Künstler


Es ist eines unserer Ziele: die Kunst und die Arbeit der Bildenden Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Die Räume der städtischen Kunstsammlung sind ansprechend und über die Grenzen Eschweilers bekannt. Bis heute haben sich so mehr 200 Künstlerinnen und Künstler präsentieren können.


Rainer Bauer


Rainer Bauers jüngere Umsetzungen von Stein- oder Schieferwänden rühren von einem stärkeren materiellen Umgang mit Ölfarbe, einer Hinwendung zur Durchdringung von Strukturen und einer Konzentration auf Farbmodulationen über flächige Dekompositionen - wie schon in den 80gern bei seinen Reifenspurenbildern. Jüngst sind Pflanzendarstellungen entstanden, aus dem Wunsch heraus, die Farbpalette zu erweitern und auch die Gestik einer Malspur figurativ zu thematisieren. Doch sind es nach wie vor innere Bilder und Übertragungen oder Äquivalente von und zu Seherfahrungen über längere Zeiträume. Dem Künstler geht es nicht um eine topografische Deckung mit der Realität, sondern um seine gedankliche innere Landschaft über den Weg der Abstraktion.


Angelika Keller


Langweilerstr. 2
52457 Aldenhoven

Geboren 1959 in Übach-Palenberg

Seit 1982 künstlerisches Gestalten von Objekten aus Keramik und Metall.
Dem Künstlerpool des Landesprogramms NRW – Schule und Kunst angehörend.
Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Kunsterziehung.

Arbeitsschwerpunkte liegen sowohl in facettenreicher natur- und umweltbezogener Ausrichtung
als auch in der Darstellung der Weiblichkeit.

Regelmäßige Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.


Alexander Göttmann


Johanna-Neuman-Str. 38
52249 Eschweiler

http://www.art-goettmann.de/

1957
in Korjakowka / Kasachstan geboren

1978
Ausbildung als Formgestalter Stadt Pawlodar / Kasachstan

1981 - 1986
Studium der Malerei bei Prof. Kenbaew (Alma-Ata)
Studium der Bildhauerei bei Prof. Mergenow (Alma-Ata)
Studium an der Kunst- und Theaterhochschule (Alma-Ata)
Abschluss, Diplom-Designer, Kunstmaler

1994
Einreise in die Bundesrepublik Deutschland
lebt und arbeitet in Eschweiler

Als Maler fühlt sich Alexander Göttmann keiner bestimmten Schule zugehörig und keiner Kunstrichtung besonders verbunden. Vielmehr versucht er ureigene, neue Wege zu gehen. Dies zeigt sich besonders in seinen jüngeren Arbeiten, wobei er für die Gestaltung seiner Bildmotive eine Melange aus Ölfarben und Sand verwendet.

Vielfach gewirkt sind menschliche, aber auch häufig Vogelfiguren in mythologischem Bezug, die wesentlichen Linien in Gold ausgeführt, um hiermit körpersprachliche Symbolik zu betonen. Aber auch mystische Landschaften sind bevorzugte Sujets.

Diese Seinselemente dienen vor allem als Möglichkeit, eine "innere Welt" menschlicher Stimmungen und Beziehungen auszudrücken. Die symbolhafte Darstellungsweise belässt dem Betrachter einen eigenen Interpretationsspielraum.

Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland


André Paquet

1949 in St. Vith geboren

Studium an der Hogere Zeevaartschool in Antwerpen

1966-1978 Offizier der Handelsmarine

Seit 1980 Lehrer in Malmedy

Ausstellungen seit 1980 in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg

1993 erhielt er den Kaiser Lotharpreis, Prüm

Ein Besuch 1958 in der Internationalen Ausstellung in Brüssel im Pavillon der Marine weckt in ihm die Leidenschaft für das Meer. Er zeichnet und malt schon in seiner Jugendzeit, schreibt sich aber in keiner Akademie ein. Er entscheidet sich für technische Studien und die höhere Seefahrtschule in Antwerpen. 1966 beginnt er eine Karriere als Schiffsingenieur. Er bereist die Weltmeere. Die langen Aufenthalte in den Häfen der Welt lassen ihm viel Zeit zum Zeichnen was er sieht: Schiffe, Häfen, Kräne….Nach seiner Heirat kehrt er aufs Festland zurück und unterrichtet in seiner Heimat an der technischen Schule in Malmedy. Seine Leidenschaft für Zeichnen und Malen entwickelt er weiter.

Anfangs war seine Malerei nur figurativ, mit der Zeit erwirbt sein Stil mehr Flexibilität und Sicherheit. Er fängt an, seine Motive geometrisch zu malen. Allmählich gelingt es ihm, sich von den rein technischen Problemen frei zu machen und seiner Inspiration freien Lauf zu lassen.


Anke Wolf

Geboren 1959

Tätigkeit als ausgebildete Goldschmiedin in verschiedenen Werkstätten

Studium an der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Produktdesign

Diplom 2000

Tätigkeit im eigenen Atelier

2001 Staatspreis für das Kunsthandwerk des Landes NRW



Aus Metall fertigt Anke Wolf filigrane Objekte und Bilder, die wie Zeichnungen im Raum wirken. Hierfür formt sie die Metalllinien in ihrer Individualität eigenhändig selber. Edelstahl und Eisen sind ihre meist verwendeten Materialien

Durch die Spiegelung ihrer Oberflächen werden die Bewegungen und Schwingungen aus dem Umfeld wiedergegeben. Es entsteht eine Ahnung des eigenen Lebenszustandes und Lebensflusses. Die Beweglichkeit, der Prozess der Veränderung und der Übergang in neue Formen werden in diesen Materialoberflächen spürbar.

Die Linien der Bilder, z.B. mit dem Titel „Wasserspiegel“, sind sichtbar oder verschwinden, sind dunkel oder spiegelnd hell, nehmen die Farben der Umgebung auf oder wirken farblos, sind Übergänge von einem zum anderen Zustand, je nachdem wo und wie man steht oder sich bewegt.

Durch das Durchdringen der Linien ineinander entsteht eine Dichte des Materials und eine Transparenz durch die Zwischenräume. So bleibt dem Betrachter die Freiheit zum Verweilen im Davor, oder die Freiheit zum Durchgehen in das Dahinter.


Antonio Máro

Geboren in Catacaos/Peru 1928

Er malt bereits seit seiner Kindheit.

Sein erster Lehrer war Ricardo Grau / Direktor der Kunstakademie Lima.

Von 1950 an lebt Máro in Europa, wo er bei Willi Baumeister in Stuttgart seine Studien vervollständigt.

Antonio Máro ist in nahezu allen künstlerischen Techniken ein Meister. Neben der Malerei beschäftigt er sich auch mit der Bildhauerei und arbeitet mit verschiedenen Materialien wie Holz, Metall, Glas und Keramik.

Zuletzt Ausstellungen im Intern. Kunstzentrum Ost-Belgien (IKOB), Eupen, Mittelrhein-Museum Koblenz, Schloss Burgau/Düren, Privat-Galerien in Miami, Orlando und Fort Lauderdale, Den Haag, Kloster Rolduc, Kerkrade etc.


Barbara Boos


Pellenzstr. 20a
56645 Nickenich
02632/ 81839

www.barbaraboos.de



1964 in Mayen geboren Studium „ Lehramt an Grund- und Hauptschulen“, Schwerpunkt Bildende Kunst, Universität Koblenz- Landau

seit 2000 regelmäßige Teilnahme an internationalen Workshops „Textiles Gestalten“

seit 2002 Fortbildung „Textiles Gestalten/ Patchwork“ beim hvv- Hessen,

Abschluss, 27.11.2005, mit der Zertifizierung zur Kursleiterin

2005 Ausstellung in der Familienbildungsstätte Andernach

seit 2005 Kursangebote bei der Volkshochschule Mayen

Kursangebote bei der Familienbildungsstätte Andernach

2005 Ausstellung in Bad Nauheim, Taunus

2006 Kursleiterin im Europäischen Bildungszentrum Villa Palagione, Toskana,

zum Thema „Die Langobarden“

2006 Kurs für Kursleiterin/-innen im Bereich Textiles Gestalten für Hessischen Hochschulverband in Kassel zum Thema „book of kelles, Ornament in Stoff“

2007 erfolgreiche Teilnahme an einer jurierten Ausstellung zum Thema „Traumhaus“, Patchworkgilde Deutschland, Berlin

2009 Ausstellung:„Über Stoff und Stein“, Altes Arresthaus, Mayen

2010 erfolgreiche Teilnahme an der jurierten Ausstellung der „Europäischen Vereinigung Bildender Künstler“, Prüm

Leitung eines Workshops anlässlich des internationalen Symposiums

„Licence to Quilt“, 27.- 28.11.2010, Bad Nauheim, zum Thema:

The book of kells - Nähen auf den Spuren der Geschichte

2010 – 2011 Ausstellung im Seehotel Maria Laach, Abtei Maria Laach

Mitglied „Kunstakademie Rheinland- Pfalz e.V.“


Barbara Golley


In Leczna/Polen geboren Hochschulische Laufbahn:

1990 - 1995 Studium der Kunsterziehung an der Marie-Curie-Sklodowska Universität, Lublin
Abschluss: Magister der Kunsterziehung

1996 - 2001 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste, Krakau Abschluss: Magister der Künste

Hochschulaufenthalte außerhalb Polens:

2000 SOKRATES / ERASMUS – Stipendium, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg / Bronzeguss
2001 Aufenthaltsstipendium, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg / Anfertigung der Abschlussarbeit


Bernd Keller

Eifelstr. 23
52068 Aachen

Geboren 1980

Metallgestalter



Ausstellungen/Projektbeteiligungen:

2008 Euregionale , KunstFELDER im Indeland

2009 Bloom in the Park, Dublin/Irland

2009 Solistice, Sligo/Italien

2010 Künstler helfen Kindern, Aachen

2010 53. Jahresausstellung und Förderpreis der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen, Prüm

2010 Art for Roman, BBK Aachen

2011 54. Jahresausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen, Prüm


Bettina Groos

1978-1983 Studium Kunst und Englisch, RWTH Aachen, Abschluss Staatsexamen

1986-1994 Studien Malerei und Keramik, Akademie„Italart“, Castiglion Fiorentino/Arezzo, Italien, bei Prof. Paolo Baruchieri

1992- heute Meisterkurse Maltechnik, Bundesakademie für kulturelle Bildung, bei W.Losacker, Berlin, Prof.U.Teske, Hildesheim, Prof.R.Thiele,Bremen, Silke Leverkuehne, Düsseldorf

In ihrer Malerei ist für Bettina Groos besonders die Ausdruckskraft der Farbe wichtig. Auf abstrakten farbigen Untergründen in verschiedenen Schichten von Tempera- und Acrylfarbe gestaltet die Malerin die Motive mit sparsamen Mitteln – teils werden sie in den Untergrund gekratzt und erscheinen als filigrane weiße Linien, teils werden sie durch farbige Übermalungen und Harzöllasuren verstärkt. Farbe und Linie, Material und Struktur sind die wichtigsten Elemente bei ihrer Beschäftigung mit Leinwänden.

Aus ihren Verknüpfungen entstehen Spannungsfelder von Fläche - Linie, Hell - Dunkel, Nähe - Ferne. Der Bogen der Arbeiten reicht von abstrakten Kompositionen in kräftigen, schweren Farben mit gespachtelten strukturierten Flächen bis zu leichten, zartfarbigen Bildern, deren eingekratzte „Linienwesen“ dem Betrachter Geschichten erzählen aus fantastischen „Linienwelten“.


Brigitta Zeumer

Brigitta Zeumer, geb. 1939 in Rendsburg; Schülerin v. Karl Anton Räderscheidt
1969-71. Nach Jahren der Ölmalerei ab 1975 Aquarelle.
1988: 1. Preis „Aquarelle“ in Toronto. 1991 Ausstellungen in Peking, Nanking, Schanghai.
1996 schenkt Bundespräsident Roman Herzog ein Bild von ihr an Präsident Jiang Zemin, V.R. China,
1999 Bundeskanzler Gerhard Schröder an Min.Präs. Lionel Jospin, Frankreich;
1999 Bundespräsident Johannes Rau an Beatrix, Königin der Niederlande.
2001 Stipendium Haus Rissen Hamburg. Zahlreiche Arbeiten in privaten u. öffentlichen Sammlungen.


Die Künstlerin hat in den letzten Jahrzehnten ihre künstlerische Handschrift kontinuierlich und überzeugend weiter entwickelt. Ursprünglich war ihr Mal- und Zeichenstil von realistischen Zügen gekennzeichnet, die in Verbindung mit einer romantischen Sichtweise stille Meditationsbilder von großer Tiefe und lyrischer Grundstimmung entstehen ließen. Eine immer stärker werdende abstrahierende Tendenz, die Reduktion der landschaftlichen Erinnerungen und ein befreites Spiel der Hand auf dem Malgrund haben sie unaufhaltsam zu den gegenwärtigen informellen Bildern geführt. Ihre Vorliebe für Bildpoesie, ihr Hang zu emotional bestimmten malerischen Äußerungen und eine Art Seelenverwandtschaft zu ostasiatischer Mentalität und Spiritualität haben sie in engen Kontakt mit chinesischer Kunst gebracht. Kräftige Pinselschwünge, ein bei aller formalen Bewegtheit stiller Grundton ihrer Arbeiten und eine sehr eigenwillige Palette verweisen auf Parallelen. Die traditionelle chinesische Tuschemalerei und die ihr innewohnende Aufforderung zur Versenkung sind keineswegs nur adaptiert worden, sondern finden sich in einer autonomen westlichen und zeitgenössischen Kunstsprache wieder. Brigitta Zeumer wurde 1991 als erste deutsche lebende Künstlerin vom chinesischen Kulturminister zu ihrer viel beachteten Ausstellung in den Kaiserpalast nach Peking eingeladen. Bis 1998 folgten weitere Ausstellungen in China. Die Künstlerin strahlt mit ihren weltweit präsentierten Werken Optimismus und Nachdenklichkeit, Vehemenz
und Ruhe, Üppigkeit und Konzentration aus.

Prof. Frank Günter Zehnder


Christoph Mancke

1953 in Schönecken geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen

1972-1977 Studium der Bildhauerei an der FH Dortmund, Abschluss mit Diplom

Seit 1976 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Asien, Kanada
Arbeiten im öffentlichen Raum im In- und Ausland

1993-2002 Lehrtätigkeit an der Europ. Akademie für Bildende Künste, Trier
Preise und Auszeichnungen bestätigen sein künstlerisches Schaffen z.B.
2006 Kaiser-Lotharpreis, Prüm



Das reduzierte Vokabular mit unbegrenzten Möglichkeiten zeichnet den Bildhauer Christoph Mancke aus. Seine zahlreichen Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen die Fähigkeit des Künstlers sich auf die jeweiligen Gegebenheiten des Ortes einzulassen, beweisen seine Sensibilität und seine Kreativität.

Er verwendet verschiedenartigste Materialien, vor allem jedoch Cortenstahl und Stein bzw. eine Kombination aus beidem. Für kleinere Arbeiten favorisiert er Eisenguss. Dabei liebt er die rötliche Patina, die weich wie eine samtige Haut die Form überzieht, deren mögliche geometrische, architektonische Strenge mildert, Anorganisches mir Organischem verbindet.


Conrad Sevens

Geboren 1940

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

Studium an der Académie des Beaux-Arts Paris

Atelier in Düsseldorf

http://www.conrad-sevens.de/



Das Werk von Conrad Sevens wird vom Thema der Landschaft bestimmt. In dieser klassischen Gattung der Malerei hat er, über 40 Jahr hinweg, bis heute sein bevorzugtes Ausdrucksmedium gefunden. Seine Landschaften sind menschenleer und ohne erkennbare Spuren der modernen Zivilisation. Sie sind fast immer in ein diffuses Licht getaucht, scheinen im Morgennebel, dem flirrenden Licht des Mittags oder der Abenddämmerung zu liegen. Es dominieren zarte, pastellartige Blau-, Grau-, Gelb- und Grüntöne, die das Licht zu einem symphonischen Farbklang stimmen. Über den Landschaften scheint ein Schleier zu liegen, der verhüllt und enthüllt zugleich. Die Einzelheiten verschwimmen um den Blick des Betrachters auf das Wesentliche, den der Landschaft innewohnenden Stimmungsgehalt zu konzentrieren.

Sevens interpretiert die Natur als Spiegel der Seele und stellt sich dabei, in seiner altmeisterlichen Technik wie in der Auswahl der Motive, ganz bewusst in die große Tradition des 19. JHs., der Romatiker Caspar David Friederich und William Turner, der Impressionisten Claude Monet und Paul Signac oder der Symbolisten Puvis de Chavannes und Ferdinand Khnopff.

Dr. Petra Lamers-Schütze


Dieter Eichelmann

Virchowstr. 14
52146 Würselen
02405/9742



1946 geboren in Bardenberg

Ausbildung SIS für Bauwesen, Aachen – Architekt

Bilhauer-Studium, Prof. H. Toballa, Aachen

Keramikseminar, Doris Hueller, Fürstenfeldbruck

Finishing, Prof. Yargo de Licca, Altenrhein SG, Schweiz


Ausstellungen seit 1976:

Atelier Kunst und Bühne, Eupen/B
Orangerie Schloss Benrath, Düsseldorf
Orangerie Schloss Augustusburg, Brühl
Salon d´Automne, Paris/F
Goethe-Institut Brüssel, Namur/B
Kulturzentrum d´r BikkeOave, Brunssum/NL
Galerie ADLER, Rorbas/CH
Manesse Galerie, Zürich/CH

2003 Kunstroute Aachen, GALERIE am Dom
Galerie MAISON BLANCHE, Lontzen/B
Stadtentwicklungsgesellschaft, Würselen


2004 Städt. Galerie Au-Kloster, Monschau
Torhaus-Museum, Siegburg

2005 Bodenseegalerie, Altenrhein SG/CH

2006 ehem. Kirche Zisterzienserinnenkloster St. Jöris, Eschweiler
Städt. Galerie, Kerkrade/NL

2007 Haus Greiffenhorst, Krefeld-Linn
Kasteeel Bloemendahl, Vaals/NL

2008 Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen, Prüm
IPOMAL Galerie, Landgraf/NL
Aula Carolina, Aachen
Galerie am Dom, Aachen

2009 Galerie AZUR, Spa/B

2010 4VITRINEN, Aachen
Tag des Denkmals „Jenneshof“, Würselen
Künstler helfen Kindern – 100 Künstler 100 Kacheln
Kunstroute Aachen, Couven Museum

Bienale internationale du design de Liège, Belgien

Lineart International art fair, Gent/B


Dirk M. Schreiber

Blumenstr. 15
52379 Langerwehe
Tel.:0173 / 512 68 71

1972: geboren in Aachen

1991 – 92: FOS für Gestaltung, Aachen

1994 – 97: Ausbildung zum Steinbildhauer

2000 – 04: Objektdesignstudium, FH Aachen
Abschluss: Diplom Designer

2003: Förderpreisträger des EVBK

Seit 2001: Mitglied im BBK Düsseldorf

Seit 2005: Vorstandsmitglied BBK – Düsseldorf

Seit 2006: Landesdeligierter des BBK - Düsseldorf


Das alltägliche Leben mit all seinen Facetten, liefert Dirk M. Schreiber die Themen seiner Arbeit.
Insbesondere interessiert ihn der Mensch mit seinen zwischenmenschlichen Beziehungen, Konfliktsituationen und Gefühlszuständen.
Diese Gefühlswelten, seien es persönliche oder gesellschaftliche, setzt der Künstler mittels Stein und Farbe um.
Stein, eines der ursprünglichsten Materialien, bietet dem Künstler Dirk M. Schreiber einen unerschöpflichen Fundus an Ausdrucksmöglichkeiten.
Diesen, bis an die Grenzen des Materials zu formen und mit anderen Materialien wie Holz und Metall zu kombinieren, macht für ihn die Faszination der Bildhauerei aus.

www.dirk-m-schreiber.de


Evelyn Rogge

Steinstraßer Allee 42
52428 Jülich



1964
in Dingelstätt/Thüringen geboren

1993
Aufnahme des Studiums an der Kunstakademie, Hochschule für Bildende Künste in Münster
Studium der Malerei bei Prof. H.-J. Kuhna und Prof. J. Zellmann

1997
Meisterschülerin bei Prof. J. Zellmann

1999
Akademiebrief
Stipendium Künstlerhaus E. Munch, Oslo/Norwegen

2001
Zulassung zum Aufbaustudium „Kunst und Therapie“ bei Frau Prof. Dr. Gertrud Schottenloher, Kunstakademie München

2002
Stipendium Lofoten/Norwegen
Aldegrevergesellschaft und des Landesmuseum Münster für Kunst und Kulturgeschichte

Evelyn Rogge:

Immer wieder stellt sich eine tiefe Faszination der Naturbetrachtung bei mir ein, die nach einer malerischen Umsetzung verlangte und eine kontinuierliche Auseinandersetzung von Duktus, Rhythmus und Komposition forderte.

Die Landschaft als Thema bildnerischer Darstellung ist zwar seit der Antike bekannt, doch entwickelte sich erst relativ spät zu einer selbstständigen Gattung, deren Wert immer geringer war als Darstellungen von Menschen.

Meine Bilder sind nicht reale Landschaften, sondern illusionäre, in der unsere Anwesenheit von begrenzter Zeit ist, konfrontiert mit den Problemen des Klimawandels.

In Mitten der idealisierten, surrealen und romantisch anmutenden Landschaften ist alles klar und einfach, aber nichts ist so wie es scheint. Es gibt doch eine Erinnerung daran, wie gefährdet alles ist, was noch in aller Pracht steht.

Der Betrachter kann von meinen Bildern irritiert sein. Er kann Klischees entdecken und auf diese Weise etwas über sich erfahren. Durch die erzählerische Komponente hat der Betrachter die Möglichkeit, über seine Interpretation der Geschichte selbst zu entscheiden. Der größte Teil der Bilder ist menschenleer. Doch durch Ornamente und Verzierungen wird er mental anwesend.


Gerda Zuleger-Mertens

Markt 14
52249 Eschweiler



1951 Geboren in Eschweiler

1974 Abschluss: Diplom-Designerin
Disponentin im Textilbereich, Hamburg

1984 Kunst - Pädagogik Studium an der Universität Münster

1986 Graphische Gestaltungskurse mit Kindern, Katholische Bildungsstätte Dorsten

1994 Mitglied des Wirtschaftsverbandes Bildender Künstler Nordrhein-Westfalen, Bezirksverband Essen Betrieb eines Kunst- und Kulturcafés mit Mal- und Gestaltungskursen / Dorsten

1995 Dozentin an der Städtischen Musik- und Kunstschule / Dorsten

2000 Dozentin im Kulturhaus Barockfabrik / Aachen, Künstlerische Lehrtätigkeit in dem multikulturellen Schulprojekt der Yehudi-Menuhin-Stiftung / Deutschland

Teilnahme an dem von Nordrhein-Westfalen geförderten Landesprogramm "Kultur und Schule"

Seit 2007 Mitglied im BBK Forum Düsseldorf

Seit 1989 Einzel- und Gruppenausstellungen in In- und Ausland


Das Sehen als sinnliche Erfahrung wird von Gerda Zuleger durch Farbklänge, durch Collagentechniken mit verschiedenen Materialien
und durch pastose Oberflächen erweitert. Nicht nur die Augen sind gefordert, alle Sinne sind zum Dialog eingeladen und sollen ihren gewohnten Rahmen verlassen.



Heinz Bergrath

geb. 12.4.1939 in Düren
Ausbildung in Architektur
Diplomabschluss 1967 an der TH Aachen
seit 1967 freier Architekt und Bildhauer
Mitglied Architektenkammer NRW
Künstlerbund Rheinland
BKK Berufsverband Aachen-Euregio


Stahl ist das Material von Heinz Bergrath.

Die Stahlskulpturen von Heinz Bergrath entwickeln sich aus der Fläche durch Einschnitte und Verkantung innerhalb einer geometrischen Grundform. Entsprechend seiner Herkunft aus der Architektur definieren seine Arbeiten aus abgewinkelten Teilflächen und deren Bezug zueinander Innenräume und Figuren als gekantete Strukturen und Außenräume durch aufbrechende und raumgreifende Gestik der aufgegliederten Flächen. Alle Arbeiten gehen von der Grundform Quadrat oder dessen Vervielfachung aus. Die sparsamen Einschnitte in die Stahlplatten erfolgen nur in dem Maße wie sie zur Verformung aus dem zweidimensionalen Zustand der liegenden instabilen Platte in eine dreidimensionale standfähige Raumstruktur erforderlich sind. Diese minimalistische Bearbeitung bewirkt eine komprimierte Geschlossenheit der angestrebten Form.

Frühe Arbeiten wie Büsten, Köpfe und schreitende Figuren entwickeln sich aus einem einzigen Quadrat als in sich geschlossene Einheiten unter Reduktion der äußeren Einwirkung und Veränderung.

Spätere Arbeiten vervielfachen das Quadrat als Reihung und zeigen Architekturfragmente und verschachtelte Raumstrukturen durch Zerlegen und Aufbrechen der Grundform in Teilquadrate (Skyline – Trilogien). Neuere Arbeiten entwickeln sich immer noch aus der quadratischen Grundform durch Steigerung der Dimensionen und wirken wie erstarrte Momentaufnahmen einer Bewegung oder Geste im Raum (Liegende Figuren und Flügelpaar). Bei allen Arbeiten bleibt das Quadrat als Ordnungsprinzip erhalten, aus dem alle Inhalte und Formen der Skulpturen durch Ausweitung und Verformung der Teilflächen entwickelt werden.


Helga Palmisano

Promenade 9
52076 Aachen-Kornelimünster

http://www.atelier-palmisano.com/



1966 geboren in Aachen

1998 – 1999 Atelier Winkelsmühle, Neandertal bei Doris Tsangaris

2000 – 2003 Atelier MOF, Düsseldorf bei Dr. M. O. Flüss

2004 – 2005 Ausbildung bei Kai Hackemann, Meisterschüler Prof. Crummenauer, Düsseldorf

Seit 2005 Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler (BBK)

Seit 2006 Dozentin an der Akademie für Bildende Kunst in NRW

Seit 2007 Vorstandsmitglied im BBK Aachen/Euregio

Studienreisen nach Italien, Tunesien und Zimbabwe.

Schaffung der neuen Kunstrichtung „Nephelismus“

Freischaffende Künstlerin in Aachen

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Helga Palmisano Zum „Wie“:

Meine Malerei ist vorwiegend figurativ, realistisch bis fotorealistisch. Meine Bilder entstehen in altmeisterlicher Maltechnik, heben sich jedoch durch eine zeitgemäße, eigene Bildsprache und Handschrift von historischen Vorbildern ab. Ich male ausschließlich mit Ölfarben, dennoch ist meine Malerei auf dem ersten Blick nicht als Öl zu erkennen. Die Bildsprache ist auf das wesentliche reduziert. Sie ist lebhaft, farbig und wirkt stets leicht unscharf. Vordergrund und Hintergrund heben sich auf, Grenzen verschwimmen, Farben gehen ineinander über durch den Verzicht auf scharfe Ecken und Kanten und fehlenden Pinselduktus. Ich nenne dies Nephelismus (von griech. Nephele = der Nebel).

Zum „Was“:

Alle Dinge sind abstrakt, ihre Erscheinungen sind dem Auge Licht und Schatten, ihr Wesen ist nicht erfahrbar und letztlich ohne Belang. Ich stelle nichts weiter dar als meine Sicht auf die Welt. Ich zelebriere die Flüchtigkeit des Augenblicks oder die Einzigartigkeit des Profanen durch seine Inszenierung. Auf die Ebene von Räumlichkeit, Farbe und formgebende Details reduziert, ist es oft die Alltäglichkeit der Motive, die die Projektionsfläche für im eigentlichen Sinne abstrakte Inhalte liefert.


Irmgard Viehöver

1924 in Eschweiler geboren, entdeckte ihre Begabung für das Malen und Zeichnen schon als Schülerin der Liebfrauenschule, wo sie im Rahmen des Kunstunterrichtes einfühlsam gefördert wurde. Nach Arbeits- und Kriegshilfsdienst nahm sie 1943 ein Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn auf, das sie kriegsbedingt bald wieder abbrechen musste. Nach der Rückkehr aus der Evakuierung trug sie, noch ohne professionelle Ausbildung, zum Unterhalt der Familie bei, indem sie Eschweiler Mitbürger/innen, vor allem Kinder, portraitierte. Nach einer Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule trat sie in Düsseldorf eine Stelle als Volksschullehrerin an, die sie jedoch bald wieder aufgab, um sich ganz der Malerei zu widmen.

Sie besuchte zunächst die Werkkunstschule Hannover und setzte 1956 ihr Studium an der renommierten Düsseldorfer Kunstakademie fort, wo sie 1960 das Staatsexamen ablegte. Es folgten 24 Jahre als Kunsterzieherin im Höheren Schuldienst, u.a. an der Liebfrauenschule Eschweiler, in denen die Malerei trotz beruflicher Belastung stets einen wichtigen Platz in ihrem Leben behauptete. Erst nach dem Ausscheiden aus dem Schuldienst konnte sie sich ihren künstlerischen Vorhaben wieder mit ganzer Kraft widmen. Bei längeren Aufenthalten im Inland (Worpswede, Norderney, Willingshausen/Hessen) und im Ausland (Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark) fand sie immer wieder neue Anregungen für ihre Malerei, die sie bis kurz vor ihrem Tod im Januar 2011 ausübte.

Das Gesamtwerk Irmgard Viehövers ist vielgestaltig und lässt sich kaum auf einen Begriff bringen. Nachdem sie in den vierziger Jahren mit realistischen Portraitzeichnungen, Blumen- und Naturstudien begonnen hatte, fand sie Mitte der fünfziger Jahre in Düsseldorf Anschluss an die damals aktuellen Strömungen. An die Stelle der realistischen Malweise tritt schon in der Zeit in Hannover die Suche nach größtmöglicher Expressivität in Farbe und Form, was sich etwa anhand des „Selbstportraits“ in Blau- und Rottönen aus dem Jahr 1956 sowie an dem Tempera-Gemälde „Straßenecke in Hannover“ nachvollziehen lässt. Der Wille, die Wahrnehmung der Realität in eine eigene Sprache zu übersetzen, lässt sich auch den Arbeiten aus der Düsseldorfer Zeit ablesen. Um 1960 arbeitet Irmgard Viehöver verstärkt im Genre Stillleben, wo sie nach Auflösung der Formen strebt, ohne jedoch den Rahmen des Gegenständlichen verlassen zu wollen.

Auch in der Aquarellmalerei, für die sie zeit ihres Lebens eine besondere Vorliebe besaß, setzte sich Irmgard Viehöver die Aufgabe, Formen immer weiter aufzulösen, dabei aber die Grenze zur Abstraktion niemals ganz zu überschreiten, wie etwa das Aquarell „Schloss Benrath“ aus dem Jahr 1958 zeigt.

Nach einer weniger produktiven Phase in den späten sechziger und siebziger Jahren begann für Irmgard mit dem Ausscheiden aus dem Schuldienst Mitte der achtziger Jahre eine äußerst arbeitsintensive Zeit, in der sie sich vornehmlich der Portrait- und Landschaftsmalerei widmete, ohne jedoch das Stillleben ganz zu vernachlässigen. In dieser Zeit entstanden einerseits realistische Portraits in Öl oder Tempera andererseits zahlreiche Aquarelle, häufig mit Gebirgs-, Meeres- oder Wolkenmotiven, in denen sie Licht und Rhythmus der jeweiligen Landschaft zu erfassen versucht. Anhand einiger Portraits in Aquarell, so etwa dem „Portrait Vera V.“ aus dem Jahr 1995, lässt sich besonders gut nachvollziehen, dass sie dem wesenstypischen Ausdruck Vorrang vor der abbildlichen Ähnlichkeit einzuräumen suchte.

Zeit ihres Lebens fühlte sich Irmgard Viehöver der gegenständlichen Malerei der klassischen Moderne in besonderer Weise verpflichtet. Vorbilder, mit denen sie sich immer wieder beschäftigte, waren die Impressionisten, allen voran van Gogh, Bonnard und Monet, aber auch William Turner und schließlich, nur scheinbar aus der Reihe fallend, Alberto Giacometti. Auch die späten Experimente mit der Gegenstandslosigkeit, mit freien Phantasien und Traumbildern, erscheinen als Elemente der Aufgabe, die sich Irmgard Viehöver selbst gestellt hat: das Verhältnis von Konkretheit und Abstraktion immer wieder neu zu verhandeln.

Jems Robert Koko Bi

Florastr. 9
45131 Essen
jemskokobi@aol.com
www.jemskokobi.com



Geboren 20.6. 1966 in Sinfra, Elfenbeinküste (Côte d´Ivoire)



Künstlerische Ausbildung

1988-1995 Institut National Supérieur des Arts et de l´Action Culturelle (INSAAC),

Kunstakademie Abidjan, (C.I.)

1992 Diplôme National des Beaux- Arts, Kunstakademie Abidjan.

1994 Diplôme Supérieur des Beaux- Arts, Kunstakademie Abidjan.

1992-1995 Werkstatt Klaus Simon, Abidjan.

1994-1996 Befähigungsnachweis für das höhere Lehramt, (CAPEAS), Abidjan.

1997 DAAD Stipendium. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei.

Prof. Klaus Rinke

2000 Meisterschüler von Prof. Klaus Rinke



Auszeichnungen

2000 Preis des Kunstvereins Düsseldorf

Preis der Dakar Biennale

2001 Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW Projektsstipendium.

2002 Eingeschrieben in der Anthologie der afrikanischen Kunst des 20 Jahrhunderts.

Ifa Projektstipendium.

2006 Preis der Evangelischen Kirche Essen.

2008 Preis der Frankophonie Dakar Biennale



Ausstellungen

1995 Werkstatt Klaus Simon, Abidjan.

Künstler gegen AIDS, Centre Culturel Français, Abidjan.

Musée d´Art Contemporain Cocody, Abidjan. (Katalog)

Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, (Deutschland). (Katalog)

Städtische Museen, Heilbronn, (D.) (Katalog)

Haus der Kulturen der Welt, Berlin, (D.) (Katalog)

Schlossmuseum, Gotha, (D)

1996 Goethe Institut, Abidjan, (C.I.)

EWOLE 96, Centre Culturel Français, Lomé, Togo.

ARTEFACT 96, Abidjan, (C.I.)

1997 ARTEFACT 97, Abidjan, (C.I.)

1998 Städtische Museen, Heilbronn, (D.) (Katalog)

Iwalawa-Haus, Universität Bayreuth, (D.)

1999 Traumfabrik, Galerie Sparkasse, Mülheim an der Ruhr, (D.)

Galerie europäischer Kunsthof Vicht, Stolberg, (D.)

Kunstspur, Atelier, Altendorferstrasse107 Essen,( D).

2000 Mitglied im Wirtschaftsverband bildender Künstler,(WBK), Essen,(D.)

Forum 2000

DAK´ART 2000 Biennale Dakar, Sénégal. (Katalog)

2001 Städtische Galerie Kaarst, (D)

Paradis obscur, Forum Bildender Künstler Essen, (D) (Katalog)

Künstler gegen Gewalt und Ausgrenzung, Landtag Düsseldorf.

Bau-Kunst, Essen erlebt Architektur, Modelausstellung.

„Die andere Seit der Kette“, Atelier Projekt Kettenschmiedemuseum

Fröndenberg, (D)

2002 DAK´ART 2002 die Biennale Dakar- Sénégal (Katalog)

2002 ASSIMILATION“ Atelier vor Ort, Anne Berlit – Koko Bi eine

Zusammenarbeit mit der Galerie ATISS, Dak ´Art die Biennale Dakar

und dem Kulturministerium Dakar – Sénégal (Katalog)

Musée de Dakar Sénégal (Katalog)

« Kunstströme » « Rhein – Moskwa (Russland) (Katalog)

Bau-Kunst, Essen erlebt Architektur (Katalog)

„WEG ZUR KUNST, Eschweiler, Deutschland

Galerie europäischer Kunsthof Vicht, Aachen

Düsseldorfer große Kunstausstellung NRW, Museum Kunst Palast

Düsseldorf (Katalog)

2003 ART SANS FRONTIERE, Palais Abbatial, Saint-Hubert, Belgien

Blick nach Afrika“ (Heilbronn) Künstlerbund Heilbronn e. v.

„Carrefour“, GEA Bochum

Wifredo Lam Contemporary Art Center, Heighth

Havanna Biennia, Havana-Cuba (Katalog)

Düsseldorfer große Kunst Ausstellung, Museum Kunst Palast,

Düsseldorf (D) (Katalog)

2004 „SCULPTEURS D´AILLEURS “, International Symposium & Ausstellung,

Abbaye De Bon Repos, Saint-Gelven, Frankreich.

„SKULPTUR- SKULPTUR“, internationales Bildhauersymposium, Joucas en Provence, Frankreich

2004 „L´HOMME EST UN MYSTÈRE » Musée de l´espace Francois Mitterrand, Gingamp, Frankreich

2005 „SKULPTUR DRAUSSEN“, Köln, Deutschland

„Kunst am Baum“, im Städtischen Museum, Gelsenkirchen, Deutschland

„Zaunwelten“ Museum für Kommunikation, Berlin, Deutschland

2006 Biennale Dakar Sénégal (Katalog)

3. Biennale Waldkunst Pfad Darmstadt, Deutschland (Katalog)

„EUROPA-AFRIKA“ Brüssel, Belgien (Katalog)

2007Château des Templiers, Gréoux Les Bains, Frankreich.

5. Biennale der Grafik, Versailles, Frankreich (Katalog)

Biennale Kitchener “HAPTIC”, CAFKA 07, Contemporary Art Forum

Kitchener and Area, Kitchener, Kanada Katalog)

2008Düsseldorfer Große Kunstausstellung, Museum Kunst Palast,

Düsseldorf (Katalog)

The Toronto International Art Fair, Toronto, Kanada

8. Dakar Biennale Sénégal (Katalog )

“TRAVESIA”, Centro Atlantico de Arte Moderno, Las Palmas,

Gran Canaria, Spanien (Katalog)

« L´homme est un Mystère », Musée de la Briqueterie,

Langueux, Bretagne, Frankreich (Katalog)

« Premier choix », Musée de la Rotonde des Arts Contemporains

Abidjan, Côte d´Ivoire (Katalog)

« Africa now », World Bank, Washington DC, USA (Katalog)

2009 Galerie Nomade, Brussels Belgien

“Seven artists, seven continents, Ed Cross fineart Galerie,

London, England

2010 “AMIES DES ARTS” BICICI Abidjan, Elfenbeinküste (Katalog)

Musée de BOZAR, Brussel, Belgien (Katalog)

Ruhr 2010, « SCHMERZ DER FREIHEIT », Marktkirche Essen

Deutschland

„L´AMERIQUE C´EST NOTRE HISTOIRE“, Europa Museum, Tour & Taxi, Brüssel, Belgien (Katalog)

„BLACK WORLD FESTIVAL“, Dakar, Senegal



Performance

2001 „Rückkehr der Kinder von Gorée“, Dakar-Gorée, Sénégal

(Katalog +Film)

„On change de terre“: Kunst Akademie Düsseldorf

« Zwei Spuren, ein Weg » , Anne Berlit – Koko Bi, alte Synagoge, Essen

„Die andere Seite der Kette“, Kettenschmiedemuseum, Fröndenberg

2002 „Galère“ Biennale Dakar 2002

« Galère 2 », Camouflage, The Centre of contemporary Art of Southern,

East and West Africa. Brüssel, Belgien

2003 « Chemin de l´épreuve », Havanna Biennale Cuba

2004 « Mea culpa », Kind zum Vater, Joucas en Provence, Frankreich

2006 „Menschen Erde“ Waldkunst Pfad, Darmstadt

2008 „Dédouanement“, Musée de la Rotonde des Arts Contemporains,

Abidjan Côte d´Ivoire

2010 « Schmerz der Freiheit », Marktkirche Essen, Deutschland


Johannes Donner


Spannung, Entspannung, Vergänglichkeit und Spuren der – mit diesen Begriffen können die Werke von Johannes Donner umschrieben werden.

Konsequent nimmt sich der Künstler dieser Thematik an, auch wenn seine Experimentierfreudigkeit ihn immer wieder antreibt, neue Wege der künstlerischen Ausdrucksweise zu gehen. Der innovative Umgang mit dem Bildträger, mit Technik, Farbe und unterschiedlichen Materialien führt Johannes Donner immer wieder zu neuen Experimenten. Ob Grafik, Tiefdruck, Ölmalerei sowie Farbradierung – es scheint kein Medium zu geben, an dem sich Johannes Donner nicht ausprobiert. Neben diesem aktiven Prozess des Ausprobierens ist es für den Künstler wichtig, auch natürliche Abläufe im Entstehungsprozess zuzulassen, indem er ganz bewusst den Kopf ausschaltet und aus dem Bauchgefühl den Bildträger bearbeitet. Das Endergebnis sind Werke, die immer einen starken Oberflächenreiz haben und sich zwischen Abstraktion, Figuration und Gegenständlichkeit bewegen. Immanent ist ihnen jedoch immer jenes Grundthema, das Johannes Donners künstlerisches Leben bestimmt – die Vergänglichkeit, Spannung und Entspannung – kurz „die Spuren der Zeit“, die das Leben bereithält.



Sein jüngstes Experiment sind Bilder, die assoziativ mal an verbrannte Erde und Naturexplosionen erinnern, im weitesten Sinne an die Vergänglichkeit von Landschaften. Um diese Wirkung zu erzielen, stellt der Künstler selber die Farben aus reinen Pigmenten und Lein- bzw. Mohnöl her, die er dann immer wieder auf- und abträgt, manchmal bis zu 40 Mal und so einen tiefen satten Farbton erreicht. Doch die eigentliche Spannung wird erzeugt durch den Auftrag einer Marmormehl- oder Sumpfkalkmasse, die beim Trocknen reißt. Ein Material, das Johannes Donner für sich bei Studienreisen nach Italien und Südfrankreich entdeckte und nun experimentell einsetzt. Und zwar, in dem er „aus dem Bauchgefühl“, wie er sagt, vom Zentrum den Bildträger bearbeitet. Feine und grobe Adern entstehen in den Bildern, explosionsartige sich aufladende Spannungsfelder und Eruptionen in tiefen satten Farbtönen. Eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit findet statt.



Biografie

1952 in Wegberg geboren

seit 1976 freischaffender Künstler/ Fotograf

1979-1992 Fotojournalist in Aachen, Aachener Nachrichten

1981 Mitarbeit bei der Künstlergruppe „Aachener Fotografen“

ab 1993 Galerist und freischaffender Künstler in Wegberg

ab 1999 Atelier in Wegberg-Watern (eigene Radierwerkstatt)

2001 und 2002 Arbeiten bei Kätelhöhn Werkstatt für Druckgrafik in Soest/Wameln

seit 2009 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler

Arbeitsschwerpunkte

Malerei in Acryl, Öl Mischtechniken auf Leinwand und Holz mit Marmormehl, Pigmente, Mohnöl, Bronze, Rost ; grafische Arbeiten mit verschiedenen Materialien; Radierungen von einer oder mehreren Kupferplatten auf Büttenpapier; Holzobjekte mit Metall und Bronze;


Johannes Dröge


Geboren 1931 in Sundern / SauerlandAusbildung in einer Bildhauerwerkstatt, Studienaufenthalte in Carrara u.a. im Atelier Luigi CorsaniSeit 1966 freischaffend tätig



Künstlerischer Schwerpunkt: Steinplastik (Granit, Marmor, Diabas) weiterhin Arbeiten in Holz, Bronze, Stahl1981 Verleihung des Staatspreises „Stein“ des Landes NRW

Karl-Heinz Hennerici

Wagnerstraße 3d
52134 Herzogenrath
Tel. 02407/18720
hennerici.yellow@t-online.de



VITA

1956 in Eschweiler / Kreis Aachen geboren.

Studium des Bauingenieurwesens, zeitgleich künstlerische Förderung und Ausbildung durch den Aachener Maler und Grafiker Jupp Kuckartz, sowie dem Eschweiler Maler Hubert Havenith.

1980, für die spätere Farbgestaltung entscheidend werdende Reise nach Malaysia.

Seit 1991 Vizepräsident der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler (EVBK) aus Eifel und Ardennen, Sektion Deutschland/NRW.

Seit 1992 stellv. Vorsitzender des Eschweiler Kunstvereins.

1998 Gründungsmitglied des Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath in der Euregio e. V. Mitglied der Künstlergruppe Pellenz/Andernach, dem Künstlerbund Rheinland, der Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein e.V. (AKM) und des BBK Aachen/Euregio.

Seit 1973 Einzel- und Gruppenausstellungen im Inland und europäischen Ausland.

Auszeichnungen:

1994 Prof. Hanns Altmeier Medaille – Europamünze der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler (EVBK)
2001 Kaiser – Lothar – Preisträger

Die Farbe „ Gelb „ ist seit dem 4. Lebensjahr ein entscheidendes Element meines Seins. In meiner bildnerischen Farbaussage ist sie stetig vertreten als Element des Lichts, des Menschen - des Lebens.

Auszug Eröffnungsrede Prof. Dr. Dieter Alexander Boeminghaus (Jan. 2003) :

Das Beispiel des Regenbogens drängt sich beim Betrachten seiner Bilder auf. Weißes Licht bricht sich unter bestimmten Bedingungen und es erscheint siebenfach farbig. Die einzelnen Farben des Regenbogens spiegeln jeweils einen besonderen Aspekt des weißen Lichts wider. Dieses widerspiegeln einer bestimmten Gegebenheit oder Verfassung in der Farbe, es stellt den Versuch dar, etwas Wichtiges mit anderen Worten zu sagen, es eben „auf den Punkt zu bringen“. Der Farbe allein traut er zu, dass sie dieses leisten kann. Und so bekennt er Farbe und malt was er denkt und verleiht seinem Gefühl Ausdruck. Die Kunst des Karl – Heinz Hennerici besteht darin, das sie sich bescheidet, dass sie mithilft, etwas in uns zum Schwingen zu bringen, zu bejahen. Sie dient uns, etwas zu erkennen, dass zu uns gehört, dass wir aber nur durch den Umweg über die Farbe, als das Abbild, die Ablichtung der eigenen Verfassung begreifen können. Da ist einer, der kann mit offenen Augen in die Sonne blicken und sieht dabei deutlich, wie sich das Licht bricht, je nachdem, wie frei das eigene Herz ist. Und er besitzt auch noch die Fähigkeit, uns, die wir beim ersten Sonnenstrahl geblendet werden, davon zu berichten.

Lothar Scheffler

Der Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit den religiösen und existenziellen Fragen der Menschheit – unserer Vorfahren und der Kultur – auseinander.



Jede Skulptur ist ein Unikat. Sie stellen zum Einen den Menschen dar - erkennbare Figuren aus dem Zeitalter des alten Testaments; zum Anderen sind es die archaischen Tiere wie das Urpferd und das Bison. Es sind archaische Darstellungsformen, die wie archäologische Ausgrabungsfunde auf den Betrachter wirken, angelehnt an die Tierdarstellungen der Höhlenmalerei.



Schefflers Skulpturen sind aus Kupfer und Silber in traditionellem Handwerk gearbeitet. In seinen Ausstellungen positioniert er seine Arbeiten so, dass sie dem Betrachter klar gegenüberstehen und ihn zum Dialog einladen.


Margret Neuman


geboren 1918 in Wanne-Eickel studierte von 1940 – 42 bei J.M. Korr in Aachen,
von 1962 – 65 bei Hermann Schmidt-Schmied in Arles/Frankreich.
Von 1966 – 72 setzte sie ihre Ausbildung als Schülerin von Prof. Carl Schneiders in Aachen fort. In den Jahren 1970 – 74 arbeitete sie als Teilnehmerin der Sommerkurse von Prof. Heribert Losert in München.



Von 1937 bis zu ihrem Tod lebte Margret Neuman in Eschweiler. Auf zahlreichen Studienreisen nach Afrika, Brasilien, Peru, Frankreich, Italien, Griechenland, Kreta, Niederlande, Schweiz lernte Margret Neuman auch andere Kunst- und Stilrichtungen kennen, die wesentlich mit dazu beigetragen haben, ihren Blick zu weiten und zu schärfen, ohne dass sie auf ihr eigenes Schaffen Einfluss nahmen. Sowohl die Landschaftsmalerei wie auch die ornamentale Darstellung in Stillleben und figürlichen Motiven waren Margret Neumans Arbeitsgebiete.

Margret Neuman war mit ihren künstlerischen Arbeiten auf zahlreichen Ausstellungen vertreten.



Die Künstlerin verstarb am 11. Januar 2011. Mit ihren Bildern bleibt Margret Neuman unvergessen.


Marie Madeleine Bellenger wurde 1961 in Paris geboren. Sie lebt seit 1965 in Deutschland. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Kunstgeschichte und Philosophie in Tübingen, später Design an der FH Aachen. Nach ihrem Diplom war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Aachen tätig, später als freie Gestalterin an diversen Projekten und als Lehrbeauftragte an der FH Aachen.

Künstlerisch bewegt sie sich in der Dialektik der Gegensätze: Zwischen Stadt und Land, Bild und Wort, „Handwerk“ der Kunst und der Fotografie, Himmel und Erde, Deutschland und Frankreich. Seit 20 Jahren lebt und arbeitet sie im Rheinland und sieht sich nahezu magisch zu den Grenzregionen Frankreich/Deutschland angezogen. Sie malt Landschaften, sie fotografiert Landschaften. In die Arbeiten hinein schreibt, kratzt sie eigene Texte – in Deutsch und in Französisch. Raumgreifende Installationen fertigt sie meist aus Stroh. In ihren begehbaren Skulpturen nimmt der Betrachter den Duft von Stroh und Getreide auf, atmet Landluft.

2008 erhielt sie den Kaiser-Lothar-Preis der Stadt Prüm

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland bestätigen ihr künstlerisches Schaffen.


Wolfgang Becker: “Die Kunst der Marie Madeleine Bellenger gehört nicht in die Stadt. Sie entwickelt und ereignet sich auf dem Land. Ihre Tradition reicht in eine Zeit, in der die kulturellen Zentren in abgelegenen Klöstern blühten. In solchen Räumen findet sie ihre Orte – und auf Feldern, die sie umgeben. Sie sucht nicht den kämpferischen Diskurs, die Herausforderung des Handels und der Medien, sondern eine Atmosphäre der Stille und Andacht. Sie fordert den überfütterten Städter heraus. Sie stößt auf Betrachter, deren Zahl wächst.

Marie Madeleine Bellenger lebt und gestaltet, was ich zu deuten versuche. Ihre Kraft erstaunt mich. Sie schöpft sie aus der Fähigkeit, ihren Erlebnissen Bilder zu geben, für die sie keine Namen hat.“


Marion Scheidtweiler studierte Kunstgeschichte und vergleichende Religionswissenschaften an der FU Berlin, HDK Berlin, unter anderem bei Elke Lehmann und Gerd Hahn. Seit 1992 arbeitet sie im eigenen Atelier in Brachelen und übt Dozententätigkeit im öffentlichen und privaten Rahmen aus.



Die keramischen Arbeiten von Marion Scheidtweiler sind Erzeugnisse experimentellen Arbeitens mit Ton auf Basis umfassender Werkstoff- und Methodenkenntnis. Sie stellen eine ausdrucksstarke Unikatkeramik dar, die geprägt ist von der Illusion großer Materialvielfalt. Die ver- schiedenen Brenn- und Zusatztechniken – wie Papierofenbrand, Raku und Schmauchbrand – zeugen von der Faszination des Feuers und seiner Spuren. Der sich mitunter über mehrere Tage hinziehende Brennvorgang oder die Verwendung spezieller mineralischer Zutaten offenbaren den alchemistisch anmutenden Entstehungsprozess, der sich in den Erscheinungsformen der Objekte widerspiegelt. Durch die Gegenüberstellung fragmentarischer und versiegelter, glatter Oberflächen entstehen ästhetische Spannungsfelder, die das von Natur inspirierte Formenvokabular der Objekte bestimmt.



Ausstellungen u.a.:

Galerie Dirkx, Roermond

Haus Spieß, Erkelenz

Galerie Mecano, Düsseldorf

Galerie Babel, Amsterdam

Galerie Lot Duynstee, Maastricht

Deutsche Bank, Düsseldorf



Mehr unter http://www.marionscheidtweiler.de


Nicolai Arnaudov

Kapellenstr. 9
52146 Würselen

http://www.arnaudov-fine-art.de/


1960 in Varna, Bulgarien geboren

1978 Abitur

1980 Kunststudium in Dt. Dimitrov, Bulgarien

1983 Abschluss des Studiums

1984 – 1987 Dozent für Kunst- und Kunstgeschichte in Bulgarien

1985 intensive Auseinandersetzung mit grafischen Techniken

1985 intensive Auseinandersetzung mit Ölbildern

1988 Übersiedlung nach Deutschland

1988 Beginn der freischaffenden Tätigkeit


Zurzeit befinden sich zahlreiche Arbeiten in Galerien und privaten Sammlungen in europäischen und außereuropäischen Ländern.

Befindet man sich in Arnaudovs Atelier, fallen zunächst die Papierarbeiten ins Auge. Es handelt sich um Mischtechniken mit Unikatcharakter, da jedes Blatt per Hand überarbeitet wird. Es entstehen raffinierte Kompositionen aus bewusst gewollten und zufälligen Elementen. Die Platten, die er für den Druck verwendet, bearbeitet er mit unterschiedlichen Werkzeugen. Hierdurch entstehen Vertiefungen und Einkerbungen, die später beim Druckvorgang auch der Farbe eine haptische Wirkung verleihen. Seine so entstehenden Bilder leben von Farbe, Rhythmus und Bewegung, egal ob es sich um Menschen, Landschaften, Städteansichten oder aber um abstrakte Bilder handelt.

Nikolai Arnaudov verfolgt mehrere Themengruppen parallel zueinander. Es gibt rein informelle Bilder, daneben aber auch Stillleben und Landschaften sowie tanzende und musizierende Gruppen. Ob bei seinen Mischtechniken oder Ölbildern, immer versucht er das Flüchtige festzuhalten.

Besonders bei seinen Gemälden spürt man, wir intensiv die unterschiedlichen Bildbereiche miteinander korrespondieren. Jedes Geschehen entwickelt sich konsequent aus den Farben des Hintergrundes. Wenn Arnaudov auch die zufälligen Momente und die Spontaneität liebt, so steuert er doch ganz gezielt welche Impulse er weiter verfolgt oder unterdrückt. Letztlich geht es dem Künstler um Harmonie und Stimmigkeit und somit um eine überzeugende ästhetische Wirkung. Diese zeichnet alle Arbeiten von Arnaudov aus.

Dr. Helmut Orpel, Kunsthistoriker, Mannheim


Oliver Czarnetta



Vita

1966 geboren in Birkesdorf/Düren

1987 Abitur

1992 Steinmetz-Gesellenprüfung

1993 Studium Philosophie / Kunstgeschichte

2003 Promotion Dr. phil.



Mehr Info unter http://www.oliverczarnetta.de/



Zu den geistigen Inhalten eines Kunstwerkes und deren Erkennen gehört auch die sinnliche Erfahrung durch sehen und fühlen.

Das Wort von Max Liebermann, dass Zeichnen Weglassen bedeute, lässt sich in Abwandlung auf die Plastiken von Oliver Czarnetta übertragen. Er meint, dass die Reduzierung auf Wesentliches und Gültiges, auf Geschlossenes das Erlebnis seiner Gestalten intensiver macht.

Man hat den Eindruck, dass seine Figuren im Geist entstehen und aus dem Material, dem Stein heraustreten oder in das Material Ton, Wachs und Bronze hineinwachsen und konkret werden. Es gelingt nicht nach Vorbildern in seinem Werk zu suchen, weil sie aus seinem Kopf entstanden sind. Wobei nicht vergessen sein darf, dass Geist auch sinnlich ist und erarbeitet werden muss.

Die Kunst Czarnettas ist ausgesprochen körperhaft. Bei aller Sinnbildhaftigkeit sind seine Figuren keine Symbole oder gar Pictogramme – die Statik, die gezielt auf etwas hinweisen oder fordern will. Dafür weiß er zu sehr um das „Wunder der Persönlichkeit, die Goethe als das größte Glück der Erdenkinder“ preist.

Die Auseinandersetzung mit dem Werk von Oliver Czarnetta ist nicht starr, sonder lebendig, atmend, intensiv. Dies muss zur Begegnung zwischen Kunstwerk und Betrachter führen.

Franz Joseph Hall


Otmar Alt


Seit 1964 mehr als dreihundert Ausstellungen in Galerien und Museen Zwischen Bremen, Berlin und Basel, London und Los Angeles, Istanbul, Zürich und Stuttgart.

Seine Bilder sprechen eine globale Sprache.

Seine Linien, seine Flächen schweben zwischen nahen und unwirklich fernen Welten voller Heiterkeit, Ruhe und Gelassenheit.

Kunst – wenn sie denn mehr ist und vielleicht sogar etwas ganz anderes als angstvolle Wiederholung des Vertrauten – Kennt das Wagnis der Phantasie, die Schönheit des Schöpferischen, kennt erfüllte, sich vollendende Zeit. Darum weiß, davon „spricht“ O.A. zwischen A-lpha und O-mega wie kaum ein Maler, Graphiker, Plastiker sonst.

Gerd Presler


Peggy M. Kanacher


In Dortmund geboren,bildhauerisches Studium in Essen bei E. Tenderich und H. Rauschenberg

freischaffend tätig in Oberzier und Köln/Kunstgießerei Gini Lotito

1997 – 2004 Kulturbeauftragte der Gemeinde Niederzier

Peggy M. Kanacher als Mitglied der Zunft der Bildhauer ist begeistert von der bildsamen Formgebung. Sie lässt Figuren entstehen mit intensiver Ausdruckskraft, teils gegenständlich, teils abstrahiert, immer mit unmittelbarer Aussage und Natürlichkeit. Meist sind Menschen dargestellt, überwiegend weibliche Figuren, harmonisch gerundet, nie hässlich, oft mit symbolischer Bedeutung. In ihren Skulpturen vereint sie die Liebe zum phantasiebegabten Formen mit handwerklichem Können der Materialverarbeitung.

Aus dem Bronzesud wird in Schillers Gedicht eine Glocke, bei Peggy M. Kanacher meist eine neue menschliche Gestalt. Indem sie sie immer wieder darstellt, fängt sie das ein, was Mensch sein bedeutet. Freud und Leid, melancholische Nachdenklichkeit und tänzerische Heiterkeit, spielerische Versonnenheit und entschlossenes Zupacken. Inspiriert durch Erlebnisse, Erinnerungen und Gefühle hat jede Plastik – ob stilisiert, naturalistisch oder abstrahiert – ihre ganz eigene Geschichte.


Peter Henn

Hardt-Mathes-Gasse 4
520156 Monschau

Geboren 1962 in Monschau

Erster Unterricht bei Kunstmaler Paul Siebertz

Ausbildung zum Schmied

Studium Objektdesign an der Fachhochschule Aachen

Seit 1995 selbstständig als Metallbauer
1990 Gestaltungswettbewerb Junges Handwerk NRW, 2. Preis (Stuhl aus Stahl)
1992 Gestaltungswettbewerb Junges Handwerk NRW, 2. Preis (Kaminofen aus Stahl)
1993 Ausstellung Manufactum, Staatspreis NRW (Kaminofen aus Stahl)


Petra Ottkowski

Sie studierte an der dortigen Fachhochschule Grafik-Design. 1995 ging sie nach Leipzig, wo sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ihre künstlerische Ausbildung fortsetzte, zunächst im Bereich Buchkunst, dann wechselte sie zur Malerei.

Sie absolvierte in der Klasse von Professor Arno Rink ein Fachstudium. 2002 erfolgte der erfolgreiche Diplomabschluss mit Auszeichnung, 2005 die Verleihung des Meisterschülertitels. Seither ist sie freischaffend tätig. Zahlreiche Ausstellungen und Förderungen belegen die Anerkennung ihrer künstlerischen Entwicklung.

In den Bildern der Arno-Rink-Meisterschülerin Petra Ottkowski taucht der Betrachter in die Welt tektonischer Formen.

Die Künstlerin arbeitet mit einem Figurenrepertoire von Objekten, die an didaktische Figuren aus alten Geometrielehrbüchern erinnern, an denen Licht- und Schattenkonstruktionen exemplarisch vorgestellt und geübt werden konnten. Sie verwandelt diese als „Schattenobjekte“ konzipierten Körper in Lichtobjekte. In der Serie „Leuchttreppen“ verändern sich die einfachen, dreistufigen Treppen in selbstleuchtende Körper, was den klaren Formen poetische Qualität verleiht.


In der kleinformatigen Serie "Schattenboxen" werden elementare Licht-Schatten- Situationen anhand von Kisten untersucht, in deren Öffnungen schattenwerfende Drähte gespannt sind - in Form geometrischer Grundformen wie Rauten, Kreise, Vielecke. Aber auch Bandornamente und Mäanderformen tauchen auf, signethafte Formen, Papierstücke in Gestalt von Wimpeln und einfache stereometrische Körper, die für eine Umlenkung und Aufbrechung der Schlagschatten sorgen. Die Kisten haben meist keine Wandstärke, auch keine illusionistischen Details wie Knicke, Aufkleber oder typografische Details, was ihren mathematischen Charakter verstärkt und Raum für Assoziationen schafft, es könnte sich auch um Modellarchitekturen oder leere, kleine Bühnen handeln. Oft sind nur Ausschnitte von Kisten zu sehen, so dass sich die gegenständlichen Formen zum abstrakten Muster wandeln. Die sich verselbständigenden Schlagschatten der Ornamente verstärken den Abstraktionsprozess und laden zum Lösen geometrischer Rätsel ein.


Piet Hodiamont

http://www.piet-hodiamont.de/



Vita

Geboren im November 1957

1977-81
Studium der Kunst und Philosophie

Seit 1981
freischaffender Maler

Seit 1993
zusätzlich Musiker, Komponist und Performance-Künstler


Ausstellungen und Musikperformances im In- und Ausland



Preise

1983
1. Preis des vom Bistum Aachen vergebenen Kunstpreises

1988
Plener Malarski, Olstyn, PL


Der Künstler zeigt sehr persönliche Arbeiten, Bilder, die zum Meditieren einladen, den Blick auf das Innere richten, auf Mensch und Natur.

Vielfältig, vielschichtig und kontrastreich sind die Arbeiten von Piet Hodiamont. Ständig ist er auf der Suche nach dem, was hinter der sichtbaren Welt steck, dabei entwickelt er eine ungeheure Fantasie, und eine gehörige Portion Humor gesellt sich dazu. Witzig, manchmal provozierend sind seine Zeichnungen.


Hans Stuchlik

Vennstr. 27
52249 Eschweiler



1944
in Reichstadt geboren
Nach dem Studium an der Werkkunstschule in Aachen und der Kunstakademie Düsseldorf unterrichtet er an verschiedenen Schulen und Hochschulen.

1978
Hauptberuflich freischaffender Künstler und Designer mit großen Ausstellungen ( großformatige Gemälde ) im In- und Ausland. Ab 1985 Aufträge aus der Freizeitindustrie, z.B. Phantasialand etc.

1990
Aufträge für Großskulpturen und Landschaftsgestaltung. Der Höhlensteinpark entsteht


Seit 1999 lehrt Stuchlik an der Universitätsstadt und Provinzhauptstadt im sibirischen Tomsk, wo er 2001 als Honorarprofessor an der Universität für Architektur und Bauwesen und als Gastprofessor an der Polytechnischen Universität jedes Jahr (einen Monat) Seminare und Vorlesungen abhält.

Letzte Ausstellung: 2007 unter dem Titel »flying men«, Gemäldeausstellung in der städtischen Kunstsammlung in Eschweiler – seiner Heimatstadt.



Zur künstlerischen Arbeit von Hans Stuchlik.

Die Welt als Bühne ist Generalthema. Menschen oder Gegenstände der unterschiedlichsten Art (auch Kunsttechniken) werden auf einer Bühne, wie im Theater mit den Akteuren im Vordergrund, zu einem neuen Inhalt verschmolzen. Heterogenes, wie verschiedene Kunststile werden als Bild im Bild zu einem neuen Inhalt; wobei das realistisch dargestellte „Ding“ im Vordergrund die Konstante im bildnerischen von Stuchliks Werk ist.

In seinen Gemälden »Landschaften mit Formen«, ist die Landschaft eine Bühne für skulpturale Ereignisse, welche den Raum metaphysisch aufladen sollen. Diese Bilder wurden Vorlagen für Skulpturen, welche in den letzten Jahren immer mehr Raum im künstlerischen Werk von Stuchlik einnehmen. Ein weiterer Schwerpunkt entwickelte sich durch seine Lehrtätigkeit an den russischen Universitäten in Tomsk; wo er seit 1999 Kunst und Kunstwissenschaft lehrt.

Stuchlik begreift sich als „Avantgarde der neuen Gegenständlichkeit“, die Beliebigkeiten des Kunstmarktes - Antikunst – werden bei ihm zu einer neuen Form, als Bild im Bild, aufgehoben.


Prof. Menges - SPELL


Prof. Dr. Hans-Wolfgang Menges, geb. 1946 in Heidelberg, lebt und arbeitet (künstlerisch) in Aachen.

Nach dem Abitur Studium der Malerei an der Kunstakademie in Mannheim bei Berger-Bergner und in verschiedenen Ateliers.

SPELL (sein Künstlername) ist Gründungsmitglied des experimentellen und freien „Symposion der Künste“ in Mannheim.

1969 - 1971 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Josef Beuys, zeitgleich Studium der Psychologie und Humanmedizin in Heidelberg und Düsseldorf.

Ausbildung zum Chirurgen an der Universitätsklinik Mannheim.

Von 1995 - 2010 Chefarzt der Chirurgischen Klinik am St. Antonius-Hospital Eschweiler. Seit Juli 2010 widmet er sich ausschließlich seinen künstlerischen Ambitionen.

SPELL ist Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) Baden-Württemberg und Vizepräsident der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler (EVBK).

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Vertreten in öffentlichen und privaten Sammlungen



Mit Röntgenbildern verbindet jeder bildhafte Assoziationen, zumeist Krankheitserfahrungen und nicht selten auch Todesvorstellungen. Abgebildete Menschenknochen funktionieren wahrscheinlich seit Menschengedenken als Sinn-Bilder, als Emblemata ohne Text, als Memento mori.

Die Collagierung von Röntgenbildern in Form von Zeitungs- und typographischen Fragmentmontagen steigert die optische Wirkung und verlangt vom Betrachter eine intensive Auseinandersetzung. Die Verspiegelung der Röntgenbilder durch die Präsentation hinter Glas führt dazu, dass der Betrachter zuerst sich selbst wahrnimmt und erst in zweiter Linie, wenn er näher tritt, die hinter dem Glas und dem Röntgenbild sich verbergende Thematik.

Was sind nun Photogramme im Gegensatz zu Photographien? Photographien bilden Oberflächen ab, Oberflächen jedweder Art. Photogramme aber sind durch Röntgenstrahlen entstandene Fotographien des Unsichtbaren, kameralos aufgenommene Abbildungen von Formen und Objektdichten. Dies ist ein massiver Vorstoß ins Unerkennbare und dennoch ein wichtiger Aspekt der Wirklichkeit.

Unter einem Photogramm verstehe ich eine mit Röntgenstrahlen erreichte Transparenz eines Objektes, das aus dem Reich der Graustufen durch phototechnische und digitale Addition von Farbe ihrer Zweidimensionalität enthoben wird. Es werden Oberflächengrenzen aufgebrochen und überwunden. Es gelingt der schamlose Blick hinter die "Kulissen". Die Anwendung und Verwertung von Röntgenstrahlen und ihre digital bearbeiteten Bildprodukte für künstlerische Aussagen ist ein Grenzgang par excellence, der dem Betrachter eine neue Möglichkeit gibt, sein Verständnis und seine Wahrnehmung zu erweitern und einzutauchen in die Infrastruktur eines Körpers.

Die Objekte erhalten eine eigene Ästhetik. Nicht selten ist dabei diese Ästhetik aber auch eine Ästhetik des Schreckens. Aber auch dies ist eine Realität.

Die Grenze zwischen Medizin und Kunst bis zur Unkenntlichkeit zu verwischen, erlebe ich als Bewusstseinserweiterung. Dies ist für mich ein kapitales Anliegen.

Rafael Ramírez Máro

Figurative und abstrakte Malerei, Portraitmalerei und Bilderzyklen aus den Bereichen Zeitgeschichte, Kultur, Philosophie, Psychologie, Religion und Spiritualität.

Bilderzyklen u. a. aus der Literatur: Don Quijote / Woyzek /Julius Caesar (Shakespeare / Piloty) /Mythologie / Karneval / Musik: Mozart / Bach / Ballet / Flamenco / Tango / Ausdruckstanz.

Geschichte und Zeitgeschichte: Holocaust / Spanischer Bürgerkrieg / Immigration/

Gewalt der Geschlechter und Gewalt gegen Kinder.

Gründer der Ramírez Máro Academy.

Zuletzt Ausstellungen in Den Haag, auf Burg Hochosterwitz in Kärnten / Österreich, Burg Stolberg, Nizza, Aula Carolina, Aachen etc.



http://www.rafaelramirez.eu/


Ralf Walraff


Mit seiner Reihe "Kraft der Grenzen" begibt sich Ralf Walraff abermals auf neues Terrain, indem er sich der reinen Malerei zuwendet und zurückkehrt zu traditionellen und illustrativen Maltechniken. Dunkle, gesetzte Farben, aber auch ein Blau, das durch die es umgebenden Farben zu leuchten beginnt, sind neben Blattgold die bestimmenden Töne und Materialien.

Die Basis dieser Arbeiten ist die reine Mathematik der Anatomie. Walraff zitiert Andreas Vesalius (1514 - 1564), den Begründer der modernen wissenschaftlichen Anatomie und Leonardo da Vinci. Führt auf der Grundlage der Studien György Doczis über die harmonischen Proportionen in der Natur, Kunst und Architektur diese in die Malerei weiter und verbindet sie mit der Farblehre zu Neuem. Dabei gelingt es ihm auf besondere Weise, anatomische Zitate und eigene Aktfotografien malerisch einfließen zu lassen.

Diese Bilder entwickeln eine eigene Formensprache und Harmonie, die beim Betrachter den Eindruck erwecken Alltägliches wiederzusehen. Die eigentlich bekannte Welt wirkt wie zerteilt und neu zusammengesetzt. Und tatsächlich sind die Formen dem menschlichen Auge vertraut. Jeder sieht oder erkennt, was für ihn persönlich bedeutsam ist. Überrascht stellt man fest, dass sich die menschlichen Körper durch Sinuskurven und Rechtecke definieren und darstellen lassen, und entdeckt zugleich die Schönheit, die sich in den Mustern der Natur und der Kunst versteckt. Immer wieder stößt der Schauende auf wiederkehrende Grundstrukturen und erkennt, dass alles in der Natur miteinander verwandt zu sein scheint oder doch zumindest gemeinsamen Ordnungsprinzipien folgt; dass hier Proportionen herrschen, deren Harmonie aus der Verbindung sich ergänzender Gegensätze entsteht.

Weitergeführt werden diese malerischen Arbeiten in den „Fundstücken“. Auch sie laden den Betrachter zu einer Entdeckungsreise nach Verstecktem ein. Die durch Witterung deformierten und gealterten Holzstücke verströmen einen morbiden Charme. Mystische Gestalten, die vielfältige Deutungen zulassen und jedem Einzelnen seine individuelle Interpretation gestatten. In derselben Technik partiell bemalt und bezeichnet, heben sie die Formen aus der Malerei in einen dreidimensionalen Raum und somit auf eine erweiterte Ebene.

In diesen Grenzen zeigt sich das Grenzenlose. Hier spüren wir, dass Begrenzung nicht unweigerlich restriktiv sein muss, sondern von unglaublicher Anziehungskraft sein kann.

Text: A. Hürfeld


www.ralfwalraff.de


Rike Oetzel

Rike Oetzel, geboren 1944 in Freckenhorst/Münster, lebt und arbeitet in Viersen

seit 1992 Seminare der Malerei und Zeichnung in Worpswede und Mönchengladbach

2002 u. 2004 Intensivstudium an der EKA Trier

seit 2006 großformatige Malerei

Rike Oetzels Bilder zeigen neue Sichtweisen und stellen traditionelle Konventionen in Frage. Konventionen sind von Menschen geschaffen und so stehen denn auch die Menschen im Vordergrund ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. In vielfältiger Weise – von vorsichtig über mutig bis heftig – beleuchtet sie die verschiedensten Facetten dieses Themas. Dabei werden Grenzen überschritten, ein Ausbruch aus vorgegebenen Rahmen. Ein Prozess, dessen verschiedene Entwicklungsstufen sich in dem breiten Spektrum der Bilder widerspiegelt.


Sabine Mayer-Terwort


Das Thema Natur – Kunst – Wissenschaft – Technik ist Gegenstand einer langen Auseinandersetzung ihrer Arbeit. Die Verknüpfung dieser Bereiche wird wesentlich das zukünftige Leben bestimmen. Blicke durchs Mikroskop, dann auch elektronenmikroskopische Aufnahmen, haben ihre Arbeit beeinflusst. Die entdeckte Welt“ setzt sie künstlerisch mit Hilfe des Siebdrucks um. Aus immer neuen Konstellationen von Formen und Farben entstehen umfangreiche Serien eines Motivs, wobei jede Srigraphie im Einzelhanddruck zum Unikat wird.

Durch enorme Vergrößerungen, extreme Ausschnitte und leuchtende Farbigkeit wird der organische Zusammenhang unkenntlich. Wolfgang Becker:“ Detailaufnahmen werden so umgesetzt, dass man ihre Herkunft nicht sofort erkennt, zu erkennen braucht, denn eigentlich geht es hier um die Wahrnehmung der Formen, die wie zeitlos gültige Naturgesetze unsere Bewunderung und Anerkennung verlangen.“


Vita



1959 geboren in Stuttgart

1978 – 1984 Studium Kunst und Geographie an der RWTH Aachen

1987 2. Staatsexamen / Lehramt Sek. I/II Kunst/Geographie

1986 – 1991 Sommerakademie Trier: Lithographie, Zeichnen, Siebdruck, Radierung

1993 + 1994 Salzburg: Werkstattaufenthalt (Siebdruck)

1978 – 1998 freie Mitarbeit Fuhlrott-Museum Wuppertal

Seit 1994 freischaffende Künstlerin in Stolberg und Wuppertal

Seit 1987 Dozentin für Kunst und Kunstgeschichte an versch. Volkshochschulen

1995 – 2000 Leitung von Workshops (Zeichnen u. Malen): Von der Heydt-Museum, Fuhlrott-Museum / Wuppertal

1996 gewähltes Mitglied des BBK Aachen/Euregio



Mehr Info unter www.bbk-aachen.de.


Thomas Jentgens


Am Lerchenpfad 3
41812 Erkelenz

Atelier: 00492435/3533
Mobil: 00491792199352

jentgens-art@t-online.de
http://www.jentgens.info/


Biografie

1958 Geboren in Langerwehe

1977 Abitur am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

1979-1985 Studium Kunst u. Geographie an der RWTH Aachen

1988 Zweites Staatsexamen

1979-1992 Atelier in Wegberg

Seit 1992 Atelier in Erkelenz



Arbeitsmaterialien

Bildhauerei in den Materialien Bronze, Holz, Ton und Gips
Malerei in Acryl, Öl und Mischtechniken auf Leinwand und Holz
Graphische Arbeiten mit verschiedenen Materialien



Einzelausstellungen

U. a. in Regensburg, Aachen, Düsseldorf, Erkelenz, Mönchengladbach, Baden-Baden, Aschaffenburg, München



Gruppenausstellungen

U. a. Aachen, Erkelenz, Mönchengladbach, Rheydt, Düsseldorf, Wegberg, Wassenberg

„Es ist Jentgens Weg, dem Prozess der unendlichen Bilderfluten nachzuspüren, ein Prozess, der sich jenseits der Kontrolle der Vernunft ereignet, dem die Surrealisten bereits nachgegangen sind. Es ist der Prozess der unendlichen Bildproduktion gemeint, dem der Künstler auf der Bildfläche Dauer verleihen will, ohne ihm zugleich Einhalt zu gebieten.

Hier wird Zeichnen, Bilder herstellen als Form der Selbstvergewisserung beschrieben, zeigt sich das Bilderherstellen, wie es Thomas Jentgens bewegt, als eine Form des visualisierenden Denkens und des Lesens dessen, was sich unbewusst artikuliert. Es ist weniger die Angst, oder nur der Schrecken vor dem leeren Blatt, sondern der Anfang einer Reise der Imagination, der Phantasie, in der sich diffuse, verschwommene Vorstellungen bildlich konkretisieren lassen. Es sind Gedankenblitze, Beobachtungen, aufflammende kurze Erinnerungen, Gefühle.

Jentgens weiß in seinen Bildern, Skulpturen und Plastiken in Bereichen des Moralisch-Ethischen, in religiösen Fragen Stellung zu beziehen. Seine Bildwelten reichen in magische Vorstellungen ebenso hinein, wie er gelegentlich das Komisch-Absurde, das Theatralische, auch das Erotisch-Sinnliche zu deuten weiß.

In der äußeren Gestalt finden sich Formqualitäten, die jenseits der Absicht des Künstlers bleiben. Das Moment des Zufälligen scheint wichtig, das übereingeht mit den Spuren des Arbeitsprozesses, aus denen immer deutlich wird, dass das hier zu Sehende etwas gemachtes ist, keine endgültige Lösung, vielmehr die Idee, die Vision eines Menschen und Beobachters der Fülle dessen, was in der Natur und menschlichem Dasein möglich ist.“

Dr. Dirk Teuber
Kurator der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

Thomas Weiland

Wilhelminenstr. 77
52249 Eschweiler
http://www.fotowe.de



Geboren 1989 in Eschweiler

Nach dem Besuch der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler begann Thomas Weiland 2009 eine Ausbildung zum Fotografen, die er 2012 abschließen wird.

Seine Leidenschaft, das Fotografieren entdeckte er schon früh. Erste Ergebnisse konnte er im Rahmen der schulischen Laufbahn in Ausstellungen zeigen.

2010 erhielt Weiland den Kunstförderpreis der Stadt Eschweiler. Er überzeugte die Jury mit eindrucksvollen Fotografien.

Thomas Weiland: “Ich fotografiere, um Personen, Momente und Gegebenheiten festzuhalten, sie in ungewohnter Sichtweise zu präsentieren. Dabei ist mir wichtig, Charakter und besondere Merkmale herauszustellen und dem Betrachter einen anderen Blick auf bestimmte Dinge zu geben.“

Urban Stark

Geb.: 1962

lebt/arbeitet in
Plaatweg 23
B-4721 Kelmis

Tel: 087-630055
mail@urbanstark.de
www.urbanstark.de


Mitglied im bbK Euregio-Aachen seit 2004


Ausstellungen:

2003 Haus der Provinz Lüttich in B-Eupen

2004 „H2O“ in Halle1; D-Aachen

2004 Kunstroute Aachen

2004 Galerie art-Pütz; B-Montzen

2005 „IMPULSE“, Förderprogramm NRW „Ab in die Mitte“, Aachen, Büchel 38

2005 EUREGIO Keramik, B-Raeren

2005 Kunstroute Aachen

2006 Museum „Het Petershuis“; NL-Gennep

2006 Einzelausstellung „ohne Titel ...unterwegs“; Galerie Kunstpalast Aachen

2006 jurierte 49.Jahresausstellung EVBK Prüm, http://www.evbk.org/

2006 Einzelausstellung Galerie „Alte Weberei“; Jülich-Rödingen

2006 Galerie „De Kunstwinkel“; NL- Schimmert

2006 Ausstellung des bbk-euregio im Museum Burg Frankenberg

2007 Museum Burg Brüggen

2007 Einzelausstellung Galerie des bbk- Euregio-Aachen

2007 jurierte Ausstellung im Kultur-Forum Herzogenrath


Vera Sous

http://www.vera-sous.de


Die neuen Arbeiten der Künstlerin zitieren sowohl moderne Architekturen, als auch traditionelle Landschaftsmalerei, kehren jedoch das bewährte Sujet der Architektur in der Landschaft um. Der Ausblick auf eine idyllisch anmutende Landschaft wird durch einen Raum wahrgenommen, der die Aussicht durch Wände aus Holz oder Beton beschränkt und so den Rahmen ersetzt.



Vita

*1963


geboren in Stolberg

1983-88
Studium an der FH Aachen, Objektdesign

1988
Examen mit Auszeichnung

2000/01
Lehrauftrag an der RWTH Aachen, Fachbereich Architektur, Lehrstuhl für Plastik

2006
Kunst am Bau: Glaswandgestaltung für das Head Office des petrochemischen Konzerns SABIC in Sittard, NL

Seit 1988
zahlreiche Ausstellungen national und international


Viorel Chirea

http://www.chirea.de


1960 in Rumänien geboren

1981 - 1985 Kunstakademie Bukarest, RO

seit 1990 lebt er in Deutschland

seit 1998 selbstständiger Künstler


Seine Bilder sind Gegenstand der Reflexion.

Von Seiten ihres Herstellungsprozesses, weil die äußere Realität dem Künstler lediglich noch als „Katalysator“ dient und die eigentliche Schaffensphase zur Suche nach inneren Bildern und Empfindungen wird; von Seiten der Rezeption, weil sich der Betrachter im fertig gestellten Werk einer eigenen Wirklichkeit gegenübersieht, in der er sich einfühlen und über die er mit dem gestaltenden Künstler in einen Dialog treten kann.

Denn trotz ihrer impulsiven und subjektiven Zeichensprache bleiben die (oftmals in Zyklen konzipierten) Bilder des Künstlers Viorel Chirea unmittelbar „verständlich“, weil sie auch überindividuellen Gestaltungsgesetzen folgen und zugleich ihre eigene Entstehungsgeschichte transparent machen.

Denn während des schrittweise additiven Schaffensprozesses, der einer gedanklichen Strukturierung dient, durchläuft das Bild eine ganze Reihe von Neuformulierungen, Übermalungen und Korrekturen bis der Künstler schließlich zu einem Ergebnis kommt, dass er als „gültig“ akzeptieren kann.

Die vorwärts strebenden Bewegungsrichtungen oder die collagenartigen, in die Bilder integrierten und übermalten Realitätsfragmente, zeigen Perspektiven eines Vorher-Nachher auf. So wird nicht zuletzt die Visualisierung zeitlicher Abläufe und des Vergehens von Zeit zum Bildinhalt.

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 1981 im In- und Ausland


Walter Dohmen


... wohnt und arbeitet in D-52379 Langerwehe, Atelier 11

Heinz-Emonds-Str. 11 e-mail-Adresse: dohmen.atelier@t-online.de


Biografie

1941 geboren in Langerwehe

1959 – 1961 Studium der Malerei an den Kölner Werkschulen und der Werkkunstschule Aachen, Diplom, grad. Designer

1963 – 1964 Studium der Malerei in Stuttgart und Düsseldorf, Diplom

1969 – 1982 Kunsterzieher in Düren

1973 – 1978 Lehrauftrag an der Fachhochschule Aachen, Fachbereich Design

1972 Stipendium im Rijkscentrum für Grafik „Frans Masereel“, Kasterlee, Belgien

1974 2. Preis der Stiftung „Frans Masereel“ für Grafik, Belgien

1980 Einladung der Stony Brook University, Long Island, New York, USA

1982 – 1991 Dozent für Druckgrafik an der Fachhochschule Köln, Fachbereich Kunst und Design

1991 – 2000 Dozent im neuen Fachbereich Design, Fachhochschule Köln

1982 Publikation: „Die Lithografie“ Geschichte – Kunst – Technik, DuMont – Buchverlag Köln

1985 Gastaufenthalt in der Druckwerkstatt der Stadt Wolfsburg

1986 Publikation: „Der Tiefdruck“ Vom Kupferstich bis zur Fotoradierung, DuMont – Buchverlag Köln

1987 – 1988 Lehrer an der Internationalen Sommerschule für Grafisches Werk, Calella/Barcelona, Spanien

1988 „Nordlimburgse Industrieprijs“ für Grafik, Belgien

1989 Lehrer an der Sommerakademie Bremerhaven

1990 – 1991 Lehrer an der Internationalen Sommerschule für Grafisches Werk, Calella/Barcelona, Spanien

1992 Gastdozent im Grafikcentrum „Frans Masereel“, Belgien

Leitung und Organisation von Workshops und Symposien für Künstlerischen Tiefdruck und Lithografie an den Kunstschulen Basel, Bern, Luzern und Zürich, Schweiz

1993 Gastatelier in der Villa Romana, Florenz, Italien

Workshop-Leitung „Künstlerischer Tiefdruck“ im Atelier Jean Arp, Locarno, Schweiz

1994 Workshop-Leitung „Künstlerischer Tiefdruck“ und „Papierschöpfen“ im Atelier Jean Arp, Locarno, Schweiz

1998 Workshop-Leitung „Künstlerischer Tiefdruck“ Michaelis School of Fine Art, University Kapstadt, Süd Afrika

Seit 1999 Lehrtätigkeit an der Akademie für Kommunikationsdesign Köln, IB Hochschule Berlin

2000 Workshop-Leitung „Lithografie“ mit Ernst Hanke, Schweiz im Grafikcentrum „Frans Masereel“, Belgien

2001 Workshop-Leitung anlässlich der 8. Hamburger Lithografie Tage, Museum der Arbeit, Hamburg

Entwurf und Ausführung, Brunnenstelen, Sparkasse Langerwehe

2002 Entwurf und Ausführung, Töpferbrunnen, Langerwehe

2003 Workshop-Leitung „Originalgrafik im digitalen Medienzeitalter“ im Druckatelier Maria Dundakova, Aarau, Schweiz

2005 Gastdozent Fachbereich Lithografie, Institut Sint-Maria, Antwerpen, Belgien

Seit 2008 Dozent an der Akademie Kloster Steinfeld, Eifel

Seit 2009 Dozent an der Internationalen Kunstakademie Heimbach, Eifel

Artist in Residence Chur – Haldenstein, Schweiz

Film: DVD „Die Lithografie“, Der manuelle Steindruck in der Kunst

2010 Artist in Residence Grafikcentrum Frans Masereel, Belgien



Zentrales Thema

im graphischen Oeuvre von Walter Dohmen ist der Mensch, den er aus immer neuer Perspektive zeichnerisch zu erfassen sucht. Sein Interesse richtet sich dabei jedoch nicht auf die äußere Erscheinungsweise der menschlichen Gestalt, sondern vielmehr auf die innere, verborgene Struktur. So gelingt es ihm, zum Kern menschlicher Existenz vorzudringen, den er dem Betrachter schonungslos offen legt. Unter Zuhilfenahme von Röntgenbildern fixiert Dohmen das Gerüst des menschlichen Körpers, um dessen Innenleben zu ergründen. Die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Skelett ist für den Künstler thematisch wie künstlerisch richtungweisend. Vom Sujet des Menschen als Skelett zum Phänomen Tod ist nur ein kleiner Schritt. Lässt bereits die Präsenz von Knochenteilen Assoziationen an den Tod als das Pendant zu, so interessiert sich Dohmen in späterer Zeit zunehmend für diese Thematik. Unter verschiedenen Aspekten beleuchtet der Künstler das Ende irdischen Lebens, das er gezielt als Kontrapunkt gegen eine Welt des schönen Scheins setzt. Er entwickelt divergierende Bildkonzepte, um das antithetisch dem Leben zugehörige Phänomen des Todes erfassen zu können. Dabei scheut er nicht die Auseinandersetzung mit der ikonographischen Tradition, die ihn bis an das Mittelalter zurückführt. Nicht zuletzt seine eigenen Erfahrungen auf einer Intensivstation prägte das Interesse Dohmens am Tod. Die erlebte Nähe zum eigenen Tod induzierte jedoch keine emotionale Sichtweise. Eher ist für Dohmen eine nüchterne Auseinandersetzung charakteristisch, die vornehmlich seine früheren Arbeiten kennzeichnen. Emotionslos und sachlich greift er immer wieder die Todesthematik auf, gerade heute, in einer Zeit, in der häufig ästhetisierende Bildkonzepte dominieren.

Dr. Dagmar Preising

(aus dem Katalog „Entgrenzungen“)



Einzelausstellungen


1966 Töpferei-Museum, Langerwehe (K)

Kleine Galerie, Aachen

1968 Galerie Molen Vrouwenheide, Limburg, Niederland

1969 Rothe Galerie, Aachen

1971 Galerie Glaub, Köln

1972 Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Aachen

1975 Leopold-Hoesch-Museum, Düren (K)

1979 Rijkscentrum für Grafik „Frans Masereel“ Kasterlee, Belgien

1980 Stony Brook University, Long Island, New York, USA

1981 Belgisches Haus, Köln

1985 Burghaus e.V., Stolberg

Grafikcentrum „Frans Masereel, Kasterlee, Belgien

1987 Kurfürstliches Gärtnerhaus, Bonn mit Heinz Bischoff

1989 Emschertal-Museum, Herne (K)

Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (K)

1990 Kunstverein Alsdorf e.V., Alsdorf

Stadtsparkasse Düren

1991 Leopold-Hoesch-Museum, Papier-Museum, Düren (K)

Galerie Eglau, Kampen, Sylt

1992 Grafikcentrum „Frans Masereel, Kasterlee, Belgien

Kunst an St. Peter, Aachen

Eschweiler Kunstverein e.V., Eschweiler

1993 Galleria Cavalletto, Locarno, Schweiz

1994 Biblioteca „Salita die Frati“, Lugano, Schweiz

1996/97Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (K)

1997 Museum in der Alten Post, Mülheim an der Ruhr (K)

Käthe Kollwitz Museum Köln (K)

Leopold-Hoesch-Museum, Düren (K)

Galerie Art e.V. Galerie e.a. Zimmermann, Erfurt

1998 UCT Irma Stern Museum, Kapstadt, Süd-Afrika

1999 Maternushaus Köln „Engel“ (K)

Kunst an St. Peter, Aachen „Engel“

Künstlerbunker, Leverkusen-Opladen, „Arbeiten auf Papier“

2001 Stadtmuseum Euskirchen „Landschaften“

Pfarrkirche St. Martin, Langerwehe „Die Gequälten“

2002 Pfarrkirche St. Marien, Eschweiler-Röthgen „Leid – Linien“

Haus Beda, Bitburg

2002/03Deutsches Buch- und Schriftmuseum,

Die Deutsche Bibliothek Leipzig „Steine des Anstoßes“ (K)

2003 Städtische Galerie Haus Basten, Geilenkirchen „Imago Mortis“

2005 Galerie de Nickel Schuppen, Jülich-Koslar „Von Angesicht zu Angesicht“

Institut Sint-Maria, Antwerpen, Belgien

2006 Junkerhaus Simonskall, Hürtgenwald „Das sitzt“

2007 Kunstverein Canthe, Hückelhoven-Ratheim „Ausschweifungen der Linie“

2008 Galerie Art Engert, Eschweiler „Betretene Gesichter“

2010 Kloster Steinfeld, Eifel „Das andere GOTTES bild“

Eschweiler Kunstverein e.V., Eschweiler „Ganz nah“



(K) = Katalog



Gruppenausstellungen


1963 IV. Grand Prix International de Peinture et de Sculpture de Monte Carlo,

Salon Bosoi, Monaco

1976-73 u. 75 Winterausstellung Bildende Künstler aus NRW Kunstpalast, Düsseldorf

1968 Gast beim Künstlerbund, Suermondt-Museum, Aachen

1973 Kunstauktion „Open-air“, Fußgängerzone Damengraben, Aachen

1973-75 IBK Aachen, Suermondt-Museum, Aachen

1974 Neuerwerbungen 1972 – 1974, Leopold-Hoesch-Museum, Düren

Biennale Wien, Europahaus Wien, Österreich

Belgische Kulturwoche, Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Atrium, Aachen

Courtois-Küpper, Van Rafelghem – Dohmen

1976 6. Grafikbiennale Krakau, Polen (K)

Intergraphika Kattowitz, Polen (K)

Grafikbiennale Ibiza, Spanien

4. Grafikbiennale, Frechen (K)

Internationale Grafik in Belgien, Wanderausstellung durch 7 Städte in Belgien

1977 5 Jahre Rijkscentrum Frans Masereel, „De Warande“ Turnhout, Belgien

1978 VIII. Grafikbiennale Ibiza, Spanien (K)

1979 Neuer Berliner Kunstverein e.V., Berlin

1980 IX. Grafikbiennale Ibiza, Spanien (K)

Wanderausstellung Druckgrafik aus dem Rijkscentrum „Frans Masereel“, Belgien

Durch 14 Staaten der USA

1982 X. Grafikbiennale Ibiza, Spanien (K)

„Künstler in Aachen heute“ Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (K)

1984 „Künstler in Aachen heute“ Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen (K)

1986 8. Internationale Grafik Triennale, Frechen (K)

1986-92 Große Kunstausstellung NRW, Kunstpalast, Düsseldorf (K)

1987 1. Rhein-Kunst-Triennale, Kunstverein e.V., Frechen (K)

1988 Koninklijke Kunstring Heikracht, „Nordlimburgse Industrieprijs“ Neerpelt, Belgien

1989 18. Internationale Biennale für Grafik, Ljubljana, Jugoslawien (K)

Georgia Museum of Art in the University of Georgia, USA

Grafik vom Frans Masereel Centrum, Belgien

1989-90 Drucken vom Stein, Zwei Jahrhunderte Lithographie, Töpferei-Museum, Langerwehe

Neue Galerie-Sammlung Ludwig, Aachen

Städtisches Museum Mülheim an der Ruhr

Käthe Kollwitz Museum Köln

1990 Burggalerie Stolberg, Plastik-Malerei, H. Bischoff – H. Hungerberg

Skulptur-Zeichnung, D. Krämer – W. Dohmen

Grafik der Gegenwart, Vlaams Cultureel Centrum „De Brakke Grond“

Amsterdam, Niederlande (K)

6. Internationale Biennale für Portrait, Grafik und Zeichnung, Tutzla, Jugoslawien (K)

1991 Grafik der Gegenwart, Kulturzentrum Alte Pumpe, Berlin

1991-92 Print Europe, England

Concours Gallery, London

Manx Museum, Douglas

Loughborough College of Art and Design, Leicestershire

Ramsgate Library Gallery, Kent

Wakefield Art Gallery, West Yorkshire

Woodlands Art Gallery, London (K)

1993 1. Internationale Grafiek Biennale, Maastricht, Niederlande (K)

Städtische Galerie Peschkenhaus, Moers (K)

1994 Frans Masereel Centrum, Obra Grafika, -Sa Nostra- Palma, Mallorca, Spanien (K)

Kreismuseum Blankenheim

Kulturforum, Remagen

1996 Nationale der Zeichnung, Augsburg (K)

Kunstmuseum Blankenheim

Künstler im Kreis Düren, Leopold-Hoesch-Museum, Düren

Kreissparkasse Düren (K)

1997 14 Künstler zum Karfreitag, St. Michael, Großbüllesheim/Euskirchen (K)

25 Jahre Grafik, Frans Masereel Centrum, Kasterlee, Belgien (K)

1998 Grafik der Gegenwart, Kunstforum Bonn

1999 „Hommageà Senefelder“ Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken, Erfurt

Museum der Arbeit, Hamburg 200 Jahre Lithografie

Pfarrgarten Schevenhütte, 300 Jahre Pfarre Schevenhütte

Kunstmuseum in der Alten Post, Mülheim an der Ruhr, „Schachtelnkunst“

2000 Wilhelm-Fabry-Museum, Hilden, „Neues vom Tod“

Emschertal-Museum, Herne „Kopf an Kopf“ (K)

2002 Eschweiler Kunstverein e.V. „Wege zur Kunst“ St. Peter und Paul, Eschweiler

KBC Bank, Antwerpen, Belgien, „Veerle Rooms-in Dialoog“

2003 Jubileumtentoonstelling „Frans Masereel Centrum“ Kasterlee, Belgien

2004 Kunst in de Stad – Tienen, Huis Van Ranst, Belgien (K)

2005 Frans - Masereel – Centrum, Kasterlee, Belgien

Eifelmuseum Blankenheim, „Sag mir, wo die Zitronen blüh´n…

Landschaft als malerische Erfindung“

Engramme, Québec, Kanada, Exposition collective Centre Frans Masereel

2006 Galerie LESSEDRA, 5. World art Print (Mini-Print), Sofia, Bulgarien (K)

2007 Eifelmuseum Blankenheim, „punkt, punkt, komma, strich…Das bin ich!“

20. Deutsch-Niederländische Grafik Börse, Stadthalle Vennehof, Borken

2008 21. Deutsch-Niederländische Grafik Börse, Stadthalle Vennehof, Borken

10. Kunstmesse „Impulse“ International, Osnabrück

Kunsthaus Rhenania, Köln, Internationaler Salon für Originalgrafik

2009 Eifelmuseum Blankenheim, „Drucksachen“

5. Internationale Biennale für Grafik, Tetovo, Macedonien

2010 Stadtmuseum Euskirchen, „Klang und Stille“

Kunstraum, Galerie der Akademie Kloster Steinfeld, „Künstlerische Positionen“

Atelier K en Chartreuse, Miribel-les-Echelles, Frankreich

Theatermuseum Düsseldorf, „Narren – Masken – Karneval“

Wilhelm Josef Oomens wurde im Jahre 1918 in Holland geboren. Seit 1949 gehört er dem Orden der Jesuiten an und war langjähriger Direktor des Zentrums für Orientation und kulturelle Bildung in Limburg. Seit 1985 war er neben der Ausübung seines Berufs als Pfarrer in der Gemeinde St. Antonius in Eschweiler/Röhe bis 2005 immer auch als Maler tätig.


Im Oeuvre von Wilhelm Josef Oomens gibt es drei Komponenten, die für seine Form der Kunst ausschlaggebend
sind. Zum einen geht es für ihn persönlich um den Akt der Malerei selbst, der aber nie zum reinen Selbstzweck avanciert. Zum anderen nutzt er dabei die Chance, in diesem Prozess der Schöpfung nach verborgenen Momenten, Gefühlen und Motiven im Leben der von ihm erschaffenen Figuren zu fahnden. Selbst wenn es in seinen Arbeiten „nur“ darum geht, Szenen der Bibel Gestalt und Form zu geben, geschieht dies nicht erst auf Pergament, sondern schon lange vorher im Geist. Stück um Stück schaut er aus nach den Augenblicken im Leben der von ihm dargestellten biblischen Personen, die schwarz auf weiß gedruckte Worte nicht überliefern können. Diese Momente möchte er zu anschaubarer, erfahrbarer Realität werden lassen, was seine Darstellung biblischer Szenen zu einer in Kunst umgesetzter Form der Exegese werden lässt.


Die dritte, entscheidende Komponente, die nicht zu letzt Anlass ist, eine Auswahl aus dem OEuvre zu präsentieren, ist Wilhelm Josef Oomens´ Zuversicht in die Ausstrahlungskraft seiner Bilder, die den Betrachtern gefallen und sie dazu anregen sollen, durch genaues Hinschauen tiefer in die Ereignisse der Bibel einzudringen.

Seine Bilder laden dazu ein, eine Weile über das Dargestellte nachzudenken. Begeben wir uns auf den Weg, einmal genauer hinzuschauen.




Willi Arlt

Oberste Hof 6
52511 Geilenkirchen
02462/2422

Schon seit seiner Kindheit war Kunst Bestandteil seines Lebens. Doch die Leidenschaft Kunstwerke zu schaffen entwickelte sich erst später. Zu erst entstanden Bilder, dann Skulpturen aus Holz, Stahl und Stein. Später entdeckte er, dass Skulptur und Text sich ergänzen können. Hatte er bisher meist Kurzgeschichten und Märchen verfasst, wurden nun seine Werke durch Texte vervollständigt. So entstanden Monologe, Spielstücke und Geschichten die sich auf die Skulpturen bezogen. Höhepunkt war die Aufführung eines kurzen Theaterstücks, das Arlt zur Skulptur „Warten auf…“ verfasste und von Schauspielern aufgeführt wurde.

Seine Intension beschreibt Arlt mit dem Satz aus einem chinesischen Glückskeks:

„Den flüchtigen Gedanken festhalten“

Schwerpunkte seines Schaffens liegen in der Gestaltung von Figuren aus Baustahl, die abschließend nur gering behandelt werden, d. h. das Roheisen wird mit einfachen Mitteln zum Oxydieren gebracht.



Einzelausstellungen

2005 Ausstellung Haus Speuser

2006 Ausstellung Raiffeisenbank Oberbruch

2007 Ausstellung AWO Rösrath

2008 Grand Opening Interroll Baal

2009 Ausstellung Ferrum Frankfurt

2011 Ausstellung „Facetten der Vergänglichkeit“ Café Augentrost Köln



Gruppenausstellungen

2006 Weihnachtsmarkt Ophoven

2007 Kunstevent Erkelenz Kunstlabor

2008 Kunstevent Erkelenz Kunstlabor, Kunstoffensive Wegberg

2009 Ausstellung Oxydation Baal, Kunst- und Kulturtag Wassenberg, Kunstevent Erkelenz Kunstlabor, Kunstoffensive Wegberg

2010 Ausstellung Musik im Haus Rheydt, Kunst- und Kulturtag Wassenberg, Kunstevent Erkelenz Kunstlabor, Kunstoffensive Wegberg,

Aufführung zur Skulptur „Warten auf…“ Erkelenz

2011 Kunsttour HS Schloss Zweibrüggen

Aufstellung der Skulptur „Wartezeit“ am Bahnhof in Geilenkirchen-Lindern


Spätere Arbeiten vervielfachen das Quadrat als Reihung und zeigen Architekturfragmente und verschachtelte Raumstrukturen durch Zerlegen und Aufbrechen der Grundform in Teilquadrate (Skyline – Trilogien). Neuere Arbeiten entwickeln sich immer noch aus der quadratischen Grundform durch Steigerung der Dimensionen und wirken wie erstarrte Momentaufnahmen einer Bewegung oder Geste im Raum (Liegende Figuren und Flügelpaar). Bei allen Arbeiten bleibt das Quadrat als Ordnungsprinzip erhalten, aus dem alle Inhalte und Formen der Skulpturen durch Ausweitung und Verformung der Teilflächen entwickelt werden.




Willi Blöß
Comiczeichner, Autor, Illustrator, Herausgeber



In den 90ern nahm Blöß als Cartoonzeichner für namhafte Konzerne Aufträge entgegen und konnte gut davon leben. Es machte ihn aber nicht zufrieden. Heute gibt er seine eigenen Serien heraus: Künstler-Biografien als Comic.

In der Ausstellung werden großformatige Bilder auf Leinwand, kleinere Bilder, Originale und Skizzen gezeigt. Bei den Motiven handelt es sich um Arbeiten aus seiner Heftreihe mit illustrierten Biografien zum Leben und Werk wichtiger Künstler.

Im plakativen Stil der Bilder finden die ansonsten eher getrennten Genres Illustration und Malerei zu einer reizvollen Einheit.

Einerseits bietet die Ausstellung eigenständige, dekorative Bilder zum Anschauen.

Zusätzlich, als besonderer Service, bieten die Hefte der Reihe unterhaltsame Hintergrundinformationen zum Dargestellten.

Dargestellt sind Ereignisse und Menschen, die man kennen könnte oder, falls nicht, kennen sollte.

Vor etwa 15 Jahren hatte Blöß die Idee zu der Heftreihe.

Die Konzeption: Leben und Werk wichtiger Künstler - Schul- und museumstauglich, informativ, übersichtlich, grafisch anspruchsvoll, unterhaltsam, preiswert - eine Alternative zum "dicken Wälzer", für Kunstfreunde und Leser aller Altersstufen, empfohlen ab 13 Jahre.

Im Jahr 2002 erschienen die ersten 5 Titel (Warhol, Beuys, van Gogh, Picasso, Hieronymus Bosch) im handlichen Pocket-Format zum Stückpreis von 3,- Euro,

mittlerweile sind 20 Titel lieferbar.


Willi Blöß, Jahrgang 1958, lebt und arbeitet in Aachen.


http://www.kuenstler-biografien.de/


Gerlinde Zantis

Theaterstr. 96
52062 Aachen

http://www.gerlinde-zantis.de


Vita

1963 geboren
1983-89 Studium an der Fachhochschule Aachen bei Prof. Günther Knipp
1990 Förderpreis des Rheinischen Kunstvereins
1995 Förderpreis der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen
2005 Stipendium Heinrich-Böll-Cottage in Achill Island, Irland
seit 2000 Mitglied der Münchener Secession e.V.
lebt und arbeitet in Aachen und in Friedrichshafen

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2012 ProjektArtGalerie, Bielefeld
2011 Wildthurner Künstlertage 2011, Schloss Wildthurn /Landau an der Isar
Große Kunstausstellung München, Haus der Kunst
“Landschaft”, BBK-Galerie, Aachen
2010 8 Zeichner der Münchener Secession, Galerie Markt Bruckmühl
„Melancholie“ mit Michael Dohle und Viorel Chirea, Galerie 45, Aachen
„Parallel“, Kunstforum Düsseldorf
2009 „Arbeiten auf Papier“, Verein für Original-Radierung, München
„Carte Blanche III“, St. Fronleichnam, Aachen
2008 „Aachen(er) Art“, Artco Galerie, Stawag, Aachen
„BBK Jahresausstellung“, Stapelhaus, Köln
„Haus-Mythos und Metapher II“, Oberste Baubehörde, München
2007 „Percorsi Paralleli/Parallele Wege”, Palazzo Albrizzi, Venedig, Italien
„Zwischen-Feld-Raum“, mit Michael Dohle und Dieter Call, Schloss Burgau, Düren
2005 „Zustände“, mit Michael Dohle und Loni Liebermann, Kunstverein Eschweiler
„Künstler der Galerie“, Galerie Forum Lindenthal, Köln
2003 Schloß Burgau, mit Sigrid von Lintig und Anne Gold, Schloss Burgau, Düren
2001 „Die Kunst gesehen zu werden“, Neuer Aachener Kunstverein
„10 Jahre Solinger Kunstverein“, Gräfrather Museum Baden
„A Müncheni Szecesszió müvészei“, Budapester Galerie, Budapest, Ungarn
1999 „Nationale der Zeichnung“, Augsburg
„Die Mitte der Nacht“, St. Peter Aachen
„Aachen 2000, Künstler in Aachen heute“, Ludwig-Forum, Aachen
1998 „Salon de Printemps 98“, Letzebuerger Artisten Center, Luxemburg
1990 „Die anderen Zehn“, Neuer Aachener Kunstverein
1986 „Zeichnung und Plastik“, Städt. Galerie Viersen
1994-2009 jährliche Beteiligung an der “Großen Kunstausstellung München”, Haus der Kunst


Einzelausstellungen (Auswahl)

2012 “Zeichnungen”, Galerie Oliver Ahlers, Göttingen
“Stillstand / Standing Still”, The Wyer Gallery London, U.K.
“Visite” mit Michael Dohle, Künstlergruppe Die Burg, Liebenweinturm, Burghausen
2011 “In Betrachtung des Mondes”, ArtGalerie Siegen (Nov.)
“Out of home”, (mit Michael Dohle), Oberste Baubehörde, München
2010 „Nachtstücke“, Galerie il quadro, Aachen
2009 „Stahl-Stift“, Monument Art Galerie, Jettingen, mit Katja von Lübtow
„2 Café noir“, mit Michael Dohle, Projekltartgalerie, Bielefeld
2008 „In Betrachtung des Mondes“, Forum für Kunst und Kultur, Herzogenrath
2007 „Dépt 70“,mit Michael Dohle, Galerie im Stammelbachspeicher, Hildesheim
2005 “Beyond the Light”, The Wyer Gallery, London, UK
2001 „Licht“, St. Peter, Aachen
1997 „Drawings“, Adams Art Gallery, mit Milford Apetz, Dunkirk, NY., USA
„Zeichnungen“, Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Aachen
„Industrielandschaft“, Industriemuseum Stolberg
1995 „Drawings“, Linda’s Gallery, Pittsburgh, Pa., USA
1994 „Introductions“, Harcourts Gallery, mit William Riley, San Francisco, Ca., USA
1993 „Zeichnungen“, Galerie Schloß Borbeck, Essen
1992 „Kontraste“, Theatergalerie, Remscheid und Städt. Galerie Werne
1991 „Kontraste“, Theatergalerie, Solingen
1990 „Zeichnungen“, Burggalerie Stolberg
1989 „Maschinenwelt”, Städt. Kunstsammlung Eschweiler“

Veröffentlichungen (Auswahl)

“In Betrachtung des Mondes”, Gerlinde Zantis-Zeichnungen, Katalog 2011, ISBN: 978-3-933722-36-2
“Ich häng mir doch keine Maschine an die Wand”, in Inter Linguas, Jg. 1, 1991, H.2
“Gerlinde Zantis – Zeichnungen”, Broschüre, 1993
“Die Zeit”, Jg. 48, 1993, Nr. 50, 51, 52
“Große Kunstausstellung München”, Kataloge 1994 – 2009
“100 Jahre Kunst in Eschweiler”, Katalog
“13. Nationale der Zeichnung”, Augsburg, Katalog 1999
“Die Mitte der Nacht”, St. Peter, Aachen, Katalog, 1999
“A Müncheni Szecesszió müvészei”, Budaperster Galerie, Budapest, Ungarn, Katalog, 2001
“Expo 2000 Hannover, Der Schritt ins Unbekannte”, Katalog der Sparkasse Aachen, 2000
“Münchener Secession e.V.”, Katalog, 2007
“10 Jahre BBK Hildesheim”, Katalog 2007
“Haus – Mythos und Metapher II”, Katalog, 2008

Arbeiten in privatem bzw. öffentlichem Besitz

Stadtverwaltung Eschweiler
Rheinbraun, Köln
Stadtverwaltung Werne
Rheinischer Kunstverein
Gründer- und Service-Center, Hückelhoven
Blohm & Voss AG, Hamburg
Ministerium für Kultur, Jugend, Familie und Frauen; Mainz
Stadtverwaltung Pfarrkirchen
Bayerische Staatsgemäldesammlung
Sammlung der Münchener Secession im Lehnbachhaus


In den Arbeiten der Fotokünstlerin Mechthild Roth-Reinecke aus dem Genre Stillleben „dürfen“ die Alltagsgegenstände aus Küche und Haus ein eigenes Leben führen. Durch die Zusammenstellung, durch enge Anschnitte, extreme Vergrößerung (z.B. einer auberginefarbenen Zwiebel) und durch gezielte Licht- und Schattenführung wird jede Darstellung in ein neues Szenario verwandelt. Ein Kürbis nimmt den Schatten eines hinter ihm stehenden Glases auf und verbindet sich mit ihm zu einem orange-grünen Farbenrausch auf schwarzem Grund. Repros von Polaroids aus den Siebzigern (denn da schon schätzte die Fotografin die Besonderheiten des Alltäglichen) geben durch das Stehenlassen von Gebrauchsspuren und weichen Farbverläufen, wie sie nur der analogen Fotografie zu eigen sind, neue Sicht auf alte Darstellung. Eine andere Serie erzählt durch das Zusammenfügen zweier Fotografien aus dem gleichen Kontext kleine Kurzgeschichten. Ergänzt wird ihre Arbeit durch alternative Fotoalben, hergestellt aus Malerleinen, bemalten und gewachsten Papieren, gefüllt mit „Banalem“ (z.B. einer Glühbirne auf gelber Wand, sonst nichts) im
kleinen Format.
Alle Arbeiten basieren auf der „ Passion“ der Fotografin, die Fotografie als eigenständiges
künstlerisches Medium zu erhalten ohne Anpassung an sämtliche Neuerungen!


Die Künstlerin Angelika Schneeberger präsentiert Stillleben und Interieurs. In ihren Arbeiten konzentriert sie sich ganz auf die Dinge in ihrer unmittelbaren Umgebung und spürt dabei den alltäglichen „Schönheiten“ nach. Die Gerätschaften und Früchte aus der Küche, Vorbereitungen für ein Essen rücken in den Mittelpunkt des Interesses. Eine Serie der Arbeiten befasst sich mit Behältnissen aus den Tiefen der Schränke, Fundstücken, Erbstücken, die lange Zeit wenig Beachtung fanden. Die Dinge werden in Szene gesetzt, im Atelier aufgebaut und erhalten im gemalten Bild eine andere Präsenz. Seit einiger Zeit sind Räume in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Eine besondere Licht und Schattensituation, eine spezielle Stimmung in einem Zimmer oder Haus ist meist Anlass
für die Arbeit. Dabei entstehen eher ausschnitthafte Darstellungen, in denen nur wenige
Gegenstände einen Hinweis auf die Bewohner geben. Angelika Schneeberger

Monika Sunder-Jonas *1967
Franz-Liszt-Str. 27
52249 Eschweiler
Tel./Fax: 02403 839899

Berufslaufbahn:

Seit 2010 Kunstlehrerin an der Bischöflichen Liebfrauenschule

Seit 2002 Dozentin Kunst Evangelische Kirche in Eschweiler
Workshops und Kurse in Kunst mit Kindern, Jugendlichen/
Erwachsenen

2006 - 2007 Kunst-AG evang.Grundschule Jahnstraße, Eschweiler

2007 - 2010 Kunst-AG kath.Grundschule Dürwiss, in Zusammenarbeit
mit dem NRW Landesprogramm Kultur und Schule

In 2010 Kunst-AG an der Wehebachschule in Langerwehe

2007 bis 2010 Erwachsenenkurse „Kunst“ an der VHS Eschweiler

2007 bis 2010 Gastdozentin an niederländischen Schulen (Schulprojekte)

1994 bis 2002 Künstlerische Leiterin einer städtischen
Bildungseinrichtung in den Niederlanden, Heerlen:
Stiftung Hee-art, seit 2000 Kontaktpunkt für Kultur

1996 -2002 niederländische Beamtin

Aufgabenfelder: - Verantwortung für die inhaltliche,künstlerische Qualität
des gesamten Kursangebots, Erstellen der Prospekte,verantwortlich für die
PR und Öffentlichkeitsarbeit, Selektion und Prüfung der Dozenten und für die
Präsentation und Kontaktpflege zu anderen Kultureinrichtungen der Stadt,
Entwicklung, Konzipierung und Ausführung von Schulprojekten (Siehe Liste
der bereits ausgeführten Projekte) - Schulungen von Dozenten an
städtischen Schulen

1995 bis 1998 Führungen im Bonnefantenmuseum, Maastricht, in
Niederländisch, Englisch und Deutsch
Fachgebiet: zeitgenössische Kunst, Wechselausstellungen

23.03. – 06.04.2014

Kunstwerkstatt willsosein



Die Kunstwerkstatt der Lebenshilfe Aachen ist seit 2009 eine kunstpädagogisch betreute Ateliergemeinschaft, die Künstlern mit Behinderung einen Vollzeit-Arbeitsplatz bietet. Zurzeit finden elf Menschen im Alter von 19 – 56 Jahren ein kreatives Beschäftigungsfeld.

Der Name der Künstlergruppe ist willsosein. Aus dem Bezug heraus, dass der Künstler auch als Mensch so sein will, wie er tatsächlich ist. Eben wie sein Bildwerk, das nicht erklärt werden will.

willsosein unterstützt Talente und ihre Weiterbildung. Dazu gehören sowohl eine intensive Beschäftigung mit Techniken und Ausdrucksformen des Bildnerischen, als auch das künstlerische Improvisieren und Experimentieren, gemeinsame Bildbesprechungen, Ausstellungsbesuche und Atelierbesuche bei anderen Künstlern.

In ihrem künstlerischen Schaffen überzeugen Menschen mit Behinderung allein durch ihre besonderen Fähigkeiten und ihre Werke.

Anderssein oder willsosein wird vor allem als ein Wert betrachtet, der Menschenwürde ausmacht. Kunst bedeutet hier individueller, kreativer Lebensausdruck und ist die überaus ausdrucksvolle Botschaft einer anderen, besonderen Weltsicht.

Die Künstler von willsosein bekennen Farbe. Ihre Werke sind unvermittelt und direkt. Sie machen sich selbst zum Kernpunkt ihrer Kunst. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Stil gefunden, oder ist auf dem Weg dorthin. So unterschiedlich sind die Persönlichkeiten, der eine ruhig, mit spitzem Stift filigrane Dinge zeichnend, die andere impulsiv, sich selbst bezähmen müssen, um nicht über den Bildrand hinaus zu malen.



Die Künstler/innen:

Sürejja Durovska entwickelt in ihren Zeichnungen vielfältige Phantasiewelten.

Gertrud Grotenklas lässt sich durch antike und mythologische Fabelwesen inspirieren.

Natalie Nießen entfaltet abstrakte, fließende Formen.

Lars Otten fasziniert durch Zeichnungen kleinteiliger Muster und Strukturen.

Carolin Rinker besticht in ihren Bildern durch umfassende Körperstudien.

Guido Käller beschäftigt sich meist mit Frauenporträts.

Thomas Hieber bemalt großformatige Leinwände mit kraftvollen, ausdrucksstarken Farbkompositionen.

Elisabeth Paulus findet ihre Motive in ihrem täglichen Umfeld.

Jürgen Kirschbaum kennzeichnet sich durch große Farbflächen mit weichen Übergängen, vielschichtigen Farbaufträgen und einer stimmungsvollen Atmosphäre.

Anika Sachtleben erfindet in ihren zarten Zeichnungen und Aquarellen filigrane Fabelwesen.

Tosh Maurer bildet mit Tusche und Feder verflochtene Strukturen, die zu undurchlässigen Netzen verwachsen.







Seit 2010 wurden die Arbeiten der Künstlergruppe in der Städte Region Aachen und im nahen Ausland mit großem Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt.


Barbara Schulte-Zurhausen


Vita:
Studium Kunst / Kunstwissenschaft / Philosophie /
Mathematik an der RWTH Aachen

Seminare bei Prof. Rolf Thiele, Hochschule für Künste Bremen

Einzel- und Gruppenausstellungen


MALEREI

Wahrnehmung als solche ist das beherrschende Thema der Malerei von Barbara Schulte-Zurhausen. Sie nähert sich ihm auf dreifache Weise, durch eine bestimmte Maltechnik, eine bestimmte Auffassung des darzustellenden Inhalts und durch die räumliche Anordnung der Kunstprodukte/Bilder.

Die von Barbara Schulte-Zurhausen verwendete Technik, natürliche wie auch synthetische Farbstoffe als Pigmente in Eitempera gebunden auf unterschiedliche Bildträger aufzutragen, eröffnet die Möglichkeit, den Farben eine Mehrdimensionalität zu verleihen. Dadurch gelingt es, abhängig vom Betrachtungswinkel und Lichteinfall eine Vielzahl von Farbtönen zu erzeugen. Auf diese Weise bewirkt das Durchscheinen tieferliegender Farbschichten einen Farbeindruck beim Betrachter, der die Farbe als das komplexe Wahrnehmungsprodukt miteinander verflochtener farblicher Tiefenstrukturen erscheinen läßt. Die Farbe präsentiert sich somit nicht als etwas ausschließlich Gegenständliches, sondern sie ist das stets wechselnde Resultat der Wahrnehmung, die sich im Auge des Betrachters einstellt.

Die Wahl des Inhalts hat sich diesem Wahrnehmungsprozeß unterzuordnen. Schulte-Zurhausen verzichtet daher bewußt auf jeden begrifflichen oder intuitiv-anschaulich zu fassenden Inhalt wie auch auf formgebende Strukturen, da dies von dem Thema ablenken würde, die Farbe als solche in ihrer Eigentümlichkeit, Eigendynamik und Eigenwertigkeit zu fassen. Das konsequente Versagen jedweder inhaltlichen Fixierung soll den Blick des Betrachters auf die Autonomie der Farbe und den Wahrnehmungsprozeß selbst lenken.

Ihren Abschluß findet diese Konzeption der Malerei von Barbara Schulte-Zurhausen in der räumlichen Anordnung der Bilder. Deren Abstand zueinander ist ein weiteres Mittel, Farbnuancen hervorzuheben. Diese Möglichkeit zur Verfeinerung subtilster Farbschattierungen hat sie in seriellen Bildsequenzen, sogenannten Farbbändern, eingesetzt. Die minimal variierten Farbtöne werden durch unterschiedliche Abstände zueinander in ein farbliches Spannungsverhältnis gebracht und lassen durch ihren Zusammenklang jeweils neue Farbempfindungen entstehen.

Martin Hauser

geboren in Düsseldorf
Handwerkliche Ausbildung in den Sechzigern,
Mitarbeit in Presse u. Werbestudios.

Seit 1980 bildende künstlerische Tätigkeit

Seit 1971 Fotografin an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
1994- 1997 Dozentin für Fotokurse an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
2005- 2013 Webdesignerin an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Mitglied: BBK Düsseldorf, Vorstand, Stellvertreterin
Mitglied: Verein der Düsseldorfer Künstler VdDK
Mitglied: GEDOK A 46 e.V. 2002 bis 2010 im Vorstand, 2008- 2010, 1. Vorsitzende
Mitglied: Produzentengalerie Judith DIELÄMMER
Mitglied: Düsseldorfer Künstlerinnen
Seit 2000 Künstlerkarte der Stadt Düsseldorf

lebt und arbeitet in Düsseldorf

regelmäßige Beteiligung an Gruppenausstellungen
und zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland.
Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften



Technik:
Die Ausgangsposition ist die klassische, analoge S/W- sowie die digitale Fotografie. Auf Holz, Leinwänden, Stühlen werden die Fotografien aufgetragen, die Bildträger werden mit Papier, Stoffe, Farben und Erde bearbeitet.
Strukturen der Stoff, Farben, der Erde schimmern durch die Fotografie durch. Es wird Material aus dem häuslichen und industriellen Bereich entnommen.
Die Arbeiten/Fotos werden aufgetragen, transferiert, ausgewaschen, es findet ein Lösungsprozess statt, es wird fixiert und versiegelt, gefaltet und zusammengelegt.

Zu meiner Kunst:
Der Mensch steht im Mittelpunkt.
Man sieht Gegensätzliches, fremde Kulturen, verbrauchte Gesichter, Gesunde und Kranke, nimmt Verletzbarkeit wahr, und sieht Lebensspuren. Die Materialien, die ausgewählten Überschriften der verarbeiteten Zeitungen, Risse und Kanten am Trägermaterial unterstreichen den Eindruck und die Aussage der Arbeiten.

Arbeit als Jurorin, Kuratorin und Fachbeirätin



Hanne Horn, Suitbertusstrasse 151, 40223 Düsseldorf, Tel.: 0211 335098
http://www.hanne-horn.de

www.jaeger-gert.de

Kunst schafft Freiraum für Inspiration

Meine Skulpturen sind Übersetzung und räumliche
Gestaltung von Gedanken, resultierend aus meiner Existenz
im Lebensraum Welt.

Das Kunstwerk als Reduktion eines komplexen
Gedankengangs, eine komprimierte Zusammenfassung
der Eindrücke die zu seiner Entstehung geführt haben,
konzentriert in einer in sich ruhenden und
umschreitbaren Skulptur.

Meine Arbeiten sollen Freiraum für Inspiration schaffen
und Assoziationen und Fantasien der Betrachter anregen.



VITA:

1956 geboren in Ratheim / Maasland

Seit1990 künstlerisch freischaffend tätig in den Arbeitsbereichen Grafik, Objekt und Installation
mit dem Schwerpunkt Bildhauerei. Neben der eigenen künstlerischen Arbeit unter anderem Dozententätigkeit, Organisation und Mitarbeit bei öffentlichen Kunstprojekten.
Seit 2004 Durchführung eigener interdisziplinärer Aktionen mit Musik und Literatur. Regelmäßig Atelierausstellungen und Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland.
Seit 1997 Arbeiten für den öffentlichen Raum.



Mitglied im BBK und der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste Berlin

Tel./Fax 0241-81803
atelier-pavel@t-online.de
www.george-pavel.de



Zur Kunst

Das Verhältnis Mensch - Universum ist das Hauptthema meiner Skulpturen.
Durch seinen Geist ist der Mensch auch ein Universum. Meine Plastiken sind eine Verbindung zum Universum, voller Dynamik in aufstrebenden Strukturen oder der "kosmischen Keimung", die Wachstums- und Entwicklungsprozesse symbolisieren.

Vita

Geboren: 12 November 1953 in Beidaud-Dobrudscha, Rumänien
1976 - 1980 Kunstakademie Bukarest mit Diplomabschluss,
Fachrichtung „Skulptur" Prof. N. Adam
1992 Mitglied des Salons „Arts-inter, Aix en Provence, Frankreich
1996 Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler Aachen/Euregio


Ausstellungen (Auswahl):
1991/92/93/94 „Salon d'Automne" Grand Palais, Paris, 1992 Salon „Arts-Inter" Aix en Provence, Frankreich, 1996/97 Kunstmesse „Etruria arte" Venturina Italien, 1996/97 Kunstmesse „Lineart" Gent Belgien, 2007 „Salle Capitulaire-Mably“ Bordeaux Frankreich,
2007 „Unique Gallery“ Köln, 2013 „Visuelle Aspekte III“ Galerie21 Aachen.

Einzelausstellungen (Auswahl):
1994 „Residence Prestige" Embourg bei Liege, Belgien, „Technologiezentrum Agit", Aachen, 1995 „Stolberger Burg",bei Aachen, „Everarts" Galerie, Paris, „Art present" Galerie, Paris,
1997 „EP Galerie" Düsseldorf, 1998 „Artis Joke" Galerie, Maastricht, 2000 Europarat Strasbourg,
2002 „NATO HQ" Brüssel, „AMAGA" Galerie, Mailand,
2003 „Krönungssaal" Aachen, 2004 Senioren-Wohnheim Brühl

Monumentale Kunstwerke:
„Zeitraum Spirale", rostfreier Stahl, Neustadt a.d. W., Deutschtand
„Freiheit", rostfreier Stahl, Schlecker Konzernzentrale, Ehingen, Deutschland
„Raum Dialog" Bronze, St.Edmund's College, Cambridge, England
„Synergie“ rostfreier Stahl, Luisenhospital, Aachen, Deutschland
„Genese“ Bronze+Granit, Senioren-Wohnheim, Brühl, Deutschland

Preise:
Preis für die Skulptur von Tirgoviste, Rumänien
Preis des Salons „Arts-Inter" Aix en Provence, Frankreich

Kunstwerke in Privatsammlungen:
Rumänien, Norwegen, Schweiz, Argentinien, Italien, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Niederlande, England, Australien und Deutschland.



http://www.rolandmertens-art.de

Roland Mertens –
Maler und Aktions-Künstler

Roland Mertens, geb. 1952, lebt und arbeitet in Aachen.
1969 – 1973 Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Joseph Beuys.



Mit seinen Ölgemälden, gekritzelten Zeichnungen und gattungsübergreifenden Installationen führt der Aachener Künstler den Betrachter in die Welt des Staunens. Die ausgeführten Artefakte erscheinen wie Fundstücke einer schillernden Vergangenheit, die es zu enträtseln gilt.

So erinnert z. B. ein Schilfkörbchen an die biblische Geschichte des Moses und ein anderer Werkzyklus mit einer Reihe geheimnisvoller dunkler Frauenporträts könnte im 17. Jahrhundert gemalt sein.

Kernstück einer weiteren Installation ist ein erbsengroßer Karren, der spieluhrenähnlich seine Kreise im Glaszylinder dreht und die im Mittelalter geschätzte Attraktion von Jahrmärkten aufgreift, in denen winzige Kutschen von Flöhen gezogen wurden.
Die Referenz der Werke von Roland Mertens sind immer in anderen Jahrhunderten zu finden.

Seine – von antiker Mythologie, barocken Märchen oder romantischem Abenteuer inspirierten – Bildmotive und Bilderzählungen befassen sich mit zentralen Schlüsselszenen der Kulturgeschichte und lassen diese leicht greifbar und sonderbar zeitlos erscheinen.

Dr. Annette Lagler



Ebenso wie sein Lehrer steht Roland Mertens für Aktion-Kunst. Mal verteilt er Zertifikate an Bürger, die sich trauen ihr Geld zu verbrennen, mal sucht er einen verborgenen Schatz. Aber Mertens kann auch anders, sein Geld verdient er nämlich mit klassischer Malerei, mit Stillleben und Bildern mit Barockeinfluss. Darin ist er ein wahrer Meister.

Karl Theodor Heimbüchel

Ausstellung Karl Th. Heimbüchel – in memoriam
7.11.14 RaiBa, Eschweiler


Karl Theodor Heimbüchel wurde am 15.8.1914 in Eschweiler geboren. Dank des persönlichen Kontakts und der guten Dokumentation von Siegfried Tschinkel ist es möglich, den Künstler und seine Werke sowie sein Leben zu beschreiben. Karl Th. Heimbüchel, der schon mit 3 Jahren versuchte, die Tiere nachzuzeichnen, die ihm seine Mutter vorzeichnete, malt, so sagte er einmal, solange er denken kann.Schon während seiner Schulzeit am damaligen Eschweiler Realgymnasium lässt er sich von seinem Zeichenlehrer, dem Eschweiler Künstler Adam Bachmann, inspirieren. Seine gründliche künstlerische Ausbildung erhält er dann in Aachen bei Professor von Brandis und Josef Mataré. In seinen Lehrjahren wird er maßgeblich beeinflusst von Max Liebermann, Schmidt-Rotluff und Otto Dix, mit dem er bis zu seinem Tod freundschaftlich verbunden war. Nach dem Wehr- und Kriegsdienst kehrt er 1947 in das väterliche Haus nach Eschweiler zurück, wo er sich ein Atelier einrichtet, das sein ganzes Leben hindurch sein Hauptaufenthaltsort, sein Arbeitsplatz und Experimentierfeld sein wird.Ich zitiere Heimbüchel: „ Erst wenn ich ein Ding zeichnen oder malen konnte, habe ich es begriffen.“ Der Reiz liegt für ihn im Suchen und Erproben. Er ist offen für äußere Einflüsse, holt sich viele Anregungen auf Reisen in verschiedene europäische Länder, vor allem in Frankreich und Spanien. Er geht unbeirrt seinen Weg, der Tatsache bewusst, dass es für einen freischaffenden Künstler keine soziale Sicherheit gibt. Er ist voller Plane und Ideen, seine Devise „Malen ist Arbeit“ führt ihn zu einer ungeheuren Produktivität. Stets auf der Suche nach Neuem experimentiert er mit neuen Techniken und Ausdrucksformen.Heimbüchel lässt sich, wie man in der Ausstellung gut sehen kann, nicht auf eine Stilrichtung festlegen. Man gewinnt den Eindruck, als ob er bewusst gegen die jeweiligen Modetrends des Kunstmarktes gearbeitet hat.Sehr kritisch steht er der kommerziellen Kunst gegenüber. Sich vermarkten lassen bedeutet für ihn, seine Freiheit aufs Spiel zu setzen. Nur ungern trennt er sich von seinen Bildern, obwohl er weiß, dass man Bilder auch verkaufen muss.1961 stellt sich Heimbüchel erstmalig in einer Einzelausstellung in Bonn der Öffentlichkeit vor. Schon bald folgen bedeutende Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, die den Künstler weit über die Grenzen Eschweilers hinaus bekannt machen.Heimbüchel arbeitet so, wie es ihm passt. Spielerisch experimentiert er mit den verschiedensten Techniken, wobei er sich selbst gern vom Ergebnis überraschen lässt. Was er einmal beherrscht, wird schnell uninteressant für ihn. Bei seiner Arbeit, die er sehr ernst nimmt, steht die Freude am Experimentieren mit Farben, Formen und Techniken im Vordergrund. In den siebziger Jahren entwickelt er eine neue Technik: Decalquagen – Bilder im Abklatschverfahren. Es entstehen traumhaft anmutende Landschaften, meist kleinformatig in zarten Farben, die je nach Standpunkt des Betrachters, verschiedene Sichtweisen ermöglichen. Zitat des Künstlers: „ Das faszinierende an der Natur ist, dass sie noch da ist, dass es noch Fleckchen gibt, die der Mensch noch nicht zerstört hat. Darum sollte man das, was man sieht, bildlich festhalten, für immer einfangen, ehe sich niemand mehr vorstellen kann, dass es das auch einmal gegeben hat.“Karl Theodor Heimbüchel fühlte sich in guten wie in schweren Zeiten der Kunst verpflichtet. Hintergründiger Humor, Heiterkeit, Experimentierfreude und Sensibilität gehörten ebenso zu seinem Wesen, wie künstlerische Leidenschaft und ständige Suche nach den eigenen Grenzen. Völlig unerwartet starb er 1980 im Alter von 65 Jahren. Er hat sein Werk nicht vollenden können, uns aber ein Erbe hinterlassen. Diese Ausstellung gibt uns einen kleinen Einblick in sein Schaffen. Karl Th. Heimbüchel: „ Ein Bild lebt von dem, was es in seinem Betrachter auslöst.“

(Ausschnitt) Kotelett, Íl auf Leinwand


Klaus Günke
http://www.klausgruenke.de


Aus der Form heraus malen


Auf den aktuellen Bildern des Malers Klaus Grünke ist der (vereinzelte) Gegenstand kein Alibi, sondern die Gelegenheit, Malerei zu erproben. Die geschlossene Form hilft ihm, den Bewegungen der Farbe zu folgen. So gibt die Form dem Ganzen zwar Halt, ist aber nicht der entscheidende, bestimmende Bildanlass. Denn Klaus Grünke geht es keineswegs um das Abbilden von etwas. Ihm geht es um die Manifestation von Malerei als einem Gefüge aus (sichtbaren) Bewegungen, Flüssen und Strömungen von Farbe und den Volumen von Farbkörpern und -feldern, den Charakteren von Oberflächen, ihren Strukturen, Hell-Dunkel-Beziehungen, ihrem Raumverhalten. Letztlich geht Grünkes Malerei über die (gegenständliche) Form hinaus, die nur Vehikel ist.

Zugegeben, das stellt (auch) für den Betrachter eine enorme Herausforderung dar. Denn manchmal stehen wir uns doch ganz einfach selbst im Weg. Statt dem Klang der Farben, ihrem Rauschen und Tönen nachzugehen, statt uns von klaren, mächtigen Formen umfangen zu lassen, uns in ihnen zu verlieren, statt ganz einfach zu genießen, was Künstler wie Klaus Grünke uns an malerischer Wucht und Wut und Fantasie anbieten, suchen wir sofort nach der Notwendigkeit für das, was zu sehen ist, fordern dazu eine Aussage ein, und erhoffen im Umkehrschluss Dispens für uns selbst. Von Genuss kann da längst keine Rede mehr sein. Denn statt auf unsere Augen „zu hören“, ihnen und unserem Gefühl zu vertrauen, geht es uns einzig um Absolution. Weil die Kunst, Malerei zumal, nicht ohne Anlass und triftigen Grund existieren darf. Weil wir damit rechtfertigen, dass wir (hin)sehen.

Dabei muss man eine Fläche von annähernd dreieinhalb Quadratmetern mit nur einem einzigen Bildgegenstand, einem Körper – und sei er noch so alltäglich – erst einmal beherrschen; muss, wie es Klaus Grünke gelingt, erreichen, dass die malerische Spannung nicht nachlässt, weder beim zweiten, noch beim zehnten Hinsehen. Dem Maler steht ja keine Geschichte zur Verfügung! Ja, träfe man auf einen anderen Farbkanon, ein selbes Motiv gliche einer Landschaft, vielleicht einem Felsmassiv, durch das sich gleißend weiße Gletscher ziehen. Und was ließe sich an diesen Motiven sonst noch alles festmachen, wenn es denn bloß um die Motive ginge? Verletzung. Voyeurismus. Körperkult. Zivilisationskritik. So aber erzählen die Bilder nicht von den Dingen, sondern nur von Malerei. Davon, was passiert, wenn Farbe sich bewegt, wenn Farbe formt, wenn Farbe (einfach) Farbe ist.

Stefan Skowron



Henry Rosenthal:

„Dem ersten Eindruck nach gelte ich als Landschaftsmaler, mit Motiven von Bäumen,
Wäldern und unbenannten Landstücken. Doch es geht mir nicht um die Darstellung sichtbarer Natur, vielmehr um die inneren Projektionen, die eines „inneren Auges“. Meine Bilder entstehen im Atelier unter dem Eindruck von Erinnerungen, Skizzen und spontanen Ideen.
Ohne direkte topografische Beziehung arbeite ich dort mit Hilfe der Vorstellungskraft an den uns bekannten Bildern aus der erlebten Welt.
Im Focus steht die Farbe, bestimmend für mich als Werkzeug für Inhalt und Form. Das Immanente eines Bildes, seine Formensprache, und das Transzendente, das Vorstellbare, finden Ausdruck durch Naturnähe bei gleichzeitiger Abstraktion. Durch Farbe kann ich Form erschaffen. Reduktion der Form heißt für mich nicht sie zu vernachlässigen, mehr sie anders zu gestalten.
Infolgedessen verändert und erweitert sich auch meine Farbgebung.
Ich suche nach dem „zweiten Blick“, hinter dem die Welt, so wie wir sie zu kennen glauben zurücktritt.
Alle Gegensätze und sogar Widersprüche dürfen nebeneinander existieren, wenn sie malerisch eine kompromisslos anmutende Komposition ergeben, in der alles „vereint“ auf der Leinwand zu einem Neuland erschaffen wird.“



Vita

1960 Geboren in Gummersbach, Nordrhein Westfalen
1982 Studium der visuellen Kommunikation an der FH in Aachen
1987 Abschluss als Diplom Designer an der FH Aachen
seit 1987 freischaffender bildender Künstler


Ausstellungen (Auswahl):
2014 Kunst aus NRW, ehem. Reichsabtei Kornelimünster (Gruppenausstellung)
2012 Förderankauf des Landes Nordrhein-Westfalen
2012 Doppelausstellung „Malerei“ Ausstellungsraum Atelierhaus Aachen
2010 Culurele Werkgroup Stein, Terpkerk oud Urmond, „Terra Ingognita“
2008 Galerie 45 – Aachen, „Standpunkt Baum“ (Gruppenausstellung)
2008 Art2Connect, KunstTour Maastricht Timmerfabriek (Gruppenausst.)
2007 Aachen: Burg Frankenberg (Gruppenausstellung)
2006 Galerie der Burg Stolberg – städtisches Kulturprogramm
2005 „Nord Art 05“ – KIC –Kunst in der Carlshütte Rendsburg
2004 Stichting Maastricht Art Promotion – Euregionaler Kunstmarkt
2003 „Parasiten 03“ – Aachen (Gruppenausstellung)
2003 Galerie Chiefs & Spirits – Den Haag (Gruppenausstellung)
2002 Ludwig Forum Aachen – „Parasiten 02“ (Gruppenausstellung)
2002 8.Kunstausstellung „Natur – Mensch“, Nationalparkgem. Skt Andreasberg (Gr.Au.)
2001 „Lichtung“ – Ausstellungsraum Atelierhaus Aachen
2000 Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Nümbrecht
1999 „Tokyo International Forum“ – Japan International Artists Society
1999 „Originale“ – Aachen Fenster
1998 „Aspekte heutiger Malerei“ – Aachen (Gruppenausstellung)
1997 “Art Line III Borken” – Galerie Open Art und Kulturamt Borken
1996 „Ausstellung und Auktion“ Lions Club Aachen – eh. VW Gelände (Gr.Au.)
1996 „Way in Way out“ – Pantaleonshof - Brühl
1995 „Art Line II Borken“ - Gruppenausstellung
1994 „Kreuzigungen“ – Galerie Kunstraum am Buttermarkt - Köln
1994 „Kunststücke II“ – Kunstforum 3M Medica - Borken
1993 „Art Line I Borken – Openart Borken (Gruppenausstellung)
1993 „Werke aus 92/ 93“ – Galerie Open Art - Borken
1992 Galerie Art Modern - Aachen
1992 „Augensausen“ – Bilder 91/ 92 Viva - Köln
1990 „Malerei“ Kulturinitiative Stolberg

Albert Sous

Die Tätigkeit des Sammelns ist so alt wie der Mensch selbst. Sammeln: Das bezeichnete schon in der Frühzeit der Menschheit nicht nur das Zusammentragen von Beeren, Früchten, Wurzeln und Kernen, um satt zu werden, sondern auch das Entdecken, Mitnehmen, Aufbewahren und Wieder-Anschauen von besonderen Gegenständen. Schon damals, vor vielen Tausend Jahren, kündigte sich eine Verbindung an, die heute nicht mehr wegzudenken ist: Die Verbindung zwischen Sammlung und Kunst. Doch wie drückt sich diese aus? Die Anhäufung mehrerer Kunstwerke ergibt eine Sammlung – soweit bekannt –, doch kann eine Sammlung auch auf Kunst einwirken? Gar selbst zu Kunst werden?

Im September eröffnet im Eschweiler Kunstverein die Ausstellung Finderlohn: Gefunden – Gesammelt – Gemacht. Der Aachener Künstler Albert Sous zeigt darin Objekte aus mehr als 50 Jahren Sammlerleidenschaft. Es sind Fundstücke aus aller Welt, auf die er in fernen Ländern, mitunter aber auch auf hiesigen Schrottplätzen oder gar im heimischen Garten stieß. Sie zeugen von Erlebnissen und Erfahrungen und werfen Fragen auf. Vor allem aber erzählen sie Geschichten – Geschichten aus seinem bewegten Leben und von seiner Arbeit als Goldschmied, Bildhauer, Künstler, die es zu ordnen gilt. „Aufräumen im Atelier und im Kopf war angesagt, passte auch zu dem bevorstehenden 80. Geburtstag“, sagt Albert Sous selbst dazu.

Inzwischen wurde der Geburtstag begangen und die zahlreichen Fundstücke, Artefakte und Naturalien in Atelier, Werkstatt und Haus gesichtet, schematisiert, sortiert und neu geordnet. Alte Motive und Verbindungen wurden wiederentdeckt, neue Kontexte und bisher ungesehene Zusammenhänge erschlossen. So entstand mit und mit eine durchdachte Ausstellung, die einen weiten Bogen von Zufallsfunden bis hin zum fertigen Kunstwerk spannt.

Fast schon überladen wirkt das alte Werkstattregal, das, seiner Umgebung entnommen und für die Ausstellung herausgeputzt, Hunderte von Objekten trägt, darunter Steinwerkzeuge aus der Vorzeit und historische Tonscherben, aber auch einfache Steine, wie man sie an allen Küsten findet, diese aber entdeckt und aufgelesen mit diesem so besonderen, fast zärtlichen Blick, den Albert Sous für die Dinge hat. Andere Fundobjekte entstammen politischen Kontexten und erzählen die Geschichten ihrer Herkunft oder auch ihrer Zerstörung. Wenn andere sie liegen lassen, hebt Albert Sous sie auf, bewahrt sie und damit ihre Geschichten für die Nachwelt auf. In der Ausstellung sollen darum zahlreiche Objekte mit Hinweisen auf dem Umstand ihres Fundes versehen werden.

Wie tief die Tätigkeit des Sammelns und ihre Objekte auch auf Albert Sous' Arbeit einwirkte – und dies auch bis heute tut – lässt sich hier ebenfalls nachvollziehen. So kommt es, dass auch Großmutters Emaillegeschirr ein Platz zugewiesen wird. Ein Fragment einer Baumwurzel „beflügelt“ die Fantasie im wahrsten Sinne des Wortes und lässt im richtigen Winkel einen Vogel erahnen, der sich zum Flug aufschwingt. Solchen auf den ersten Blick normalen und wenig künstlerischen Objekten gegenübergestellt werden fertige Kunstwerke, in denen die Formensprache jener nachklingt.

Eindrücklich lässt sich in Albert Sous' Ausstellung Finderlohn: Gefunden – Gesammelt – Gemacht ein Phänomen erkennen: Die Erhebung eines Fundobjektes zu einem Kunstwerk. Auf dem Schrottplatz erkannte der Künstler einmal in Stahlresten zwei Säulen. Sie bildeten den Auftakt zu einer Werkreihe, für die er Schrottplätze und Stahlwerke abklapperte, um weitere Säulen aufzutreiben. Dem ersten Fund, den zwei Säulen, gab er den Namen „Adam und Eva“.

Immer wieder führte in der Vergangenheit der Zufall Albert Sous zu Künstlern, die, wie er sagt, unvergessliche Werke geschaffen haben, indem sie Fundstücke, Müll und Schrott sammelten und zu Kunst verarbeiteten. Zu ihnen zählen der „Postbote“ Ferdinand Cheval aus Hauterives mit seinem „Palais Idéal“, der amerikanische Aktionskünstler Viktor IV. mit seinem Amsterdamer Schiff und mehrere kalifornische Künstler, die ihre Häuser mit verschiedensten Fundmaterialien erbaut hatten. Vor allem Flaschen in allen Formen und Farben kamen dabei zum Einsatz. Hier erkannte er sich wieder, hatte Albert Sous doch 1980, also zwei Jahre vor der Reise, mit der Flaschenkuppel aus grünen, braunen und weißen Einwegflaschen begonnen, die 1984 fertiggestellt wurde.

So lässt sich an dieser Stelle die anfangs gestellte Frage von neuem stellen: Kann eine Sammlung selbst zu Kunst werden? Die Beispiele der Künstler, die aus Fundobjekte und Abfall Werke hervorgebracht haben, zeigen: Sie kann. Und auch Albert Sous' Ausstellung Finderlohn: Gefunden – Gesammelt – Gemacht ist eigentlich selbst ein Kunstwerk. In ihrer Auseinandersetzung mit Fragen nach dem Wert eines Objektes und dem Moment der Inspiration ist sie bisweilen poetisch. Gleichzeitig ist sie immer auch autobiografisch, zeichnet Wege und Erlebnisse von Albert Sous nach, erzählt von seiner Begeisterung für den Zufall und beleuchtet, was diesen doch immer auch sehr politisch denkenden und agierenden Künstler bewegt.

Ana Sous


Vita

1935
geboren in Stolberg/Rheinland

1953-56
Ausbildung zum Silberschmied

1956-60
Studium Bildhauerei, Werkkunstschule Aachen

1961
Meisterprüfung als Gold und Siberschmied
1962
Heirat Susi Sous

1962
Auszeichnung »Juwel des Jahres«

1963
Baubeginn Atelier und Wohnhaus in Würselen

1963-70
Geburt von Vera, Stefan, Susanne, Milos
1966
Bayerischer Staatspreis für Schmuck

1976
Erweiterung des Ateliers, Bau des Schmucktresors

1980-84
Bau der Flaschenkuppel auf dem Schmucktresor

1983 Staatspreis Goldschmiedekunst Nordrhein-Westfalen

1987
Bildband »Sous Unter Goldschmied« von Peter Cornelius

2001
Bildband »Albert Sous Miniatur Monument« von Prof. Dr. Wolfgang Becker


Ausstellungen (Auswahl):
1976
erste Ausstellung im Schmucktresor, bis 2001 findet hier fast jedes Jahr eine Ausstellung mit Schmuck und Skulpturen statt
1978
Einzelausstellung im Atrium, Neue Galerie – Sammlung Ludwig
1979
»Schmuck/Gerät/Plastik« Einzelausstellung im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau
1982
Contemporary Artisans Gallery San Francisco, Kalifornien
1986
Gemeinschaftsausstellung mit Lo van der Linden in der Stadsgalerij Heerlen NL und auf dem Katschhof Aachen
1987
Galerij Hooge Hees Eindhoven/NL
1988
Archäologischer Park des Regionalmuseums Xanten mit Marietje Mazel und Lo van der Linden
1990
Gruppenausstellung »Rheingold« Suermondt-Ludwig Museum Aachen
1991, 1995
Galerie Tiller, Wien
1997
Gruppenausstellung Chateau de Bussières, Burgund/F
2002
Couven Museum Aachen »Albert Sous – Das Goldwerk«
2008
Couven Museum Aachen »Faszinosum Gold«
2011
23. Ausstellung im Tresor »Ein Hauch von Gold«
2012
Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur. Einzelausstellung »Faszinierend. Weiblich.« Schmuck und Skulptur
2013
24. Ausstellung im Tresor und Atelier »Der verstrahlte Traum«
2015
Eschweiler Kunstverein "Gefunden – Gesammelt – Gemacht"


Teilnahme an weiteren Ausstellungen im In- und Ausland

Ingrid Pirnay

Ingrid Pirnays künstlerische Vorstellung bewegt sich häufig weg von der Realität.
Imaginäre und reale Erinnerungen vermischen sich.

Aus verschwommenen, fast vergessenen Eindrücken von Natur und Architektur setzen sich Bilder zusammen, die in starken Farben, meist Acryl, auf die Leinwand gebracht werden. Die dabei verwendete Spachteltechnik ist geradezu ideal für die Entfremdung von der Realität.
Für ihre Portraits wählt sie als Medium das Bienenwachs. Ein Material, mit dem sich beständige Aussagen treffen lassen und das trotzdem bis zum Abschluss der Arbeit nachgiebig bleibt. Die Tücken des Werkstoffs sind jederzeit präsent, wiegen aber ihre Vorzüge durch den sinnlichen Schaffensprozess deutlich auf.
So ist die Künstlerin ständig auf der Suche nach neuen Motiven und Techniken, will nicht stillstehen, will weitergehen, ausprobieren und experimentieren.



Vita:

Ingrid Pirnay, 1951 in Aachen geboren, wo sie auch heute lebt und arbeitet, studierte von 1971-1975 Jura an der Universität zu Köln.
Es folgte ein kontinuierliches, individuelles Studium von Form, Zeichnung und Malerei mit Weiterbildungen im Werk- und Bildungszentrum Bleiberger Fabrik, Gut Rosenberg, Meerbusch und der freien Kunstakademie Augsburg. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied im Verein dreieck.triangle.driehoek, Verein zur Förderung kulturschaffender Frauen in der Euregio, sowie im Kulturwerk Aachen.
2011 gründete sie mit zwei weiteren Künstlerinnen das Atelier „Kunstwerkstatt“ in Aachen, Ottostraße. Im In- und Ausland waren ihre Arbeiten bereits vielfach zu sehen.

www.ingrid-pirnay.de

dreamvillage

Monika Petschnigg

Monika Petschniggs mit Wachs beschichtete Bilder zeigen Schatten oder Fotofragmente, denen die Idee des Platonischen Höhlengleichnisses zugrunde liegt, ein Schatten wird vom Auge des Betrachters als Realität angesehen und in einen neuen Zusammenhang gestellt. Farbloses Wachs, Öl- und Acrylfarbe werden schichtweise aufgetragen und teilweise wie Radierungen geritzt. Dadurch wird eine Transparenz und Verfremdung erzeugt.
Ganz anders die starkfarbigen Fluss- und Berglandschaften, Baumreihen und Pflanzenanordnungen in Acryl auf Leinwand. Hier werden Naturbeobachtungen improvisiert und abstrahiert in kontrastreicher Farbigkeit. Häufig wird Farbe mit Vehemenz und Geschwindigkeit aufgespachtelt, gewischt, abgewaschen und neu aufgetragen. Es werden Naturvorstellungen erzeugt, der Blick kann über die Leinwand wandern.



Vita:

Monika Petschnigg, 1940 in Köln geboren, studierte u.a. Kunstpädagogik an der RWTH Aachen bei Prof. Bandau, Prof. Werth und Frau Prof. Mataré. Schwerpunkte: Malerei und Fotografie. Nach dem Examen studierte sie Kunstwissenschaft an der Universität Bonn, Prof. Heinig, und verfasste eine Diplomarbeit zum Thema „Architektur am Beispiel Aachen“.
Sie ist seit vielen Jahren Mitglied im Verein zur Förderung kulturschaffender Frauen dreieck-triangle-driehoek, im BBK Aachen/Euregio und im Kulturwerk Aachen. Ihr Atelier hat sie im Atelierhaus Süsterfeld in Aachen. Sie zeigt ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

www.monika-petschnigg.de

Emil Sorge

*1957

geb. in Stolberg-Breinig (D)
Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler bei Prof. Rissa
Seit dem freischaffend tätig
Lebt und arbeitet in Stolberg-Breinig

Emil Sorge hat seine künstlerischen und formalen Wurzeln im Expressionismus. Doch auch die Pop-Art der 70er Jahre, die der junge Künstler bei seinen Besuchen in der Neuen Galerie, Aachen für sich entdeckte, hat ihn ebenso beeinflusst wie die Begegnung mit der informellen Malerei eines K.O. Götz oder der des ebenfalls aus seiner Geburtsstadt stammenden Karl Fred Dahmen.

Obwohl die Werke von Emil Sorge abstrakten Charakter haben, finden sich in ihnen immer auch figurative und gegenständliche Elemente; finden sich Tier und Menschenfiguren, Mischwesen, magische Zeichen und Chiffren. Hier verschmelzen Abstraktion und Figuration zu einem unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck.

Einen wesentlichen Platz in der Arbeit von Emil Sorge nimmt die durch die Expressionisten wiederentdeckte alte Technik des Holzschnittes ein. Durch das Einschneiden, Wegnehmen und Trennen des Holzes entstehen Spannungsfelder, die für das Werk Sorges prägend sind.

Typisch für den Holzschneider ist die handwerkliche Umsetzung einer zuvor erstellten Skizze oder Vorlage in den Holzstock. Nicht so bei Emil Sorge. Der Schnitt ins Holz ist bei ihm nicht ausführender, sondern spontan-kreativer Prozess selbst.

Wie bei den Vertretern des Informell ist er geprägt von Geschwindigkeit und Zufälligkeit.

Spontaneität ist in allen Arbeiten Emil Sorges zu erkennen, macht sein Werk so bedeutsam und charakteristisch.

http://www.emilsorge.de



Zahlreiche Einzelausstellungen im In- uns Ausland:

Einzelausstellungen (Auswahl)

„Cologne Paper Art“ HLP Galerie, Wesseling (K)
„Schutzraum“, Fronleichnamskirche, Aachen
„Cologne Paper Art „ HLP Galerie, Wesseling (K)
„Art International Zürich“ HLP Galerie, Wesseling
„Made in Germany“, Galerie Henn, NL- Maastricht
Galerie Netuschil, Darmstadt
„Aachener Künstler“, Kunstverein Aalen, Aalen
„Eifel Hohes Venn Collection“, IKOB, B- Eupen (K)
„Cubes“, Atrium Kunstsalon, Bad Honnef
„Eingemischt und Zugetan II“, Stadtmuseum Boppard, Boppard
„Carte Blanche“, St. Fronleichnam, Aachen (K)
Stedelijk Museum Roermond, NL-Roermond
„Eifelmaler“, Schloss Burgau, Düren (K)
„Jugendzimmer“, Kunstroute Aachen, Aachen (K)
„Fundstelle“, Galerie Engert, Eschweiler (K)
”Labor“, 2. Salon d’Art, B- Eupen
„Aachen 2000“ Ludwig Forum, Aachen
ART Cologne, Galerie Wolf, Düsseldorf
ART Frankfurt, Galerie Wolf, Düsseldorf ART Cologne
ART Cologne, Galerie Wolf, Düsseldorf
„Stromenland”, NL- Theater Maastricht
Musée des Beaux-Arts, B- Verviers (K)
Galerie Treppe, Düren
„Die Eifelmaler“, Neue Galerie- Sammlung Ludwig, Aachen (K)
„Künstler Heute“, Suermond- Ludwig- Museum, Aachen (K)
„Euroregionale 1“, Neue Galerie - Sammlung Ludwig, Aachen (K)
FMK Galerie, H- Budapest
„Malerei“ Kunstverein Brühl, Brühl
Künstlerhaus Hamburg, Hamburg



(K) Katalog

Marc Taschowsky

Leuchtende Farben und Ikonenverehrung: die Handschrift des Künstlers liegt stilistisch in einer besonders genussvollen Verwendung von Farben. Thematisch nehmen aktuelle und historische Ikonen einen besonderen Platz im Werk Marc Taschowskys ein. Ob Mao, Salvador Dalí, Kermit der Frosch oder Erich Honecker: in der Serie „Köpfe“ werden sie zu Taschowskys Bildsujets, stehen in prachtvoller Farbigkeit verfremdet nebeneinander und werden vom Künstler in jeweils prägnanten Posen dargestellt. Zusammen mit der Farbwahl ergeben diese Portraits ein eigenes Bild des Künstlers auf den jeweils Dargestellten.
Vita

1972 in Frankfurt geboren, in Dortmund aufgewachsen
1996-2001 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
2002 Diplom für freie Kunst
2003 Arbeitsstipendium des Hofbrauhaus Wolters, im Künstlerhaus Meinersen
2013 Internationales Malersymposium, Dunaharazti, Ungarn
Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen
Marc Taschowsky lebt und arbeitet in Berlin

Marc Taschowsky

In all ihren Facetten hat die menschliche Darstellung in den Bilderwelten von Rolf Mallat Priorität. Mal sind es Einzelportraits, die im Ausdruck variieren oder mit unterschiedlichem Sujet charakterisiert werden. Dann wieder stehen sie im Kontext der collagierten Kompositionen, die seine Sichtweise auf die ihn umgebende Welt visualisieren, und die aus dem Fundus seiner Erinnerungsfragmente und den aus den Medien entnommenen Bildern entwickelt werden. Damit ermöglicht er dem Betrachter eine Interaktion mit den rezipierten Bildern und den Bildern der eigenen Erinnerung und Wahrnehmung.
(Textauszug Ingrid Trantenroth-Scholz)
Vita

1957 in Bonn geboren
1978-83 Kunststudium an der FH in Köln bei Prof. Strack
Mitglied im BBK Bonn
1981 Beginn der Ausstellungstätigkeit im Köln-Bonner Raum, später Bundesweit und im Ausland
Ab 2000 regelmäßige Teilnahme an national bzw. international ausgeschriebener Kunstausstellungen