dem Thema Raum und Linie widmen. Frühere inhaltliche Themenzyklen spielen in dieser Präsentation keine Rolle. Die Darstellung von Raum im Werk Ahlerts erfolgt sowohl malerisch und zeichnerisch (Gemälde in Mischtechnik und Pastellzeichnungen) als auch konstruktiv (Assemblagen).
Linie ist wesentlicher Bestandteil vor allem der gezeigten Assemblagen. Licht ist, soweit es nicht unmittelbar in den Gemälden dargestellt wird, die Voraussetzung für die Modellierung, die Licht- und Schattenbildung der Assemblagen. Linie ist wesentliches Gestaltungsmittel bei seinen als Wandobjekte ausgeführten Holzarbeiten und verschiedenen Assemblagen. Ahlert arbeitet sowohl gestisch und zufallsorientiert (Gemälde, Pastellzeichnungen) als auch konstruktiv (Assemblagen). Das ermöglicht eine große Gestaltungsbreite.

Gemälde in Mischtechnik (Grattage-, meist ausgeführt mit Airbrushtechnik)
Diese Technik, mehrschichtig aufgebaut, verwendet Ahlert seit 1996 auf unterschiedlichen Bildträgern wie Spanplatte, Graupappe, Papier und Leinwand. Nach Durchtrocknung der unteren Farnschichten wird das Bild mit einer meist dunklen Farbe überzogen, die noch im nassen Zustand mit Schabern ganz oder bereichsweise wieder entfernt wird (Grattage). Zurück bleiben dunkle, meist reliefbildende Farbspuren. Der Wischprozess erfordert ein schnelles und zielstrebiges Handeln und ist deshalb gestisch geprägt. Die bei vielen Werken verwendete Airbrushtechnik wird sowohl in der Untermalung als auch in der grafischen Überarbeitung des Bildes eingesetzt.
Während die Werke bis etwa 2010 fast ausnahmslos abstrakte, gegenstandslose Farbkompositionen darstellen, entstehen in den letzten Jahren stark gerichtete Kompositionen mit Reliefbildung (Stripes). Damit wird eine stärkere Dynamik im Bild erzeugt.
Die Farbgebung der Gemälde ist meist monochrom. Bevorzugte Farben sind Erdfarben, Blau, Schwarz/Weiß und in einer neuen Serie Schwarz.

Pastellzeichnungen (Wisch- und Frottagetechnik)
In der Ausstellung zeigt Ahlert eine Serie von Pastellzeichnungen, die nahezu zeitgleich mit den Assemblagen in einem gestisch betonten Prozess entstanden sind. Die Zeichnungen in einer eigens entwickelten Frottagetechnik zeigen Reliefbildung und sind in schwarz/weiß ausgeführt.

Assemblagen
Das Architektonische in der Kunst Ahlerts tritt seit 2012 verstärkt in den Vordergrund. Im Gegensatz zu seinen gestisch und sogar emotional gemalten und gezeichneten Werken, die sehr stark vom Informel beeinflusst sind, unterliegen seine Assemblagen konstruktiven Überlegungen. Statt Alltagsdinge abzubilden und zum Kunstobjekt zu erklären, werden industriell gefertigte Dinge als Material für seine Werke genutzt. Die einzelnen Montageelemente geben ihre ursprüngliche Bedeutung und Verwendung auf, machen sie aber nicht vergessen. Konstruktionshölzer, Obstschalen aus Karton, industriell geformte Verpackungsmaterialien usw., werden zum Bildaufbau verwendet. Durch die damit erzeugte Licht-Schatten-Wirkung entstehen räumliche Objekte, die sich bei Verwendung linearer Leistenbündel zeichnerisch und bei einem mehrfach sich wiederholenden Einsatz von geformten Kartonagen mit gleicher Reliefbildung malerisch zeigen. Die gezeigten Arbeiten sind monochrom, meist in Weiß oder hellen Grautönen und schwarz mit Nuancen an rot oder blau ausgeführt. Einige gänzlich umgehbar ausgeführte Bildobjekte werden ebenfalls gezeigt.

Einzelausstellungen ab 1996
1996 Zeitzeichen, Maison Blanche, Lontzen/B
1997 Pfarrkirche in Stockheim, Kreuzau
Trilobit & Co., Kreismuseum Geilenkirchen
EP-Galerie in Düsseldorf
1998 Galerie Kunststück, Linnich
1999 Metamorphosen, Komm-Zentrum, Düren
Metamorphosen, Künstlerforum Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg
ASEAG- Verwaltung, Aachen
Schloss Elbroich, Düsseldorf
2000 Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath
Rathaus Übach- Palenberg
2002 Fachbereich Umwelt Stadt Aachen
Arthotel, Aachen
2003 Volks- und Raiffeisen-Bank, Roetgen
Positionen, Künstlerforum Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg
2004 Galerie an der Roetgentherme, Roetgen
Museum Castell de Benedormiens, Platja d´Aro, Gerona/E
Lendfers, Maastricht/NL
Kulturzentrum Premia de Dalt, Barcelona/E
2006 Museum Kopermolen, Vaals/NL
2007 Galerie Hexagon, Aachen
2008 Eröffnungsausstellung Praxisklinik Remscheid
Arthotel Superior, Aachen
2009 BBK-Galerie, Aachen
2010 Tüschenbroicher Mühle, Wegberg
Rathaus Kerkrade, NL
2011 Begegnungen, Künstlerforum Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg
2016 Von der Fläche zum Raum, Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath
2017 Raum-Linie-Licht, Galerie des Kulturwerk Aachen e.V., Aachen

Wichtige Ausstellungsbeteiligungen ab 1996
Mehrfache bzw. regelmäßige Ausstellungsbeteiligungen beim Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath; Künstlerforum Schloss Zweibrüggen, Übach-Palenberg; Kunsttransfer Sparkasse Heinsberg; BBK-Jahresausstellung und Sonderausstellungen; IKP-Jahresausstellung, NL; EVBK-Ausstellung (international juriert); Galerien in Köln, Aachen, Düsseldorf, Linnich, Prüm, Worpswede; Museum Castell de Benedormiens, Platja d´Aro, Gerona/E; EU-Art, Mary-Brogan-Museum, Tallahassy/USA; EU-Art, Messebeteiligungen Miami/USA; EVBK-Ausstellung im SWR-Studio Trier; Triangel, St. Vith/B

Werke in öffentlichen Sammlungen
Fons d´Art del Castell de Benedormiens, Platja d´Aro, Gerona/E
Staatspräsidium des Landes Rumänien, Bukarest/RO

Literatur
Artefact 14- 1996 Zeitzeichen
Artefact 1997 Trilobit & Co
Artefact 6- 1999 Archäologie der Zeit
Artefact 24- 2016 Von der Fläche zum Raum
Conxita Oliver Fons d´Art del Castell de Benedormiens (2010)

Hartmut Richard Schröger

Hartmut Richard Schröger ist 1965 in Eslohe im Sauerland geboren.

Als jüngster Sohn eines Landwirts absolvierte er nach der regulären Schulausbildung eine Ausbildung zum Landwirt und leitete den Ldw. Betrieb zusammen mit seinem Vater bis 1990, bis er aus gesundheitlichen Gründen (Allergie) ausscheiden musste.
In jungen Jahren interessierte er sich bereits für das Zeichen. Ende der 80ziger Jahre begann er erste Plastiken in Stahl zu bauen.
Aufgrund der erfreulichen Erfahrung des Gelingens, entschloss er sich nach der Landwirtschaft ein Designstudium an der FH Krefeld aufzunehmen, mit erfolgreichem Abschluss.
Um sein Horizont im Bereich der Gestaltung zu weiten, absolvierte er 1994 ein Praktikum in Stuttgart bei dem Designer und Architekten Wulf Schneider.
Nach dem Studium 1997 / 98 arbeitete er im Designbetrieb D-Tec in Düsseldorf.
Während dieser gesamten Zeit interessierten ihn seine eigenen Fähigkeiten des künstlerischen Schaffens.
Inspiriert vom Leben und auch die grundsätzlichen Erfahrungen aus der Landwirtschaft leiten die Themen seiner Kunst.
Da Kunst mehr transportieren kann wie ‚nur’ schöne Form, erkannte er früh und begann sein Lebensinteresse, das künstlerische Schaffen, fortan zu entwickeln.
Heute lebt er mit seiner Familie auf dem elterlichen Hof und arbeitet als selbständiger Designer mit dem Schwerpunkt Farbgestaltung im Innenraum und als bildender Künstler.



Staatl. gepr. Landwirt (1982-1988)
Dipl. Prod. Designer (1991-1996)
Multi Media Gestalter (1996-1997)



1990 Einzelausstellung Sauerland Ladenausstellung
1992 Einzelausstellung Essen Ladenausstellung
1993 Einzelausstellung Galerie L’unico Krefeld
1993 Gruppenausstellung Landjugenakademie Fredeburg Gruppe ‚artrio’ Gründungsmitglied
1994 Gruppenausstellung ProPlan Rosenheim
1995 Gruppenausstellung Stadtjugendring Rosenheim Gruppe ‚4Wasser’ Gründungsmitglied
1996 Gruppenausstellung Atelierrundgang ‚Südgang’ Krefeld
1997 Gruppenausstellung ‚Art of Eden’ Botanischer Garten Krefeld
1997 Gruppenausstellung REG ‚5 Gestalten’ Krefeld
1997 Gruppenausstellung Atelierrundgang Südgang Krefeld
1998 Gruppenausstellung ‚Art of Eden’ Botanischer Garten Krefeld
1998 Galerie St.Etienne IN EXTREME Frankreich Gruppe ‚artrio’
1998 Einzelausstellung Theaterfoyer Krefeld ‚Meilensteine’ für amnesty international
1998 Gruppenausstellung Atelierrundgang Südgang Krefeld
1999 Gruppenausstellung Kulturfabrik Krefeld ‚artrio ’99 ’ Krefeld
1999 Gruppenausstellung ‚Art of Eden’ Botanischer Garten Krefeld
1999 Gruppenausstellung Eschweiler Kunstverein ‚Wege zur Kunst’
2017 Gruppenausstellung ‚AufRuhr’ Atelierrundgang HSK